Die rote Zora

 D 2007
Kinderfilm, Abenteuer 25.01.2008 ab 6 100 min.
5.20
Die rote Zora

Regisseur Peter Kahane verfilmt Kurt Helds klassischen Jugendroman, der die Abenteuer einer Bande von Waisenkindern im Kroatien der 1930er-Jahre schildert.

An der kroatischen Küste in den 1930er-Jahren: Die Mutter des zwölfjährigen Branko (Jakob Knoblauch)
stirbt. Auf der Suche nach seinem Vater kommt Branko in einen Ort, wo ein geheimnisvolles Mädchen mit roten
Haaren die Obrigkeit ein ums andere Mal an der Nase herumführt: Die rote Zora (Linn Reusse) ist Anführerin
einer Bande von Waisenkindern und stellt sich so schlau und geschickt an, dass sie sowohl dem Bürgermeister
(Dominique Horwitz) als auch dem Fischgroßhändler Karaman (Ben Becker) ein Dorn im Auge ist. Einzig der alte
Fischer Gorian (Mario Adorf) zeigt Verständnis für Zora und ihre Jungs. Branko schließt sich der Bande an. Als
der Fischer vom Großhändler genötigt wird, sein kleines Geschäft zu verkaufen, schlägt sich die fünfköpfige
Bande auf die Seite des alten Mannes und beginnt den Kampf gegen die Mächtigen der Stadt ...

Details

Linn Sara Reusse, Mario Adorf, Ben Becker, Dominique Horwitz u.a.
Peter Kahane
Detlef Petersen
Dragan Rogulj
Christian Zübert, Ronald Kruschak, Peter Kahane
UPI
ab 6

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Buch und Serie sind besser 3
    Wieso ist der Film nicht politischer, wieso ist das Ende so kitschig, wieso sind die Dorfbewohner hier nicht mehr in Szene gesetzt wo ist die Spannung im Film, wieso hauen sich die Jungs und es sieht aus als würden 2 Hoden im Wettkampf sein um die beste Position bei der Fußball EM beim TV. Wieso sieht alles so aus als wäre es einfach nur absichtlich verkitscht, der Film ist was für Taubstumme Alzheimer Kinder unter 4 Jahren.

    Leider hat der Film zu wenig Revolutionäres, die Raufereien wirken unecht, die Schlägereien sind eigentlich getarnte Küsse, und die Dialoge einfach nur nett, viel zu bieder das ganze und da schläft sogar mein 8 Jähriger linker operierter Zehennagel ein aber sonst eh ganz gut.

    58 von 100

  • ein bißchen schwach - Teil 2
    In der Begründung heißt es: ¿Die zeitlosen Themen Freundschaft, Vertrauen, Familie und Sehnsucht nach Geborgenheit, aber auch erste Verliebtheit, Träume und Hoffnungen werden hier humorvoll und behutsam aufgearbeitet, wobei vor allem die hier ebenfalls aufgezeigten Negativseiten des Lebens wie Eifersucht, Enttäuschungen und Verletzungen verhindern, dass der Film in eine allzu heile Weltschau abgleitet.

    Ach ja, man glaubt es kaum aber der Film DIE ROTE ZORA ist ja schon vom Buch her wie erwähnt 1941 erschienen, wieso es aber Kurt Held geschrieben hat weiß ich nicht. Aber ich glaube Kurt Kläber ist der Held Typ. Hat nicht lange gedauert und schnell auch außerhalb des Landes Deutschland, Schweiz und Jugoslawien ist die Story bekannt geworden so dass DIE ROTE ZORA im Jahr 1979 zum TV ging. Es entstand eine Co Produktion von Kroatien, Deutschland und der Schweiz die durchaus international einige Erfolge feierte. Daher verwundert es ein wenig dass der Film erst jetzt seinen Weg in das Kino findet. Man hat dann wie gesagt die Story zum Film gemacht und gehofft es kann mit 2 guten Darstellern ein Erfolg werden aber es wurde meiner Meinung nach glaube ich ein Flop. Also mir hat die Story schon gefallen ein bisschen ich war nicht vom Häuschen und vom Hocker gerissen aber irgendwie das ganze die Story, ich hätte mehr gemacht aus der Story, vielleicht spielt mal Angelina Jolie die Hauptrolle als erwachsene ZORA im Kampf gegen die Mafia aus Italien und sie muss den geklonten Brad Pitt retten der schwul wurde und seinen Bettkollegen Arnold Schwarzenegger aus Notwehr getötet hat, weil der bei ihm eine Analuntersuchung mit einem Mixer gemacht hat, da Arnie besoffen war, und ja Jolie ist dann mit Hilfe vom Alien Virus durch Sigourney Weaver zu einem Monster Anwalt geworden und mit Ihren 18 Titten Tentakeln rettet sie alle auf der Insel und verhilft Ihnen zur Flucht weil Ihre überdimensionalen Schlauchbootlippen alle nach Belgrad katapultieren. Special Effekte von George Lucas.

