Ein Jahr in der Hölle

 USA/AUS 1982

The Year of Living Dangerously

Drama, Romanze, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 117 min.
7.20
Ein Jahr in der Hölle

Indonesien, 1965. Der Auslandskorrespondent Guy Hamilton (Mel Gibson) reist aus den USA an, um über das durch einen Bürgerkrieg gebeutelte Land zu berichten.

Indonesien, 1965. Der Auslandskorrespondent Guy Hamilton (Mel Gibson) reist aus den USA an, um über das durch einen Bürgerkrieg gebeutelte Land zu berichten.

Kaum angekommen verschärft sich die Lage, da der indonesische Präsident Sukarno alle Hebel in Bewegung setzt, um die ansässigen Ausländer - allen voran die Journalisten - zu vertreiben. Dass Hamilton sich in dieser Situation nicht vom Pöbel einschüchtern lässt, macht ihn im Handumdrehen zum letzten Reporter, der sich noch im Krisengebiet aufhält.

Mit Hilfe der Fotografin Billy Kwan (Linda Hunt) und der amerikanischen Diplomatin Jill Bryant (Sigourney Weaver) informiert er die Welt weiterhin beharrlich über die Kämpfe in Indonesien - und begibt sich damit in Lebensgefahr .

Details

Mel Gibson, Sigourney Weaver, Linda Hunt, Michael Murphy, Bill Kerr, u.a.
Peter Weir
Maurice Jarre
Russell Boyd
Peter Weir

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein gefährliches Jahr
    Ein etwas angestaubter Politthriller der sanfteren Art mit einem erwarteten Happy End. Journalist Hamilton (Mel Gibson) recherchiert im Indonesien Sukarnos. Seine Info Quellen sind der ‘Zwerg‘ Billy (Linda Hunt) und die Botschaftsangestellte Jill (Segourney Weaver). Ein Militärputsch verschärft die Lage, Billy opponiert (Plakat: ‘Sukarno Feed Your People‘) und zahlt mit seinem Leben. Guy fliegt mit Jill ins Ausland, vorerst aber mal in den Siebten Himmel. Dünne Love Story vor abenteuerreifem Hintergrund. Anfangs liefert der Off Kommentar noch wertvolle Informationen. Das verliert sich dann im weiteren Verlauf.
    Der Film kann heute kaum noch Wirkung erzielen, wenn man hier lediglich kurze Bilder von einer Demo, Massenerschießungen und im Hotel umherlaufenden Soldaten sieht. Auch der menschliche Aspekt verdampft unter dem aufgesetzten Zwang der Liebesgeschichte, die nach dem Motto ‘Nicht doch, - doch, - doch!‘… abläuft. Der deutsche Titel ist eine glatte Übertreibung. Original: ‘Das Jahr, in dem man gefährlich lebte‘. Hier ist es höchstens die Vorhölle und da soll es ja noch Annehmlichkeiten geben. Die beiden Hauptdarsteller standen noch ziemlich am Anfang ihrer großen Karriere. Solchen lauwarmen Sachen haben sie später nicht mehr gemacht. Und Peter Weir hat noch viele viel bessere Filme gedreht.