Ein letzter Kuss

 I 2001

L'ultimo bacio

Drama, Romanze 115 min.
7.00
Ein letzter Kuss

Eine überraschende Schwangerschaft löst bei acht Menschen aus drei Generationen Angst vor dem Älterwerden aus.

Carlo (Stefano Accorsi) und Giulia (Giovanna Mezzogiorno) sind das perfekte Paar: jung, aufstrebend, und schön - und seit Jahren innig inneneinander verliebt.Doch dann eröffnet Giulia ihrem Freund, dass sie schwanger ist.
Den Horror der unweigerlichen Familiengründung vor Augen beginnt Carlo nun, von den Fluchtmöglichkeiten aus der Beziehung zu träumen. In dieser Verfassung begegnet ihm ausgerechnetdie blutjunge, lebenslustige Schülerin Francesca (Martina Stella). Ein letzter Kuss müsste doch erlaubt sein....
Doch Carlo hat weder mit dem unbezähmbaren Zorn der temperamentvollen Giulia noch mit der Leidenschaft der entflammten Francesca gerechnet.
Dabei ist Carlo nicht der einzige in Nöten: Auch seine Freunde , die ebenfalls auf die 30 zugehen, haben so ihre Probleme damit erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen.
Und auch Giulias Mutter Anna (Stefania Sandrelli) gerät in Panik. Sie ringt mit der Perspektive , bald Großmutter zu werden, und beschliesst darauf hin, aus ihrer erstarrten Ehe zu fliehen."Ein letzter Kuss" ist ein unterhaltsamer und dramatischer Film über die turbulente Suche nach wahrer Liebe und echter Leidenschaft, die acht Menschen aus drei Generationen miteinander verbindet - Nicht ohne ironischen Unterton.

Details

Stefano Accorsi, Giovanna Mezzogiorno, Stefania Sandrelli, Marco Cocci, Pierfrancesco Favino, Sabrina Impacciatore, u.a.
Gabriele Muccino
Paolo Buonvino
Marcello Montarsi
Gabriele Muccino

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • ...und dann ist Schluss
    Der Titel klingt nach Abschied. Und wenn man ihn in Reimform weiterdenkt, kann man ergänzen '...und dann ist Schluss'. Und tatsächlich erleben wir einen schwungvollen Potpourri von mehr oder weniger erfolgreichen Seitensprüngen von Personen zwischen 30 und 50. In all den kaputten Beziehungen geht es mit viel italienischem Temperament zur Sache. Das muss man mögen, wenn man italophil ist. Sonst könnte es manchmal etwas albern sein. Von allen Akteuren fällt Stefania Sandrelli in doppelter Hinsicht aus dem Rahmen. Sie ist die bekannteste von allen und ist auch noch das Zentrum dieser (Tragi)komödie, um das sie alles dreht. Ganz unaufgeregt driftet sie davon und wieder zurück. Na klar. So ergeht es hier den Meisten, die allerdings mit dem Erwachesenwerden so ihre Problemchen haben. Und alle leiden irgendwie. Anscheinend gibt es für alle bei Problemen nur eine Lösung: Davonlaufen und/oder Saufen. Bevor alles mit dem Kit der Gewohnheit wieder überkleistert wird, gibt es noch tiefsinnige Lebensweisheiten wie 'Die Treue ist die wahre Utopie'. Nicht so richtig komisch für Außenstehende!

  • unbedingt...
    ...auf italienisch anschauen - kann mir vorstellen, dass auch hier bei der übersetzung viel verloren ging

  • gutes Thema, aber zu seicht geraten
    Trotzdem anschauen! Das Thema ist nämlich durchaus aus dem Leben gegriffen, da bietet sich viel Stoff zum Diskutieren für nachher. Alleine über den Ausgang der Geschichte und darüber, wie diese Ehe wohl aussehen wird, wie da mit Konflikten umgegangen wird, kann man dann gemeinsam noch stundenlang spekulieren!!

    Von der schauspielerischen Leistung her, waren eher die Nebenhandlungen interessant, als die Hauptdarsteller.

    Und die zwei Frauen, zwischen denen der junge Hauptdarsteller da hin- und herhechelt, sind die reinste Augenweide!! (das nur als Anmerkung und Anreiz für jene "Männer", die schwer in solche Fillme zu kriegen sind..)

    Das interessanteste an diesem Film ist eigentlich, wie die Leute nachher darüber reden.. ;)

  • Knuddelig!
    Sehr netter Film. Obwohl er eigentlich unschöne und traurige Dinge beschreibt, hinterläßt er ein sehr Positives Gefühl. :-) Alles kommt gut ;-)
    Anschaun!
    P.S.: Ad Tuvok: Inhaltsangabe nicht ganz korrekt. Was würden sie auf Vulcan dazu sagen? Deine Verrisse sind nicht lustig!

