Der Tango der Rashevskis

 Frankreich 2003

Le Tango des Rashevski

Romanze, Komödie 100 min.
film.at poster

Bittersüße Komödie um die witzig und geistreich variierte Frage, ob Identität aus familiären Traditionen oder aus der Religion erwächst

Eigentlich sind die Rashevskis eine liberale jüdische Familie. Mit dem Tod der Großmutter Rosa, die sich ein Grab auf dem jüdischen Friedhof hat reservieren lassen, stellt sich für sie jedoch überraschend das Problem ihrer jüdischen Identität. br

Details

Hippolyte Girardot, Ludmila Mikaël, Michel Jonasz, Daniel Mesguich, Nathan Cogan, u.a.
Sam Garbarski
Philippe Blasband, Sam Garbarski

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Tanzen als Heilmittel
    Regisseur Sam Garbarski hat das Talent einen ernsten Stoff in recht unterhaltsamer Form vorzustellen. Wir erhalten einen Einblick in den Alltag einer jüdischen Großfamilie. Wie sie Feste feiert (Hochzeiten, Ostern) aber auch Beerdigungen. Vor allem wird deutlich, welche Probleme Juden heutzutage haben beim näheren Umgang mit Halbjuden, Nichtjuden, aber auch mit Rassisten. Diese Dramödie beschreibt sogar mitunter mit Humor und viel Empathie eine Welt, die uns ziemlich fremd ist. In der die jüngere Generation vom Krieg im Libanon traumatisiert ist und die ältere von den Konzentrationslagern. Der Tod der 81jährigen Rosa, die man im Film der Jetztzeit nie sieht, dient als Auslöser. Wie sie aber dann doch in einer Rückblende auftaucht ist durchaus sehenswert und ergreifend. Und auch die titelgebende Idee ist zum Schmunzeln, aber intelligent umgesetzt.