Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte

 A/D/F/I 2009
Drama 24.09.2009 150 min.
7.80
Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte

In einem Dorf im protestantischen Norden Deutschlands am Vorabend des Ersten Weltkriegs geschehen seltsame Unfälle.

Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors. Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern - ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?

KURZKRITIK
Das weiße Band im Haar eines Mädchens soll an Unschuld und Reinheit mahnen,
doch die Erziehungsmethoden der Respektspersonen in einem kleinen norddeutschen Dorf am Vorabend des Ersten Weltkriegs, sind ganz danach geraten, dieses erklärte Ziel zu pervertieren und es lässt sich erahnen, welche Folgen das für die künftige Generation haben muss.
Michael Haneke inszenierte seine "deutsche Kindergeschichte" in wuchtigem Schwarz-Weiß und führte die nicht unproblematische Figur eines Erzählers als Kunstgriff ein.
Aus hörbar zeitlicher Distanz von einigen Jahrzehnten berichtet der ehemalige Dorfschullehrer mit Altmännerstimme über die beunruhigenden Ereignisse in den Jahren 1913/14, wobei offen bleibt, ob sich seine Erzählung vielleicht nur auf die selbsterlebten Vorfälle bezieht, und all jene Gespräche dritter Personen, über deren Verlauf er weder damals noch später Bescheid wissen konnte, von einer anderen übergeordneten Erzählinstanz stammen, oder doch seine eigenen rekonstruierenden Zutaten darstellen.
Aber schließlich sind Hanekes Filme immer an ein mündiges Publikum gerichtet, wodurch
viel Spielraum für Interpretationen bleibt.

franco schedl

Details

Christian Friedel, Ulrich Tukur, Burghart Klaußner, Josef Bierbichler, Susanne Lothar, Branko Samarowski u.a.
Michael Haneke
Christian Berger
Michael Haneke
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User Kritiken

  • Eine Kindergeschichte
    Für das Psychogramm einer Gesellschaft vor dem 1. Weltkrieg hat sich Michael Haneke ein fiktives Dorf ausgedacht. Hier herrschen die alten Männer gestützt auf den rigiden Protestantismus (‘Schwarze Pädagogik) mit Prügel für Zucht und Ordnung, eiskalt, autoritär und menschenverachtend. Unter ihnen rangieren die Frauen, die doppelten Verlierer: als Frau und Mutter. Ganz unten auf der Skala befinden sich die Kinder. Sie leiden am meisten. Als stille Revolte und als perverser Racheakt verüben sie Gräueltaten, die nie aufgeklärt werden. Dabei wird klar, dass die alten Männer die wahren Schuldigen sind. Aus dem großartigen Ensemble möchte ich nur den Pastor Burghart Klaußner und Susanne Lothar als Hebamme hervorheben. Sie sind der Kern dieser Tragödie. Hier wird die emotionale Schmerzgrenze weit überschritten.
    Die schauspielerische Krone gehört aber den Kindern. Sie verdeutlichen das Leiden und den Schmerz so sehr, dass es den Zuschauer mitten ins Herz trifft. Auch wenn es keine Rechtfertigung für ihre Untaten gibt, so verständlich sind sie als Ventil. Einziger Lichtblick unter all den ‘menschlichen Ungeheuern ‘ ist der Lehrer (Christian Friedel) und Eva (Leonie Benesch) seine Verlobte. Sie verbindet völlig ungewöhnlich eine zarte Liebe.
    Haneke überhöht sein Werk durch zwei Dinge: durch s/w Bilder oft mit leichter Überbelichtung verschärft er den Kontrast in der Bildaussage und durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges deutet er an, dass hier die Grundlage für den Nationalsozialismus liegen könnten. Genial, überaus eindrucksvoll, diskussionswürdig.

