Das kalte Herz (1950)

 DDR 1950
Fantasy, Literaturverfilmung 105 min.
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In seiner Hauff-Adaption setzte Regisseur Paul Verhoeven auf szenische Opulenz und tricktechnisches Weltniveau.

Hauptfigur ist der junge Köhler Peter Munk, der davon träumt, in die "bessere Gesellschaft" aufzusteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, begibt er sich zuerst zum Glasmännlein, das ihm Verstand zu vermitteln versucht, aber damit scheitert. Peters nächster "Verhandlungspartner" ist der Holländer-Michel, der ihm den Tausch des echten gegen ein steinernes Herz vorschlägt - als Voraussetzung und Preis für die ökonomische und gesellschaftliche Karriere. DAS KALTE HERZ führt einen moralischen Diskurs über den Gegensatz zwischen der Lauterkeit des tätigen, wenn auch ärmlichen Menschen und dem tödlichen Eishauch einer Gesellschaft, in der das Geld zum Maß aller Dinge geworden ist. Der Holländer-Michel bringt dem Helden zwar Reichtum, aber kein Glück: Der kalte Stein in der Brust macht ihn mürrisch, geizig und sogar zum Mörder seiner Frau Lisbeth. Erst als Peter sein "warmes" Herz zurückerobert und den Holzfällern und Flößern bei ihrer Arbeit hilft, löst sich der Fluch.

Details

Lutz Moik, Hanna Rucker, Paul Bildt, Erwin Geschonneck, Karl Hellmer
Paul Verhoeven
Herbert Trantow
Bruno Mondi
Paul Verhoeven und Wolff von Gordon, nach Wilhelm Hauff

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