E.T. - Der Außerirdische

 USA 1982

E.T. the Extra-Terrestrial

Fantasy, Abenteuer 120 min.
E.T. - Der Außerirdische

Trotz seiner bescheidenen Körpergröße wurde der kleine Außerirdische E.T. zu einem ganz Großen des Kinos (4 Oscars und 5 Oscarnominierungen) und zum Liebling einer ganzen Generation.

E.T. (Der "Extra-Terrestrial") wurde von seinen Artgenossen auf der Erde vergessen, muss aber dringend heim. Der zehnjährige Elliott und seine Geschwister (u.a. die sechsjährige Drew Barrymore) sollen ihm helfen.
Als die NASA das Alien aufspürt, droht ihm die Verschleppung in ein Labor. Doch E.T. kann sich seinen Verfolgern entziehen und kommt mit Hilfe der Kinder zu neuen Kräften. Elliott verhilft dem Außerirdischen zur Flucht und so macht er sich zuletzt auf die lange Reise nach Hause ...

Details

Dee Wallace-Stone, Henry Thomas, Peter Coyote, Robert MacNaughton, Drew Barrymore, K. C. Martel, Sean Frye, C. Thomas Howell, erika Eleniak, David M. O'Dell, Richard Swingler
Steven Spielberg
John Williams
Allen Daviau
Melissa Mathison

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Oh Gott
    Was für ein Kitsch! Man fragt sich, warum Spielberg ausgerechnet mit diesem Film berühmt geworden ist. Ich bin in den Film gegangen, weil mir Freunde gesagt haben, dass das ein Muss ist. Hätte meine Zeit lieber zu Hause mit einem guten Buch verbracht.

  • DEMONTAGE EINER KINDHEITSERINNERUNG
    Ich war 8 oder 9, als ich zum ersten Mal Zeuge der wunderbaren Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und dem außerirdischen Gnom wurde. Und als wäre es erst gestern gewesen (oder auch schon vorgestern), erinnere ich mich noch daran, wie ich, nachdem der Bildschirm dunkel und ich zu Bett geschickt wurde, noch Minuten zubrachte und aus dem Fenster gen Himmel starrte. Ich weiß zwar nicht mehr, ob damals viele Sterne zu sehen waren, doch wünschte ich mir nichts sehnlicher als das eben Gesehene, dieses Abenteuer, selbst zu erleben. Ich wollte selbst auf mein Fahrrad steigen und in die Luft davonfliegen. Naja, ich war halt noch klein. Eines werde ich dabei nie vergessen, dieses Gefühl. Ein aufregendes Abenteuer mit Tiefgang. Ein unvergessliches Erlebnis.
    Und nun ist der Film, der meinen Kindheitstraum nachhaltig prägte (und mich zu Spielberg-Filmen hinführte) wieder im Kino zu bestaunen. Ein Staunen, welches einerseits an den Ersteindruck erinnert, andererseits die Vorstellungen nicht erfüllt.

    Doch beginnen wir ganz am Anfang, wobei gesagt werden muss, dass diese Fassung von "E.T." nicht von der bereits bekannten abweicht. Vielmehr wurde die Geschichte um wesentliche Sequenzen erweitert, was nicht heißen mag, dass der Film dadurch schlechter oder langweiliger wird. Die Charaktere bekommen auf der Leinwand etwas mehr Zeit um sich vorzustellen, die Annäherung zwischen Elliot und seinem Gefährten wird deutlicher. Der Film wirkt dadurch runder, und eigentlich fallen die wenigen zusätzlichen Minuten kaum auf. Im Großen und Ganzen stechen hierbei die visuelle Überarbeitung von E.T.'s Erscheinung, Gestik und Mimik auch gar nicht auf den ersten Blick ins Auge. Man muss schon wirklich ein geschultes Auge haben, um Unterschiede zum Original zu entdecken.