  • Gut gemacht - 4
    Wenn man eine Handlung darlegen darf:

    Die Regeln sind streng: Der Pastor und Schulchorleiter erzieht seine Schäfchen mit Zucht und Ordnung, am strengsten ist er bei seinen eigenen Kindern: Als die bei einer Verfehlung ertappt werden, werden sie nicht nur verprügelt, sondern müssen auch noch wochenlang ein weißes Band um den Arm tragen, als Schandmal und Erinnerung an Tugend und Reinheit - bis der Vater findet, sie haben nun genug Buße getan.

    Und auch den anderen Autoritätspersonen ist alltäglicher Sadismus keineswegs fremd. Der Arzt demütigt seine Haushälterin und Geliebte bei jeder Gelegenheit, der Baron behandelt Arbeiter und Untergebene mit mitleidloser Willkür.

    Doch dann wird die ruhige Ordnung durch mysteriöse Vorkommnisse gestört. Eine Scheune geht in Flammen auf. Das Pferd des Arztes stolpert über einen zwischen zwei Bäumen gespannten Draht. Erst vermutet man Unfälle, Zufälle - doch als schließlich der behinderte Sohn der Hebamme angegriffen und dann der jüngste Sohn des Barons entführt und schwer misshandelt wird, ist klar, dass mehr dahintersteckt. Viel wird gemunkelt und geraunt in der Kirche, am Dorfplatz, im Wirtshaus. Und nur der Dorfschullehrer, in den Augen der anderen Männer ein sensibler Weichling, beginnt zu ahnen, was diese Taten ausgelöst hat: Die Saat der Gewalt fällt in einer weichen Kinderseele auf extrem fruchtbaren Boden ...

    Was ich sonst noch so sagen kann? Der Film ist nicht einfach, er ist gut gespielt, er ist nicht Actionmässig, es geht nicht um Sex, es geht um alles mögliche, auch um viele Gefühle, die man aber nicht so im Vordergrund hat, das Drehbuch ist gut, der Film ist außergewöhnlich, spannend fand ich ihn nicht, ein Kunstwerk schon, und der Film sollte in jeder Schule gezeigt werden wenn man Religions- oder Geschichte oder Ethik Unterricht hat.

    Also ein Sherlock Holmes Film aus dem 1. Weltkrieg kann man sagen nur nicht lustig.

    85 von 100 Punkten.

  • Spannung fehlt etwas - 3
    Alle kompliziert und altmodisch, zum nachdenken und mitleiden. Da war eine Szene im Film, übrigens man sagte in der Zeit Herr Vater nicht Daddy oder Homer, Georg heißt die Drecksau, Irgendwann wird er wütend und schlägt den Sohn weil der Vater seine Pfeife sucht und was macht die Mutter? Sich nicht einmischen was für eine Horrorzeit, wie sehr haben die Leute gelitten wie oft wünscht man sich mit der Waffe in der Hand Selbstjustiz zu verüben, die Leute zu erschlagen die so gemein zu Kindern waren, sie geschlagen haben, getreten, vergewaltigt, die Frauen was die alles erleiden mussten Kinder die 60 Stunden in der Woche arbeiten mussten ja irgendwie wenn man den Film so sieht muss man einfach weinen .

    Übrigens der Film wurde als SW Film auf Farbfilmmaterial gedreht denn wenn man das digital mit SW gedreht hätte, wäre der Film zu lichtschwach, SW ist immer lichtstärker wenn er auf Farbfilmmaterial gedreht wird. Und dann gab es da noch Co Finanzierungen, darum musste der Film in Farbe gedreht werden die wurde dann am Computer oder so rausgenommen, keine Ahnung. Und während der Film gedreht wurde hat der Regisseur der sehr Öffentlichkeitsscheu ist, und über den man wenig weiß, 20 – 30 Bücher über Kindererziehung und das Leben im 19. Jahrhundert gelesen. Übrigens 7.000 Kinder wurden gecastet und ein halbes Jahr hat das ganze gedauert.

