Das Tagebuch des Verführers

 F 1996

Le journal du séducteur

Romanze, Tragikomödie 95 min.
7.00
Das Tagebuch des Verführers

Wie das so ist im Leben: Sébastien will Claire verführen, die ­wiederum Grégoire. Kierkegaards "Tagebuch des Verführers", das Claire auf einer Parkbank findet, hilft ihr in diesem Fall nicht weiter.

Vielleicht hätte die Psychologiestudentin Claire (Chiara Mastroianni) das "Tagebuch des Verführers", das sie auf einer Bank findet, niemals an sich genommen, wenn sie gewußt hätte, was auf sie zukommt. Denn da ist Sébastien (Mathieu Amalric), der sie gerne verführen möchte, was sie aber nicht bemerkt oder auch nicht bemerken will, und da ist Grégoire (Melvil Poupaud), der geborene Verführer, dem Claires Herz zufliegt, ohne daß er das bemerkt, ja ohne es zu wollen.

Durch Grégoire lernt Claire seltsame Menschen kennen: seine Großmutter, eine alternde Diva; seinen Nachbarn, einen unheimlichen Erfinder; seinen früheren Literaturprofessor, der von der Großmutter fasziniert ist. Und während Grégoire ein schreckliches Geheimnis verbirgt und Sébastien Claires Mutter Anne (Danièle Dubroux) verführt, beginnt Claires Psychiater (Hubert Saint-Macary), der das Zuhören nicht mehr erträgt, in Claires Leben einzugreifen - obwohl er die Theorie kennt, schützt ihn sein Wissen nicht vor dieser dunklen Kraft, sie ist stärker als er und führt ihn an der Nase herum... (Text: Filmladen Wien)

Ein voll­endet geschliffenes Juwel von einem Film, von dem vor allem ein ­Gefühl der Verwinkeltheit, der verkantet gesehenen Treppenhäuser und opaken Gesichtsausdrücke in Erinnerung bleibt. (R.H., Filmmuseum)

Details

Chiara Mastroianni, Melvil Poupaud, Hubert Saint-Macary, Mathieu Amalric, Danièle Dubroux, Jean-Pierre Léaud, u.a.
Danièle Dubroux
Jean-Marie Sénia
Laurent Machuel
Danièle Dubroux

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