    Ja und dann gibt es noch das Filmlied:

    Wo das Meer ist so schön, wo das Meer ist so blau,
    Uskoken, seid immer bereit!
    Wenn ein Windstoß sich regt, wenn die Erde vergeht
    Und der Adler hoch über uns schreit,
    Dann zu Schiff, dann zu Schiff und die Segel gerefft,
    Und wir stoßen voll Freude vom Land.
    Kommen Feinde daher über Land oder Meer ¿
    Wir nehmen das Schwert in die Hand!

    Ich weiß leidern nicht wieso die Uskoken heißen, die Filmmusik ist für mich uninteressant, alles ist sehr deutsch obwohl es in Jugoslawien spielt, man merkt das Dorf ist total abgeschieden und uninteressant, die Schauspieler sind alle eher gewöhnlich vom Dorf erfährt man wenig, die Leute wirken so als hätten sie wenig Probleme wie in der Pinocchio Zeichentrickserie aus den 70 er Jahren.

    Dominique Horwitz als Bürgermeister mit Segelohren wir Prinz Charles kommt mir vor wie E.T. aus dem Jahr 2008 der mit einer Zeitmaschine ins Jahr 1940 zurückreist und den Vater von seinem Schönheitschirurgen suchen will um ihn zu töten weil er ihm so Scheiss Flügelohren operiert hat. Und Ben Becker spielt nicht unbedingt mit vollem Elan, eh klar, die bekamen nur ein paar Tausend Euro wenn überhaupt.

    Der Böse ist normalerweise in Filmen immer sehr interessant dargestellt, aber Ben Becker der KARAMAN spielt ist nicht so interessant und auch geht mir der Konflikt mit Gorian ab, da gibt es wenig Streitereien, keine Vorgeschichte, wieso will Ben Becker die Bucht kaufen, um wie viel, wieso hat er so viel Geld, wieso hat er den Bürgermeister kaufen können, wieso hat er so viele Fischfabriken beliefern können, wieso ist er auf die Bucht angewiesen wenn er so reich ist, wieso will Mario Adorf nicht verkaufen nur weil er als freier Fischer geboren wurde, wieso wirkt ZORA im Film wie die Tochter vom Bäcker vis a vis.

  • etwas langweilig und schwach 1
    Eigentlich sollten viel mehr Kindergeschichten das Licht der Lichtspielhäuser erblicken. Und vor allem sollte ein nicht so langweiliger Ben Becker spielen, ein Mario Adorf gehört mehr in Szene gesetzt, wenn es um Liebe und Drama geht, dann bitte richtig und spannend, nicht so eher langweilig und anspruchslos wie in dem neuen deutschen Kinderfilm.

    Kurt Kläber ist ein Schweizer, er macht 1940 Urlaub in Jugoslawien und was lernt er kennen? Zora La Rouquine und ihre Bande ja und was macht er? Er schreibt einen Kinderroman.