    Ach ja, wer jetzt sagt der Film ist einer über Radikalismus über Faschismus, ne ist es nicht aber überall dort wo Leute schwach sind, arm sind, wo sie selbst durchdrehen weil sie Leid haben, da überall wird der Faschismus gesät und darum hatte es damals Hitler auch einigermaßen leichter als er es heute hätte.

    Es gibt da so einen Franz Mann, Henri Georges Clouzot, der hat Mal den Film „Die Teuflischen“ gedreht der ist auch so wie der so ungefähr von der Machart her und wer die Filme von Ingmar Bergman kennt, der hat auch viel Ähnlichkeit mit dem Haneke Film, und Vielleicht in 50 Jahren wird man von Haneke hinter der Hand reden als einer der besten Österreichischen Regisseure nach Franz Antel, meinem Össi Regie Liebling.

    Eine Szene vermisste ich, es war ja der Anschlag auf den Thronfolger, heut glaubt man zu wissen dass es eigentlich eine Verschwörung der Freimaurer war, so kommt man zu Geld, mit Krieg, egal, der Film zeigt halt leider nicht die Kriegswirren, aber das war ja auch nicht der Sinn der Sache Also wer auf Krieg stellt, bitte anderer Film, der Film ist hier eine Persönliche Abrechnung über die Zeit von damals. Ja eine arge Story.

    Vielleicht ist noch interessant dass der Regisseur mit dem Film zum fünften Mal im Wettbewerb in Cannes war, und gewann nach „Der Klavierspielerin“ den ich gar nicht gut fand, und „Caché“ der mir auch nicht gefiel, zum ersten Mal die Goldene Palme. Isabelle Huppert eine Freundin hat ihm den Preis überreicht. Aber nicht traurig sein Michael, der Film gewann ja trotzdem. Bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises gewann Das weiße Band in den Kategorien Bester europäischer Film, Beste Regie und Bestes Drehbuch. Im Januar 2010 gewann Das weiße Band auch den Golden Globe Award als Bester fremdsprachiger Film.

  • Echt schlimm - 2
    er hat sie Jahre lange ausgenutzt, hofft das sie stirbt, sie ist für ihn Dreck, er hat sie einfach gebraucht weil er nicht eine Hure haben wollte, er hätte auch eine Kuh bespringen sollen und er kennt sie seit 10 Jahren oder so, sie ist hässlich und stinkt aus dem Maul, ja und da sind so viele Beleidigenden Elementen drinnen das ganze sah so echt aus, so als wäre es nicht gespielt, obwohl es eigentlich Laiendarsteller sind, Na Ja für mich halt, aber es sind halt keine Super Profis.

    Ja überhaupt die Leute die hier im Film spielen sind gute Darsteller, und sie spielen alle teilweise recht lebensecht auch wenn es keine Leuchten sind, aber sie spielen als wäre es einfach was wichtiges. Ach ja, der KARLI verliert ja im Film Vielleicht das Augenlicht und da wird halt viel geredet und geweint, ein Traum ist im Vordergrund ja das ist auch eine weinerliche Story, ein Kind das sein Augenlicht verliert. Es sind übrigens viele Storyelemente im Film dabei die recht gut sind, doch so richtig Spannung habe ich nicht gefühlt, ich kann auch von keiner superben Landschaft reden dazu war sie mir zu flach, und auch habe ich vermisst Soundtrack einen guten aber der war nicht nötig weil es ja kein Actionfilm war.

    Dafür waren wieder die Dialoge sehr gut das Drehbuch, dass Anschreien die Gewalt, die so hintergründig ist ein Mädchen mit Übernatürlichen Halluzinationen wie im Film ja da hätte man mehr daraus machen können, viel erinnerte mich von dem Film an vielen US Produktionen, aber nichts im Film war so dass ich sage, so schon Mal dagewesen nein überhaupt nicht, bei der Fülle von Filmen muss ich sagen der Film war so wie er ist noch nie da gewesen, auch die Story nicht ja wirklich gut.

