Der Klang des Herzens

 USA 2007

August Rush

Drama, Musikfilm / Musical 14.12.2007 ab 6 115 min.
7.50
Der Klang des Herzens

Vor der Kulisse New Yorks zaubert Regisseurin Kirsten Sheridan ein modernes Märchen mit viel Musik.

Lyla (Keri Russelbpist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige Nacht über den Dächern von New York verändert für beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als sie hochschwanger verunglückt, lässt er Lyla in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten... Jahre später schlägt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Straßenmusiker durch den Big Apple. Er nennt sich August Rush und erfreut mit seinem Talent nicht nur Passanten, sondern erregt auch die Neugier des Vagabunden Wizard (Robbin Williams). Doch klingende Münzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August nicht. Was ihn antreibt sind die Stimme seines Herzens und der sehnsüchtige Wunsch, irgendwo da draußen seinen Eltern, die er nie kennen gelernt hat, ein Lebenszeichen zu senden..

Details

Freddie Highmore, Keri Russell, Jonathan Rhys Meyers, Terrence Howard, Robin Williams u.a.
Kirsten Sheridan
Mark Mancina
John Mathieson
Nick Castle, James V. Hart
Tobis
ab 6

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Töne sehen
    Regisseurin Kirsten Sheridan hat sich wieder einmal als begabte Tochter des großen Jim bewiesen. Ihr ist eine moderne Romanze gelungen, die einen emotional packt ohne einen in den Schmalztopf fallen zu lassen. Außer den hervorragenden drei Hauptdarstellern (besonders beeindruckend in der Titelrolle der kleine Freddie Highmore als Evan Taylor) überzeugt die Story, die so in Richtung eines modernen Märchens geht. Wunderschöne Bilder transportieren Gefühle wie Sehnsucht oder Einsamkeit. Aber das Allergrößte an diesem Film ist, dass es gelungen ist, Töne sichtbar zu machen. Das beginnt gleich in den Anfangssequenzen und setzt sich bei Evans Streifzug durch New York verstärkt fort. Genial umgesetzt wie zwei an sich völlig unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten - Auge und Ohr - aufeinandertreffen. Der deutsche Titel weckt zu Unrecht Befürchtungen an Pilcher und Co. und den Originaltitel versteht nur, wer den Film im Original gesehen hat. Ein Muss nicht nur für kalte Wintertage, weil er das Herz mit seinem Klang erwärmt. Und wenn einem dieser Film nicht unter die Haut geht, stammt man aus der Abteilung ’Herzlos’. Der ganze Soundtrack ist auch nicht schlecht, denn es geht ja schließlich um Musik, viel Musik aus ganz unterschiedlichen Lagern.

  • begeistert :)
    ich fand diesen film unglaublich schön.. in der ersten halben stunde wars vl ein bisschen strange und so. aber dann wurde er immer schöner :) und das Ende ist sowieso am schönsten .. klar, ein bisschen unrealistisch aber trotzdem sehr schön. also ich als 15jährige fand ihn sehr toll :D

  • Der Titel sagt alles!
    Dies ist definitiv "nur" ein Film für Menschen mit einer ausgeprägten Gefühlswelt und der Fähigkeit bzw. Phantasie, sich in andere Welten bzw. Situationen emotional zu verlieren. Etwas Feeling für Musik wäre auch nicht verkehrt.

    Dann aber geht´s zur Sache!

    Wunderschönes, so schnell nicht mehr zu toppendes, emotional-gewaltiges Gefühlskino, niemals kitschig, mit unglaublich schöner Musik, modern und klassisch, niemals langweilig. Ein Film auf dem Niveau von "Schiffsmeldungen" oder "Wie im Himmel". Das Neue für mich war, dass hier teilweise Musik als Handlung bzw. erzählend eingesetzt wurde. Wow!

    Nach dem Film aber Zeit einkalkulieren, die man (frau) braucht um wieder in die Realität zurückzufinden.

    Für mich und meine Freundin ein echtes Meisterwerk!


  • Selbst für ein Märchen trägt der Film manchmal zu dick auf, wirkt absolut unglaubwürdig - so wie Robin Williams, den man den "bösen Fagin" niemals abnimmt. Der einzige Lichtblick ist der wahrlich engelhafte Freddy Highmoore, den man aber mit einer "Pubertätsstimme" synchronisiert hat, die noch gar nicht (obwohl er bei den Dreharbeiten ja schon 14 war) zu ihm passt. Die Hommage an die Musik geht in Ordnung; W. A. Mozart würde aber Minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn er Freddy Highmoores Kompositionsgenie serleben könnte!

    Re:
    Ich geb dir recht: dick aufgetragen, unglaubwürdig (aber total!), langatmig, etc. Nichtmal was für Fans schmalziger Liebesfilme. Dazu ist er einfach zu unglaubwürdig. Ich fand auch Freddie Highmore ziemlich schlecht.