Die neun Pforten

 F/E 1999

The Ninth Gate

Horror, Thriller 133 min.
6.70
Die neun Pforten

Corso arbeitet als Bücherjäger, der nach bibliophilen Kostbarkeiten sucht, die sich Antiquare oder reiche Sammler viel Geld kosten lassen. Für einen Kunden soll er die beiden letzten Exemplare des legendären satanischen Handbuchs "Die neun Pforten ins Reich der Schatten" ausfindig machen - eine gefährliche Mission.

Dean Corso (Johnny Depp) übt einen Beruf aus, der Fingerspitzengefühl, eine solide Allgemeinbildung, Nerven wie Drahtseile - und Skrupellosigkeit verlangt: Corso arbeitet als Bücherjäger, der nach bibliophilen Kostbarkeiten sucht, die sich Antiquare oder reiche Sammler viel Geld kosten lassen. Sein ausgezeichneter Ruf bringt ihm laufend lukrative Aufträge ein - auch von Boris Balkan (Frank Langella), einem bekannten Buch-Liebhaber, der sich auf den Bereich der Dämonologie spezialisiert hat.

Corso soll für ihn die beiden letzten Exemplare des legendären satanischen Handbuchs "Die neun Pforten ins Reich der Schatten" ausfindig machen und sie dann mit jenem - angeblich einzigartigen - Exemplar vergleichen, das sich in Balkans Besitz befindet. Um herauszufinden, welches der drei Bücher eine Fälschung ist, stellt Balkan Corso unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung. Dabei ist es ihm gleichgültig, wie Corso vorgeht, um die Authentizität der alten Bücher zu überprüfen - Hauptsache, seine Nachforschungen führen zum Erfolg.

Corso nimmt die Herausforderung an und reist von New York nach Toledo, von Paris nach Cintra. Dabei dringt er immer tiefer in ein Labyrinth ein, das gespickt ist mit Fallen und Versuchungen, mit mysteriösen Begegnungen, Gewalt und Tod. Verfolgt von einer mörderischen Furie, beschützt von einem engelsgleichen Wesen und geleitet von einer ihm unerklärlichen Kraft, gelingt es Corso, nicht nur die Rätsel des Buches nach und nach zu lösen. Bald erkennt er auch den wahren Grund für seine gefährliche Mission...

Details

Johnny Depp, Frank Langella, Lena Olin, Emanuelle Seigner, Barbara Jefford, Jack Taylor, James Russo
Roman Polanski
Wojciech Kilar
Darius Khondji
Enrique Urbizu, John Brownjohn, Roman Polanski
CentFox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Intelligenz ohne Ende
    Ich moechte mich nochmals äußern, nur um die Gefahr zu mindern, daß manch ein anderer ebenso wie ich zweieinhalb Stunden seiner sauer verdienten Freizeit opfert, um einem Moechtegern-James-Bond beim Herumirren in eher oeden und nicht duesteren Umgebungen zuzusehen.
    Ich weigere mich anzuerkennen, dass ein Film gut ist wenn er:
    a) kein Special Effects hat
    b) keinen Schluss zeigt
    c) eine triviale Handlung endlos darstellt
    d) sich auf die Phantasie des Zusehers verlaesst

    Ebensowenig wie Special Effects einen Film gut machen, lassen sie einen schlechten Film durch weglassen der Effekte an sich intellektueller wirken. Ich moechte im Kino unterhalten werden, wenn ich mir die Unterhaltung selbst "zusammenreimen" muss, werde ich moeglicherweise intellektuell gefordert, aber dafuer will und wollte ich kein Geld ausgeben.

    Wenn ich das wollte, sehe ich mir Wild Life an und versuche mich in das dramatische Erleben einer traechtigen Gnu-Kuh hineinzuversetzen, die von einer Hyenenhorde verfolgt wird. Und drei
    Sekunden, bevor die Hyene die Kuh (vielleicht?) erreicht, drehe ich den TV ab und denke "Pfff... jetzt bleibt mir jedes Ende offen ..."