    Ich habe mich an den Filmtitel „Die weiße Rose“ erinnert und jetzt wieder was weißes im Title, Vielleicht kommt wieder ein Film raus mit Weiß im Titel, den sehe ich mir dann auch im Kino an. Irgendwie nach dem Film dachte ich, sind eigentlich alle Ärzte so Schweine? Vielleicht einige. Was mir wirklich auch zu Herzen ging, dass eine behindert Kind, wie es schreit, liegt wie der Arzt eigentlich oft unfreundlich ist, Ich finde es überhaupt wirklich schlimm Kinder zu sehen die behindert sind, Behindert und Blind, dass ist wirklich eine Arge Mischung wenn man dazu noch Querschnittgelähmt ist, dann ist die Welt wirklich nichts mehr Wert und dazu vielleicht noch taubstumm und zur Krönung Legastheniker und als I Tüpfelchen, Neger in Alabama 1950. So Scherz beiseite.

    Die Story übrigens die sich um 1913 abspielt vor dem 1. Weltkrieg im Dorf Eichwald ist natürlich fiktiv, Also das Dorf, die Story, Na Ja weiß ich nicht, war nicht dabei und die Idee vor dem 1. Weltkrieg was zu machen ist gut, wieso aber nicht Mal im Irak Krieg? Nun der Film von der Katherine Bigelow der Ex Alten von James Cameron hat ja den gemacht und ich muss sagen der ist spitze. Aber zurück zu dem hier.

    Der Film der übrigens von Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland produziert wurde Also eine Koproduktion hat ja auch eine interessante Story. Im Koproduktionsabkommen zwischen Österreich und Deutschland ist jedenfalls festgehalten, dass bei Einreichungen an Festivals der Film entweder als Beitrag des Mehrheitsproduzenten (hier: X-Filme) oder desjenigen Produzenten, der den Regisseur stellt (in diesem Fall die Wega Film), vorzuführen ist. Ich Glaube von dem X Film Label kommen lauter gute Filme raus.

  • echt fein - 1
    Ich dacht schon dass der Film gewinnt, Kamera ist ja wirklich gut, obwohl ich bin ja kein Kameramann und kann so was schwer beurteilen, ich bin eher ein Fotmann und habe eine hochauflösende 2 MP Kamera, und bin da eigentlich auch eine Art Profil, mit meinem Handy, aber eine Kamera bei einem Film geführt habe ich noch nicht, aber wenn ich an den Film denke ja der hat die Kamera verdient, die Beste, aber ich schätze wohl dass die Oscarverleihung nicht immer so ist, dass sie gerecht ist, aber das macht nichts, auch andere Filme sind gut, der argentinische Film der sich im Gefängnis abspielt ja den sah ich nicht, aber ich Glaube der hat mehr Starken Tobak als der Film hier.

    2 Stunden lange und noch etwas dauert der Film der mittlerweile auf DVD erschienen ist. Nun ich muss sagen ja er ist eigentlich ein Kauftipp. Leute die gerne Filme haben die etwas cineastisch sind, Also Filme wo man sich anstrengen muss der Handlung zu folgen, oder Leute die Akademiker sind, Also intelligent, und gerne Filme sehen wo keine Special Effekte sind, wo es eher um gute Schauspielerische Leistung geht, ja solchen Leuten kann ich den Film empfehlen und auch noch Menschen dich sich gerne Filme angucken die um den Krieg sich drehen.

    Wir haben ja gerade den genialen „Inglorious Basterds“ gesehen der eine sehr gute Story bildet, und da war Krieg genug und jetzt wieder ein Kriegsfilm? Ja warum nicht, hier wird ja nicht gemeuchelt, hier fliegen keine Gedärme rund herum und sondern hier wird eher die Beziehung gezeigt, der Horror der tägliche, und hier gibt es Bilder zu sehen, ja die auch irgendwie beeindruckend grauslich sind, wie z.B. das Bild wo der eine Kanarienvolge die Schere im Mund hat ja eine neue Art einen Vogel zu töten man dass sah echt arg aus.

