L.A. Crash

 USA/D 2004
Drama, Krimi 113 min.
7.90
film.at poster

Ein schicksalhafter Autounfall führt innerhalb von 36 Stunden unterschiedliche Menschen aus Los Angeles zusammen.

Eine Asiatin, zwei junge Schwarze, die das Auto eines Bezirksstaatsanwalts geklaut haben; der junge Vater und Latino Daniel, den ein iranischer Ladenbesitzer für die Verwüstung seines Ladens verantwortlich macht; die rassistischen Cops Ryan und Tom und das schwarze Ehepaar, das sie zuvor gedemütigt haben - sie alle leben in Los Angeles und obwohl sie sich zunächst nicht kennen, führt sie ein schicksalhafter Autounfall innerhalb von 36 Stunden zusammen.

Mit 3 "Oscars" prämiertes Sozialdrama

Details

Sandra Bullock, Don Cheadle, Brendan Fraser, Ryan Phillippe, Matt Dillon, Jennifer Esposito, Thandie Newton, u.v.a.
Paul Haggis
Paul Haggis
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Von Vorurteilen umgeben
    Der Film beleuchtet das Phänomen Rassismus von mehreren Seiten. Ein packender Bilderbogen zeigt uns einen kleinen Lebensabschnitt von einem Dutzend Figuren, die alle irgendetwas mit einander zu tun haben. Und um das zu bemerken müssen sie ihren eigenen Dunstkreis verlassen und in irgendeiner Weise mit anderen kollidieren, sagt einer. Drum der Titel! Obwohl es mit einem Unfall anfängt und auch so endet. Neben Zynikern und Frustrierten, neben Illegalität und Aggression, Morddrohungen und Prügeleien sieht man aber auch wie sich Kinder hingebungsvoll um ihre alten Eltern kümmern. Und man beginnt zu verstehen, warum der eine so handelt und nicht anders. Die Story um Matt Dillon ist besonders gelungen, nicht nur weil er vom Saulus zum Paulus wird, sondern wegen der Beziehung zu seinem Vater. Intelligent und ergreifend gemachter Film, bei dem nur auf die Dauer die immer wiederkehrenden Klangwellen und Chorgesänge nerven.

  • Von Vorurteilen umgeben
    Der Film beleuchtet das Phänomen Rassismus von mehreren Seiten. Ein packender Bilderbogen zeigt uns einen kleinen Lebensabschnitt von einem Dutzend Figuren, die alle irgendetwas mit einander zu tun haben. Und um das zu bemerken müssen sie ihren eigenen Dunstkreis verlassen und in irgendeiner Weise mit anderen kollidieren, sagt einer. Drum der Titel! Obwohl es mit einem Unfall anfängt und auch so endet. Neben Zynikern und Frustrierten, neben Illegalität und Aggression, Morddrohungen und Prügeleien sieht man aber auch wie sich Kinder hingebungsvoll um ihre alten Eltern kümmern. Und man beginnt zu verstehen, warum der eine so handelt und nicht anders. Die Story um Matt Dillon ist besonders gelungen, nicht nur weil er vom Saulus zum Paulus wird, sondern wegen der Beziehung zu seinem Vater. Intelligent und ergreifend gemachter Film, bei dem nur auf die Dauer die immer wiederkehrenden Klangwellen und Chorgesänge nerven.

  • Von Vorurteilen umgeben
    Der Film beleuchtet das Phänomen Rassismus von mehreren Seiten. Ein packender Bilderbogen zeigt uns einen kleinen Lebensabschnitt von einem Dutzend Figuren, die alle irgendetwas mit einander zu tun haben. Und um das zu bemerken müssen sie ihren eigenen Dunstkreis verlassen und in irgendeiner Weise mit anderen kollidieren, sagt einer. Drum der Titel! Obwohl es mit einem Unfall anfängt und auch so endet. Neben Zynikern und Frustrierten, neben Illegalität und Aggression, Morddrohungen und Prügeleien sieht man aber auch wie sich Kinder hingebungsvoll um ihre alten Eltern kümmern. Und man beginnt zu verstehen, warum der eine so handelt und nicht anders. Die Story um Matt Dillon ist besonders gelungen, nicht nur weil er vom Saulus zum Paulus wird, sondern wegen der Beziehung zu seinem Vater. Intelligent und ergreifend gemachter Film, bei dem nur auf die Dauer die immer wiederkehrenden Klangwellen und Chorgesänge nerven.