    Um es ganz konkret zu sagen:
    Ich fuhehlte mich bei dem Film echt abgezockt, die naechsten Filme warte ich auf Video ab, um mir eine derart preisintensive Enttäuschung fürderhin zu ersparen. Fullstop.

    Re:Intelligenz ohne Ende
    Dieser Fim IST gut.
    Nur weil in einem Fim nicht alles in die Luft gesprengt wird, kann er doch gut sein. Mal ehrlich: Ich mag auch gerne Action Filme, aber eigentlich möchte ich mir lieber Filme mit einem höheren Niveau ansehen. Ich setz mich auch manchmal gern auf die Couch und futtere haufenweise Chips, während ich mir ansehe, wie der Protagonist einen nach dem anderen eine rein haut, aber lieber sehe ich mir , wie schon gesagt, Filme an, die über die Grenze der Unterhaltungsfilme hinausgehen. Polanski ist ein sehr Niveauvoller Regisseur, seine Filme sind etwas eigen, ja, aber sie sind auch etwas einzigartiges.
    Und zu b) und c): Das nennt man offenes Ende!!!
    Ich finde das eine sehr schöne Methode, um den Zuschauer zum nachdenken zu bringen...

  • spitze
    ein genialer film, der meine hohen erwartungen (aufgrund des regisseurs, des hauptdarstellers
    und des plots) in keinester weise enttaeuscht hat.

    die schauspieler, allen voran johnny depp als skrupelloser, gefuehlskalter buecherjaeger dean
    corso, waren fuer die rollen bestens besetzt. besonders herauszustreichen sind frank lagnella,
    der als besessener print-tycoon boris balkan eine unglaubliche souveraenitaet und kaelte
    ausstrahlt, und auch die laszive emmanuelle seigner als satanische erotik verspruehendes
    "maedchen" (im original traegt die rolle den namen "the girl").

    der film liess bei mir trotz der laenge von knapp zweieinhalb stunden nie langeweile aufkommen, da durch die kamerafuehrung
    die exzellente musik und nicht zuletzt das perfekte timing der ereignisse immer eine
    beklemmende, duester-spannende stimmung aufkam.

    auch das vieldiskutierte ende ist fuer diesen film optimal, da jedes andere ende (welches
    konkreteres zeigt) die eigene phantasie beschneiden wuerde, welcher der film mit dem
    gewaehlten abschluss, spielraum gewaehrt.

    dass dies nicht immer gewollt ist, habe ich nach nach ende der vorfuehrung erlebt, da man von
    einigen seiten her rufe wie "ah, scho wieda a fuem ohne ende" "so a schas..da gehts ned
    weiter?" etc. vernehmen konnte.

    nun, wer einen stilistisch perfekten, subtilen film sucht, welcher auch den intellekt anregt und
    nicht eine reine sfx-beschau darstellt, dem kann ich den film "die neun pforten"
    uneingeschraenkt empfehlen. der film konnte meinen bisherigen favoriten "fight club" in meiner
    persoenlichen wertung des films des jahres 99 sogar noch uebertreffen, und steht damit an der
    spitze.

  • Is ok!
    Als Fan des Fantastischen und der mystisch angehauchten unterhaltung ging ich sehr erwartungsvoll
    in den kinosaal. Und ich wurde nicht entäuscht. Abgesehen von den diaolgen die jonny mit der reichen
    tussi führte war der film sehr gut. Wer diesen Film als langweilig bezeichnet kann dies nur tun weil er
    von überwältigenden und bombastischen Effekten verwöhnt ist. Wer auf solche Szenen hofft wir
    höchstwahrscheinlich entäuscht werden. Die Kunst aus wenig viel zu machen ist groß und diese
    wurde hier wahrlich gemeistert. Dieser Film ist für Leute denen es nicht ausmacht wärend eines
    Filmes zu denken und das Rätsel selbst zu lösen. Ich meinerseits genoss es schon vor ende des
    Films die Lösung zu den 9 pforten zu kennen und diese durch das ende des film bestätigt sah. zum
    ende des films: am anfang dachte ich den machern ist die filmrolle ausgeganngen. doch eigentlich
    ist das ende gar nicht so schlecht da es massig raum offen lässt sich selbst ein ende zu
    erdenken. Leute die die Hauptfigur als heruntergekommener Uni-student interpretieren haben sich
    nicht wirklich in die rolle des darstellers versetzt. wie sollte er sonst aussehen? charme von george
    cloony und aussehen von van damm? nicht wirklich.
    gut gespielter film der leuten mit fantasie die möglichkeit bietet sich das ende auszumalen.

