Die schönen Wilden

 F/I 1975

Le Sauvage

Tragikomödie 103 min.
6.60
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Mittvierziger Martin ist ausgestiegen und hat sich auf eine traumhafte Karibikinsel zurückgezogen. Eines Tages trifft er die schöne Nelly, die auf der Flucht vor ihrem Ex-Verlobten ist.

Der Mittvierziger Martin (Yves Montand) ist ausgestiegen und hat sich auf eine traumhafte Karibikinsel zurückgezogen.

Eines Tages trifft er die schöne Nelly (Catherine Deneuve), die auf der Flucht vor ihrem Ex-Verlobten Vittorio (Luigi Vanucchi) ist. Seit sie kurz vor der Hochzeit kalte Füße bekommen und ihn verlassen hat, verfolgt er sie regelrecht. Martin will Nelly helfen und kauft ihr ein Ticket nach Paris, doch plötzlich steht sie wieder vor seiner Tür. Und macht keine Anstalten, bald wieder zu verschwinden ...

Details

Yves Montand, Catherine Deneuve, Luigi Vanucchi, Tony Roberts, Bobo Lewis, u.a.
Jean-Paul Rappeneau
Michel Legrand
Pierre Lhomme, Antoine Roch
Jean-Paul Rappeneau, Élisabeth Rappeneau

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Monsieur & Madame Robinson
    Der Bonus für diesen Film ist die Tatsache, dass es Regisseur Rappeneau gelungen ist, zwei Ikonen der 70er Jahre vor die Kamera zu holen: Catherine Deneuve und Yves Montand. Beide sind in der Blüte ihrer Jahre, beide sind schön und auch ganz schön wild. Egal was sie hier machen, es ist amüsant und sehenswert. Nicht nur weil es die einzige Szene gibt, in der die sonst zu züchtige Deneuve einmal blank zieht.
    Das Ökoabenteuer auf einer einsamen paradiesischen Insel wird nur am Rande als Gegenpol zum Raubtierkapitalismus dargestellt. Die böse Ehefrau und ihr Parfumkonzern stören nicht weiter. Da verbreitet die von ihr eingesetzte Spionin schon mehr Heiterkeit oder Deneuves Verflossener, ein italienischer Macho. Stattdessen gibt es viel turbulenten Klamauk. Und bei der Kabbelei der beiden ‘Nicht-Verliebten‘ wird weibliche List gegen männliche Muskelkraft eingesetzt. Er kocht für sie, sie beklaut ihn. Es macht Spaß die beiden so locker und entspannt in Aktion zu sehen.
    Das Happy End wird gekonnt verzögert. Immer wieder werden optische Hindernisse eingebaut: Fotos, falsche Blondinen etc. Rappeneau hat darauf gebaut, dass die Zuschauer es erwarten. Und dem kommt er auch endlich nach. Ein Sommerspaß, der Urlaubsgefühle aufkommen lässt. Anspruchslos, aber nicht wertlos.