Die schönen Tage von Aranjuez

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Ein traumhafter Sommertag. Ein Garten. Ein Autor schreibt auf seiner Schreibmaschine. Plötzlich sitzen am Gartentisch eine Frau und ein Mann, von Bäumen umgeben, durch die hin und wieder ein sanfter Wind weht. Ein Zwiegespräch zwischen der Frau und dem Mann, ein Fragen und Antworten. Es geht um Erfahrungen in der Liebe, um die Kindheit, um Erinnerungen, um das Wesen des Sommers und darum, was Männer und Frauen unterscheidet.

Der Film besteht hauptsächlich aus einem Gespräch zwischen dem Mann (Reda Kateb) und der Frau (Sophie Semin), keine Aktionen sondern Wörter stehen hier im Mittelpunkt. Die Vorlage für „Die schönen Tage von Aranjuez“ war das gleichnamige Theaterstück von Peter Handke, den schon seit seiner Jugendzeit eine enge Freundschaft mit Wim Wenders verbindet.

Durch den pausenlosen Dialog ist es fast unmöglich durchgängig dem Gespräch zu folgen, doch leider bietet der Film visuell nichts außer einem schönen Garten im Sommer, so dass der Wechsel der Kleiderfarbe schon der Höhepunkte der Figurenentwicklung ist. Das Highlight des Filmes ist ganz klar die Musik. Ein Wurlitzer nimmt die Rolle des Chors ein und auf einen Gastauftritt von Nick Cave darf man sich auch freuen.

Wer nach konfliktreichem Unterhaltungskino sucht ist bei diesem Film mit Sicherheit falsch.

Hier gehts zu den besseren Filmen des deutschen Kultregisseurs:

 

Die schönen Tage von Aranjuez

Die schönen Tage von Aranjuez

F/D/P 2016
Drama, Literaturverfilmung
27.01.2017
Wim Wenders
Wim Wenders Verfilmung eines Theaterstücks von Peter Handke.
5.10

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