    Oder der eine Bub der am Bode liegt, Blut in den Augen, was wiederum gut ist, ist die schöne sonore einfache Kriegsmäßige Erzählerstimme die mir vorkam wie die von einem richtigen Lektor, so einem Lehrertyp, so einem netten Gemüseverkäufer. Ja die ist gut.

    Ich Glaube an dem Film hat mich beeindruckt dass die Menschen früher sehr arm waren und viel glücklicher als heute. Wenn ich mir da anschaue was die Kinder für Bänke in der Schule hatten auch heute noch in Afrika sitzen bis zu 100 Kinder in einer Klasse, oft bis zu 3 auf einer Bank wo einer Platz hat, alles aus Holz oder am Boden früher war es auch oft so. Und die Menschen haben sich nicht so beschwert wie früher, ja ein Wahnsinn, wie die das gemacht haben weiß ich nicht. Ich Glaube dass die Leute einfach früher mehr zufrieden waren und die Kinder oft mit Härte erzogen wurden, bevor es noch diese beschämende Anti Autoritäre Erziehung gab.

    Der Film zeigt so richtig Michael Hanneke. Der hat immer so grausliche Filme gemacht, Also die sehe ich mir nicht gerne an sind fast Arthouse Filme, Also Filme die eigentlich grauslich und kompliziert sind und eigentlich unnötig sind, aber der hier eigentlich nicht, der hat eine Daseinsberechtigung. Z.B. ist da eine Szene in meinem Gedächtnis die mich echt fertig gemacht hat, vor allem meine Alte. Da ist doch der Arzt, unfreundlich, geldgierig, seine Frau starb, er hat sich ne Frau geholt die für ihn eine dreckige Hure ist, sein Haus putzt, seine Kinder groß zog, sie kommt zum putzen und zum Blasen zum Wichsen und zum sich beschimpfen lassen

  • GE-NI-AL !!!
    einer der beeindruckendsten Filme die ich je gesehen habe !

    unheimlich dichte Story, Kamera, Bilder & Schauspieler absolut überzeugend, fesselnd und glaubwürdig.

    bloß, dieses Ende ...

    schneck

  • Vom Feinsten
    Selten sieht man einen Film, der einem so an die Nieren geht. Die Dialoge sind von einer Schärfe und die Inszenierung ist von einer Präzision, der man nur Bewunderung zollen kann. Man fühlt sich teilweise wie im Burgtheater bei einer Aufführung eines großen Klassikers! Alle Schauspieler/innen liefern Leistungen ab, die mehr als preiswürdig sind. Leider lässt der Schluss - typisch für Haneke - den Zuschauer ziemlich ratlos zurück. Am liebsten würde man am Ende gleich den Regisseur anrufen, um noch weitere Fragen zu stellen. Der Film leuchtet noch lange im Kopf nach.

    Re:Vom Feinsten
    Großartiger Film, sollte sich alle Schüler ab 16 und alle Menschen, die Eltern werden wollen ansehen, um zu wissen: "wer Gewalt säht wird Gewalt ernten". Ein Film für den menschlichen Umgang miteinander und den schrecklichen Folgen, wenn wir unseren Kindern nicht jenen Respekt entgegen bringen, den sie verdienen.
    Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, Weltklasse!!

    Re:Vom Feinsten
    Wahrlich beeindruckend! Ein ungemein fesselndes, nachhaltig beeindruckendes Werk! Man ertappt sich noch Tage später dabei wie man über die eine oder andere Szene oder einen speziellen Dialog (ich sag nur: der Dialog über den Tod am Küchentisch...) nachdenkt. Seit langer Zeit war dies ein Film der wirklich nahe geht und sicher bleibende Eindrücke hinterlässt. Die schauspielerischen Grosstaten (vor allem der Kinder) waren für mich eine cineastische Offenbarung ersten Ranges! Wenn Haneke da nicht den Auslandsoscar bekommt müssen die Juroren schwerst bescheuert sein!