  • Re:Geile Fickerei
    Na, wohl ins falsche Kino gegangen? (Irgendwo am Währinger Gürtel gibts sicher noch ein passendes Etablissement für unseren schüchternen Kritiker, der noch nicht einmal seinen Namen kennt. Macht nix, die Mama wird Ihn schon noch aufklären, ansonsten: wie wäre es mit American appelpie. Da gibst jede Menge zum Gaffen und Wix.. .)

  • Toller Film
    Ein typischer Polanski! Hat zwar einige Durchhänger, ist aber immer noch besser als der genregleiche Film "The Sixth Sense". Das Ende ist unerwartet und läßt dem Zuseher allen Freiraum um sich selbst etwas zusammen zu reimen. Jonny Depp ist genial und hat somit gezeit, daß er nicht nur der "Frauenheld" ist, sonder auch wirklich schauspielen kann.

  • polanski rules
    ein grandioser film-polanski as its best! wer hier behauptet der film wäre langweilig
    oder hätte keinen schluss(?),der war entweder im falschen film oder hat absolut gar
    nichts verstanden.für mich hätte der film sogar schon früher zu ende sein können,
    denn die schlußszene ist eh nur für leute,die bis dahin planlos sind!
    ich kann den film nur wärmstens empfehlen-einer der besten der letzten jahre!

  • Langweiliger Schwachsinn
    Kurz: Spart Euch das Geld.
    Weniger kurz:
    Dieser Film ist eine nicht einmal blasphemische Aneinanderreihung von Langeweile. Der traurige Versuch, eine unheilschwangere Atmosphäre zu erzeugen geht in der monotonen Linearität des Filmes vollständig schief. Der Hauptdarsteller wirkt wie ein wegen Alkoholmißbrauchs von einer Wirtschaftsuni geflogener Möchtegern-Yuppie der sein pseudoweltmännisches Auftreten aus Playboy -Artikeln abgeleitet hat. Die Lebenserfahrung, die er austtrahlt, ist die eines frisch aus der Erde gekrochenen Regenwurms, so wundert er sich doch tatsächlich, daß man ihn nicht mit einem 1 Mio Dollar teuren Buch einfach unbeobachtet in der Weltgeschichte herumreisen läßt.
    Und zuguterletzt ist den Machern dieses Films kein Schluß eingefallen.
    reine Zeit- und Geldverschwendung.

  • Prädikat: Hätte auch .....
    ein guter Film sein können, war er aber nicht. Inhaltlich schwach, "Überraschende" Wendungen, die maximal ein Gähnen hervorrufen, Oberflächlichkeit wohin das Auge schweift und zur Krönung kein Schluß.

    Daher: Warten bis er ins Fernsehen kommt, dort fügt er sich nahtlos ins ORF Abendprogramm.

  • Sehr guter Film
    Der Film ist nicht schlecht. Johnny Depp spielt hervorragend. Genausogut auch Frank Langella. Der Film hat Stil, ist gut gemacht, und von Anfang bis Ende spannend und mysteriös. Es sind immer diese stilistischen Filme, bei denen es dann Kritiken gibt, welche den Film verurteilen, weil er langatmig oder langweilig ist. Das ist typisch. Hier erkennt man dann wahre Filmkenner. Näheres unter http://www.hyperion-film.com/kritiken99/dieneunpforten.htm

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