    Den größten Kritikpunkt, welcher auch schon im Vorfeld der Wiederaufführung durch diverse Newsgroups und Foren ging, ist sicherlich die Ersetzung der Waffen durch Walkie-Talkies. Zwar mag auch die Änderung des Begriffs Terrorist in Hippie mit dem bildlichen Endergebnis (Warum sollte ein militär-gegnerischer Hippie Armeehosen tragen?) nicht ganz übereinstimmen, die Walkie-Talkie-Szenen fallen jedoch gänzlich aus dem Rahmen des Zumutbaren. Auf Sätze wie "Was haben sie vor? Wollen sie die Kinder erschießen?" folgen ins Bild laufende Polizeibeamte, die mit ihren hocherhobenen Funkgeräten wahrscheinlich versuchen, die fliehenden Jugendlichen durch Aussendung von irgendwelchen Strahlen zu meucheln. Stelle sich das mal einer bildlich vor. Es ist leider zu offensichtlich, dass hier ein Eingriff in die ursprüngliche Geschichte unternommen wurde, werden doch die Funkgeräte in den letzten Minuten groß ins Bild gehalten. Auch stellt sich hier die Frage, warum jeder Beamter eines der Dinger in Händen hält. Würde nicht eines pro Team genügen?
    Für einen kleinen Fan ist es nicht nachzuvollziehen, warum Steven Spielberg diesen Weg gegangen ist. An den Ereignissen im vergangenen September kann/darf es nicht liegen.

    Gerade diese Szenen zerstören das liebevoll gestaltete Bild, welches mir immer noch im Kopf herumgeistert. Die musikalische Untermalung, die jede noch so kleine, gefühlsbetonte Sequenz an die grandiose Spitze treibt. Und dann erst der endgültige Abschied mit den signifikanten Worten "Ich bin immer bei dir!", der mir selbst die Tränen ins Gesicht knallte wie ein Faustschlag. Nur dieses Mal war es anders. Irgendwie stand noch immer dieser stinkende Nachgeschmack des Wiedergutmachens für den 11. September in der Luft, der zum Schluss keine rechte Freude auf Gefühle in mir aufkommen ließ. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür, mit den Figuren mitzuweinen. Vielleicht hat es auch einen anderen Grund.

  • CGI...gar nicht fein...
    Wem Jar Jar Binks in Star Wars - Episode 1 gefallen hat wird auch gegen den neuen CGI-E.T. nichts einzuwenden haben. Alle anderen seien jedoch gewarnt.

    E.T. schneidet in den neu eingefügten bzw. digital "verbesserten" Szenen Grimassen wie eine Zeichentrickfigur. Wie gut und glaubhaft war doch die Arbeit von Carlo Rambaldi, welche jetzt teilweise zunichte gemacht worden ist.

    Einigermaßen störend auch die "political correctness" der neuen Version: Wußte gar nicht, daß Hippies Militärhosen tragen...

    Re:CGI...gar nicht fein...
    Ich find E.T. auch total gut. Der Film ist zwar nicht perfekt, aber Spielberg hat einen guten Film geschaffen

    Re: CGI...gar nicht fein...
    Also ich habe die neue E.T.-Version super gefunden. Es ist nun mal eine Tatsache. daß diese alten Puppen-Effekte und Modelle aus Pappmachee längst überholt sind. Was die Effektgurus der Hollywoodfirmen heute auf die Leinwand zaubern, ist einfach unglaublich. Wo E.T. früher nur wie eine unbewegliche Muppetpuppe wirkte, reißt er nun wild gestikulierend die Arme hoch und rennt mit polternden Bewegungen vor Elliot davon. Dabei merkt man, daß jede Hautfalte, jede Warze einzeln animiert wurde. Diese Kreatur lebt.
    Ich kann nur sagen: "Bravo, Steven und George! Macht weiter so, damit die Magie dem Kino nicht abhanden komme!" Als nächstes bietet sich jetzt eigentlich nur noch eine Special Edition von Indiana Jones an, der ja auch schon etliche Jahre auf dem Buckel hat und gegen Filme wie "Die Mumie" leicht antiquiert wirkt. Man wird sehen, ob sich die beiden Großen des Unterhaltungskinos noch dazu aufraffen können, die lächerlichen Wachsfiguren mit wirklich furchteinflößenden CGI-Effekten zu ersetzen. Ja und dann warten wir alle auf die Special Edition von Schindlers Liste .....