Der Sensenmann

 Italien 1962

La commare secca

Drama, Krimi 93 min.
7.00
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Im Parco Paolino liegt eine tote Prostituierte, die Polizei ermittelt, verhört Verdächtige, sie alle haben ihre Geschichten, von denen keine je zur Gänze stimmt...

Die Schnitterin (la commare secca) ging um: Im Parco Paolino liegt eine tote Prostituierte, die Polizei ermittelt, verhört Verdächtige, sie alle haben ihre Geschichten, von denen keine je zur Gänze stimmt, und am Ende gibt es doch eine Verhaftung, der Mann aus dem Friaul war's, so der Schwule. Ein eigen schillernder Hybrid, der ­weder wie von Pasolini wirkt noch wie von Bertolucci und doch in beider Schaffen eine gewisse Folgerichtigkeit hat: Pasolini hatte das Treatment verfasst und wollte den schon vorbereiteten Film auch drehen, als aber Accatone ein Erfolg war und damit das teurere Projekt Mamma Roma plötzlich realisierbar schien, schenkte er La commare secca seinem 21jährigen Adlatus, der daraus in ­wenigen Monaten sein Langfilmdebüt zurechtzimmerte - wahrscheinlich hat Bertolucci nie wieder so instinktiv Regie geführt, linkshändig, im Einklang mit dem Zeitgeist, dem Gefühl des Augen­blicks ergeben. (O.M.)

(Text: filmmuseum)

Details

Carlotta Barilli, Lorenza Benedetti, Clorinda Celani, Vincenzo Ciccora, Alvaro D'Ercole
Bernardo Bertolucci
Bernardo Bertolucci, Pier Paolo Pasolini, Sergio Citti

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