  • Ganz nett
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    Also da ist mal ein Mädchen, sie ist 18, irre Hübsch, und sie heißt FRANCESCA. Da zergeht einem alles auf der Zunge. Die ist Studentin und studiert irgendwas. Sie verliebt sich unsterblich, auf einer Party in den 30 Jährigen CARLO. Der ist wiederum mit GIULIA verheiratet. Natürlich sagt er Ihr nichts. Bald wäre es zu Küßerein gekommen, aber CARLO ist stark. Er stellt sich nur in Gedanken wilde Paarungen im Wasserpool vor.
    GIULIA ist so ein richtiges Tolles Weib. Etwas eifersüchtig, Leicht zu Mordattacken hinreißend, wenn Ihr Freund fremdgeht. Und sie ist im 3. Monat Schwanger. PROF. EUGENIO BONETTI der Vater von FRANCESCA ist Psychiater, und die Mutter, VERONICA, seine Frau, sind seit 30 Jahren verheiratet. EUGENIO kümmert sich nicht um VERONICA, und sie trifft sich mit einem anderen, einem Freund den sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Sie würde am liebsten mit ihm durchbrennen, ob sie es tut ? Nur Streit in letzter Zeit. ADRIANO der Freund von CARLO ist mit LIVIA verheiratet. Sie hat einen 3 Jährigen Sohn, MATTHEO, und ADRIANO ist unglücklich. Hält das ganze nicht mehr aus. LIVIA ist ein Keifzahn, und total ein richtiger Arschhaufen. Sie keppelt, keift, ist irre intelligent, und hat meistens wie Frauen, immer recht.
    ADRIANO will flüchten ins Ausland. Mit MARCO ? MARCO´s Vater liegt im Sterben, er hält es nicht mehr aus, immer nur der Prügelknabe für die Familie zu sein. Es ist ein Horror. Sein Bruder MICCHELE ist glücklich verheiratet, wie macht er das nur ? Er kriegt nicht mal ne Nackte vors Gesicht. Er will weg, am besten einen Bus mieten und ab nach Kapstadt. ALBERTO ist der Langhaarige unter den Dreien .Viel Gekiffe, viele Frauen, viel Sex, lange Haare, kein Job bei Greenpeace wie er will, aber dafür 0 Bock aufs Leben, dafür Aussteigergedanken, warum nicht. Er braucht Geld. Und so gründen CARLO, ADRIANO, ALBERTO, MARCO sowas wie eine Vierer Riege, und sie wollen weg. Aber ein Problem ist noch da. MARCO´s Vater wird kränker, und GIULIA erfährt von CARLO´s Freundin.
    5 Freunde, 5 Geschichten, 5 Erlebnisse. Romantik, Geschichte, Wissenschaft, Liebe, Ehre, Ethik, Seitensprünge, Eheprobleme, Reisen, Aufbruch ins Ausland, Das Aussteigen aus dem Normalen Leben, Geile Junge Mädels,
    Verliebtsein, Schmetterlinge im Bauch, alles geht gut oder auch nicht, Happy Ends oder auch nicht, Saufen, Fressen, Ficken, Partys, ja so ungefähr könnte man den Film beschreiben im Telegrammstil.
    ¿ Intolerance ¿ ¿ Kleine Sünden unter Freunden ¿, Das Leben ist schön ¿, ¿ Die Schmutzigen, die Häßlichen, und die Gemeinen ¿. Die Filme haben alle Ähnlichkeit mit der Geschichte. Anfangs ist das ganze fade, dann glaubt man das man in einer sehr guten Komödie sitzt, und hofft das ein paar Wortwitze fliegen. Das ganze kommt leider nur sehr selten vor. Ist halt keine Englische Komödie. Aber sie ist nett. Nach einiger Zeit des herumtollens auf der Leinwand, und des 3 x igen Einschlafens im Kinosessel, wird das ganze Interessant. Da haben einige Probleme, einer haßt seine Frau, ein anderer verliebt sich in ne Heiße Studentin, Party´s werden gefeiert.
    Man hofft halt immer das was kommt. Aber irgendwie kommt nichts, nichts lustiges, aber dafür wird die Geschichte ernst, und man sieht eine Problematik mal von einer anderen Seite kennenlernen. Der ganze Film ist eigentlich aus 5 Geschichten aufgebaut. Die Schauspieler sind nicht schlecht. Sind wahrscheinlich Laiendarsteller, aber sie machen Ihre Sache gut. Sie spielen als wäre es in Ihrem Leben auch so passiert. Verlassen sein, jeder trennt sich heutzutage von seiner Alten, keiner oder wenige sind glücklich, und die was es sind die hört man nicht, das sind dann so stille Wässerchen. Wie der Pazifik. 111

    Re: Ganz nett
    Wie der Pazifik. 111 Min. dauert der ganze Spuk bis es vorbei ist. Wenig Leute dürften sich diesen Film ansehen weil er einfach ein ganz gewöhnlicher Film ist.
    Eher mehr was für den Videoabend nach einigen Paarungsexzessen, aber im Kino ist es auch nicht übel.
    Nun abschließend kann man nur sagen, für Freunde der leichten und seichten Komödien Unterhaltung, sei dieser Film wärmstens empfohlen. Praktisch ist es, wenn man einige Sachen zum Essen mit hat. Eßbare. Und so haben wir einige Mangos, Papaya´s, Äpfel, Kirschen, etwas Rum mitgenommen und haben uns inzwischen, Leute waren eh wenig da, einen Obstsalat gemacht. Die Kerne haben wir mit den Schalen schön brav im Boden vergraben. War nur etwas schwer ohne Titanschweißgerät den Boden aufzusägen, und alles zu vergraben, aber wenigstens kann uns keiner nachsagen wir hätten die Kinosessel beschmutzt.


    Nette Story

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