Das Spinnennetz

 Deutschland 1989
Literaturverfilmung 
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Der ehemalige k.u.k.-Leutnant Theodor Lohse versucht nach 1918 im zivilen Leben Fuß zu fassen und schließt sich der nationalsozialistischen Untergrundbewegung an.

Der ehemalige k.u.k.-Leutnant Theodor Lohse versucht nach 1918 im zivilen Leben Fuß zu fassen. Um nach oben zu kommen ist ihm jedes Mittel recht und er macht schließlich Karriere bei der nationalsozialistischen Untergrundbewegung.

Details

Ulrich Mühe, Klaus Maria Brandauer, ArminMüller-Stahl, Andrea Jonasson, Elisabeth Endriss, Agnes Fink, Alfred Hrdlicka
Bernhard Wicki
Günther Fischer
Gérard Vandenberg
Wolfgang Kirchner, Bernhard Wicki, nach Joseph Roth

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein Mann geht seinen Weg
    Man fragt sich, was ist genialer: die Romanvorlage von Joseph Roth oder die filmische Umsetzung von Bernhard Wicki. Dieses deutsche Epos von drei Stunden ist nicht nur ein spannender Film über den aufkommenden Nationalsozialismus, sondern auch ein hochgradig beeindruckender, weil er individuell eng an den Personen dran bleibt und vor allem deren Schwächen zeigt. Der Wille zu gesellschaftlichem Aufstieg mit allen Mitteln geht buchstäblich über Leichen. Man versteht, dass der Schoss immer noch fruchtbar sein kann, was manchmal auch mit Vitamin B beschrieben wird. Deshalb ist es ein wichtiger Film auch über Opportunismus und Wendehälse, ein Pflichtprogramm für jeden. Die Riege erstklassiger Schauspieler allen voran Ulrich Mühe, Klaus Maria Brandauer sowie Armin Mueller-Stahl überzeugt in jeder Hinsicht.