  • sehr gut gespielt und inszeniert; der Film zeigt ohne Kompromisse die Kausalität und Realität von Rassismus und den damit einhergehenden Aggressionen in der heutigen Zeit. Am Ende bleibt die Hoffnung auf späte Erkenntnis der Zusammenhänge in den Köpfen sowohl der Protagonisten als auch der Zuseher. Unbedingt ansehen!

  • Short Cuts
    Wie viele schlechte Filme muss man gesehen haben, um diesen gut zu finden?
    Nach einiger Zeit wird das Prinzip von Paul Haggis klar: wenn eine seiner Figuren besonders böse ist, kommt bald eine Szene, in der diese Figur ihre gute Seite hervorkehren kann.
    Einige Beispiele:
    Der rassistische Streifenpolizist betatscht unsittlich eine schwarze Autofahrerin - und wird sie später aus einem brennenden Autowrack retten.
    Oder Sandra Bullock hasst alle (Schlosser, Haushälterin, Ehemann, ...), stürzt - und bezeichnet dann die Haushälterin, die sie als einzige im Spital besucht, als wahre Freundin und fällt ihr in die Arme.
    Und dann einer der beiden Schwarzen, die einen Überfall nach dem anderen begehen: er drückt einem der Chinesen, die er samt Auto gestohlen und in Chinatown freigelassen hat, 40 Dollar in die Hand zum Chop Suey kaufen..
    Reicht das? Im Film zieht sich der schwarz-weisse-Farbwechsel über 2 Stunden hin. Fad ist das nicht, ausserdem gut gespielt - aber was soll das Ganze?
    Als Paul Haggis für "Million Dollar Baby" das Drehbuch schrieb, hatte er in Clint Eastwood einen fähigen Regisseur, der seine Klischees und seinen Hang zum Kitsch milderte. Aber als Regisseur seines eigenen Buchs versagt Haggis.
    Wenn auch die "Independent Filmen" immer schwächer werden, dürfen sich die Kinos nicht wundern, wenn man etwas anderes unternimmt.
    5 von 10 Punkten.

    Re:Short Cuts
    robert,

    ... du sollstest Dir den film nochmals ansehen ... das täte Dir vielleicht gut, da zu befürchten steht, dass Du ihn nicht verstanden hast )-:

  • Einfach gut
    Habe den Film gestern gesehen. Er war einfach genial - sehr viel parallele Handlungen die zwar doch aber nur lose miteinander verbunden sind - dafür aber ein Thema. Kulturen, Religionen, Gesellschaftsschichten stoßen aufeinander und versuchen nach menschlichen Standpunkten und unter dementsprechenden (Vor)Urteilen in einer Stadt klar zu kommen. Genial inszeniert, hervorragende Schauspieler, sehr glaubwürdig. Leute - schauts euch das an.

  • Two big thumbs up!
    Bei diesem Film passt einfach alles...
    Verwirrend...? Vielleicht nur für den der nicht mitdenken möchte...
    Schauspielerisch top...tolle Storyline, wenn auch nicht immer ganz linear (was aber genau den Reiz des Films ausmacht), und das Wichtigste von allem...man geht aus dem Film raus und hat das Gefühl wieder einmal was Sinnvolles gesehen zu haben, abseits von seichter Action oder oberflächlichem Humor (was auch manchmal nett sein kann)!
    Humor hat "Crash" außerdem auch jede Menge...
    Hab den Film in OV gesehen, und behaupte mal dass das sehr viel von der Stimmung ausmacht...
    Aber seht selbst...Hauptsache ihr seht!
    Viel Spaß!


  • exzellenter im film, im stile von robert altman's short cuts
    ausgezeichnete schauspieler, interessantes stimmungsbild von los angeles
    absolut sehenswert...hab den film hier in L.A. gesehen

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