    Was sagt uns das Buch, und der Film wie geht es da im Film zu?:

    Alles fängt an mit einer süßen kleinen Geschichte um einige Waisenkindern aus dem kroatischen Küstenstädtchen Senj. Branko, ja das schreibt man wirklich so, ist irgendwo da unten wo keiner sonst hinkommt. Also der Sohn eines fahrenden Geigers und einer Tabakarbeiterin, hier im Film von einem netten schwarzen Laiendarsteller verkörpert, verliert seine Mutter und hat kein Zuhause mehr. Allerdings im Film sieht man das nicht so, die Mutter kommt in den Dämpfen in der Fabrik um, und er sucht seinen Vater und weiß nicht wo er ist. Man verdächtigt ihn des Diebstahls und sperrt ihn ein. Dass war die Szene als er den Fisch die Sardine vom Boden aufhob, die Mario Adorf verloren hat und ja da ist dann der Böse Bulle, der oft in deutschen Filmen mitspielt, und der Bürgermeister, ein böser welcher, der auf den noch böseren Ben Becker hört, macht nichts für den Jungen, sondern wie in den Pippi Langstrumpf Filmen sind 2 Bullen im Dorf, die beide dämlich sind. Ja genau, und was passiert? Eine rothaarige Zora, das Mädchen um das sich der Film dreht, befreit ihn und BRANKO, so heißt der Junge wird in die Bande der Uskoken aufgenommen, die sich unter der Führung von ZORA zusammengeschlossen haben. Sie leben in einer alten Ruine und genießen die Freiheit. Jeder hat ein Problem und ist irgendwie auf der Flucht. Die Bürger der Stadt behandeln die mittellosen Kinder wie Ausgestoßene; wilde Streiche sind die Reaktionen der Kinderbande. Eh klar, die sind ja so was nicht gewohnt und den Bahnhof Zoo in Berlin kennen die ja nicht. Um zu überleben, werden die Kinder zwar kriminell, schließlich brauchen sie was zu essen, sie stehlen sich immer das Essen doch BRANKO ist dagegen, er ist ja gut erzogen, und sie streiten viel mit anderen Leuten und ärgern die Gymnasiasten Kinder, so reiche Schnösel, doch innerhalb ihrer Gemeinschaft halten sie sich an feste Regeln. Ihr oberstes Gebot heißt Solidarität. Der Einzige, der sich mit ihnen verbunden fühlt, ist der alte Fischer GORIAN. Ihm helfen die Kinder, sich gegen die großen Fischfanggesellschaften durchzusetzen. Ja und er half Ihnen, Mario Adorf spielt ihn ja, als der eine Junge von einem bösen Gymnasiasten mit dem Messer angestochen wurde auf der linken Schulter und große Schmerzen hatte. Und Ja Ben Becker der Böse reiche Typ der Stadt sucht die Bande und will sie verhaften.

    Gibt es überhaupt was über den Film zu sagen?:

    Unter der Regie von Peter Kahane begannen im August 2006 Dreharbeiten für die Filmfassung Die Rote Zora. Premiere hatte der Film am 13. Januar 2008 in Hamburg. Ab dem 24. Januar lief er regulär in den Kinos. Gedreht wurde in Montenegro. In der SHIP (Studio Hamburg International Productions)-Produktion übernahmen die Jungschauspielerin Linn Reusse (Zora) die Titel- und Jakob Knoblauch (Branko) die zweite Hauptrolle. Außerdem sind Mario Adorf (Fischer Gorian), Ben Becker (Kaufmann Karaman) und Dominique Horwitz (Bürgermeister Ivekovic) zu sehen. Die restlichen Rollen der Kinderbande um Zora wurden mit einigen bereits bekannten Kinderdarstellern aus Film und Fernsehen besetzt.

    Was noch, ja einiges. Der Film erhielt von der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden das Prädikat ¿Besonders wertvoll¿.

  • Wunderbarer Film!
    Ich war heute mit meinen Jungs diesen Film ansehen. Also es war von allem ein wenig dabei: Ein bissl Traurigkeit, Abenteuer, Zusammenhalt und das Gute hat zuletzt gesiegt! Meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswerter Film sowohl für Jungs als auch Mädels. Zu klein sollten die Kids allerdings nicht sein.