Die Rote

 BRD/I 1962

La rossa

Drama, Literaturverfilmung 94 min.
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Der Film erzählt die Geschichte einer Flucht vor mondäner Langeweile, analysiert einen Stillstand der Gesellschaft und entwirft, wie zur gleichen Zeit Michelangelo Antonioni, melancholische Seelenlandschaften.

Die Dolmetscherin Franziska (Ruth Leuwerik) trennt sich von ihrem Mann und ihrem Geliebten. Sie reist ins winterliche Venedig und arbeitet dort als Zimmermädchen in einem Hotel. Schon bald gerät sie zwischen drei Männer: Patrick (Giorgio Albertazzi), ein ehemaliger Geheimagent; Kramer (Gert Fröbe), der wegen seiner NS-Vergangenheit in Italien untergetaucht ist; und der italienische Schriftsteller Fabio (Rossano Brazzi). Franziska fällt eine Entscheidung schwer, und sie stellt sich erneut die Frage, ob sie zu ihrem Mann zurückkehren soll ...

Der Film erzählt die Geschichte einer Flucht vor mondäner Langeweile, analysiert einen Stillstand der Gesellschaft und entwirft, wie zur gleichen Zeit Michelangelo Antonioni, melancholische Seelenlandschaften. Letztere wurden atmosphärisch dicht von Fellinis Kameramann Otello Martelli im nasskalten Venedig aufgenommen. Für Käutner war DIE ROTE ein Projekt, das ihm sehr am Herzen lag, und sein erster Versuch, eine moderne, junge Literatur- Vorlage zu verfilmen.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Ruth Leuwerik, Rossano Brazzi, Giorgio Albertazzi, Harry Meyen, Richard Münch, Gert Fröbe
Helmut Käutner
Helmut Käutner unter Mitarbeit von Alfred Andersch nach dessen Roman

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