Der Mann, der vom Himmel fiel

 GB 1976

The Man Who Fell to Earth

Drama, Science Fiction 140 min.
6.70
Der Mann, der vom Himmel fiel

Auf der Suche nach Wasser für seinen wüstenartigen Heimatplaneten kommt ein androgyner Fremder auf die Erde.

"Stimulating! Adventuresome! Imaginative!" Auf der Suche nach Wasser für seinen wüstenartigen Heimatplaneten kommt ein androgyner Fremder auf die Erde, gelangt dank seiner überragenden Intelligenz zu Ruhm und Reichtum, wird aber schließlich physisch und psychisch derart zerstört, dass er nicht mehr nach Hause zurückkehren kann: Sein Planet stirbt an der Trockenheit, während sich der ewig jugendliche "neue Mensch" in Dekadenz und Depression versenkt.

Eine bittere Parabel über die Angst vor dem Eigenen, Bekannten, ein ungemein berührender Film mit dem großartigen David Bowie in der Titelrolle.

Details

David Bowie, Rip Torn, Candy Clark, Buck Henry, Bernie Casey
Nicolas Roeg
John Phillips, Stomu Yamashta
A.B. Richmond
Paul Mayersberg nach dem Roman von Walter Tevis

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein Alien & der Sex
    Anfangs ist es ein interessanter Science Fiction Spaß mit zwei Handlungssträngen: die eine fällt unter den Titel des Films, die andere ist davon völlig losgelöst. Ein bumsfideler Professor (Rip Torn) beglückt jede Studentin, die es bei ‘Drei‘ nicht geschafft hat… Der arbeitet später auch noch mit dem Alien (David Bowie) irgendwie zusammen, aber auch der treibt es kunterbunt mit Mary-Lou (Candy Clark), dem blonden Dummchen, das nur das eine will. Die Frage drängt sich auf, was hat das auf der Erde in einem Ganzkörperkondom gelandete Alien mit dem Sexaktivitäten zu tun? Etwa so viel wie Apfel-Mus mit Orgas-Mus?! Oder die optischen Highlights mit ‘Schwanz‘ und ‘Schamhaar‘ wegen der Alliteration oder um des Reimes willen die ‘Schießerei‘ mit der ‘Fickerei‘? Eine Zeitlang ist das ja ganz unterhaltsam so quasi als freizügige Dokumentation der wilden 70er Jahre. Doch dann wird es sinnfrei: Weihnachtsshopping mit ‘Stiller Nacht‘, Nacktbaden mit Schwarzen und Weißen, eine Brustwarzen OP für Bowie etc. etc. Die Handlung fasert aus in Zufälligkeiten, die langweilen. Und die Sinnfrage stellt sich auch nur noch für kurze Zeit. Und ganz Ausgeschlafene haben hier sogar eine Zivilisationskritik festgestellt. Ich nicht! Ich hoffte auf einen baldigen Schluss dieses Unsinns. K.V.