Das große Manöver

 Frankreich / Italien 1955

Les grandes manoeuvres

Komödie, Tragikomödie 106 min.
6.90
film.at poster

Die Tragikomödie spielt am Vorabend des Ersten Weltkrieges.

In einer kleinen französischen Garnisonsstadt wettet der junge Soldat Armand (Gérard Philipe) mit seinen Kameraden, dass es ihm gelingt, die aus Paris stammende Marie-Louise (Michèle Morgan) zu verführen. Die junge Frau verliebt sich tatsächlich in den Schürzenjäger. Doch womit Armand nicht gerechnet hat, ist die Tatsache, dass er ihre Gefühle ernsthaft erwidert.

Details

Michèle Morgan, Gérard Philipe, Jean Desailly, Pierre Dux, Jacques Fabbri, u.a.
René Clair
René Clair, Jérôme Géronimi, Jean Marsan

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Gefangen in Konventionen
    Heute nur schwer nachvollziehbar, welche gesellschaftlichen Zwänge die Erfüllung der Liebe verhindert hat. Auch das Werben um die Angebetete erscheint buchstäblich von einer Welt zu sein, die vor über hundert Jahren untergegangen ist. Man kann mit Interesse die Aktionen der beiden Hauptfiguren (Gérard Philipe und Michèle Morgan) verfolgen und den quicklebendigen Draufgänger neben der sinnlich dreinblickenden, immer mit Hang zum Leiden reagierenden Madame. Die Story hat nicht die soziale Schärfe der Verfilmung der Roth-Romane, auch wenn es ein Duell gibt und eine Nebenhandlung mit der putzigen Brigitte Bardot. Nur zwei- dreimal blitzt das Können des Regisseurs auf, der den Film wie so oft mit einem Nicht-Happyend ausklingen lässt. Etwas plüschige, angestaubte Gesellschaftsschmonzette.

  • Gefangen in Konventionen
    Heute nur schwer nachvollziehbar, welche gesellschaftlichen Zwänge die Erfüllung der Liebe verhindert hat. Auch das Werben um die Angebetete erscheint buchstäblich von einer Welt zu sein, die vor über hundert Jahren untergegangen ist. Man kann mit Interesse die Aktionen der beiden Hauptfiguren (Gérard Philipe und Michèle Morgan) verfolgen und den quicklebendigen Draufgänger neben der sinnlich dreinblickenden, immer mit Hang zum Leiden reagierenden Madame. Die Story hat nicht die soziale Schärfe der Verfilmung der Roth-Romane, auch wenn es ein Duell gibt und eine Nebenhandlung mit der putzigen Brigitte Bardot. Nur zwei- dreimal blitzt das Können des Regisseurs auf, der den Film wie so oft mit einem Nicht-Happyend ausklingen lässt.