Ein Vater kämpft um seine Kinder

 Irland / Deutschland / USA 2002

Evelyn

Drama 94 min.
7.00
film.at poster

Irland, in den 1950er Jahren. Für den trinkfreudigen Maler und Lebenskünstler Desmond Doyle (Pirce Brosnan) bricht eine Welt zusammen, als nach der Trennung von seiner Frau die drei gemeinsamen Kinder auf Anweisung der Behörden in katholische Heime gesteckt werden. Mit Unterstützung eines prominenten Anwaltteams beginnt Doyle, im konservativen Irland um seine Rechte als alleinerziehender Vater zu kämpfen. Trotz zahlreicher Rückschläge lässt er sich nicht beirren - und erzielt am Ende einen richtungsweisenden Sieg.

Details

Sophie Vavasseur, Pierce Brosnan, Frank Kelly, Aidan Quinn, Alan Bates, Stephen Rea, Julianna Margulies, u.a.
Bruce Beresford
Paul Pender

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Evelyn
    Wenn der Titel schon Inhaltsangabe ist, braucht man sich den Film gar nicht erst anschauen. Man kennt ja das Ende ohnehin schon. Im deutschen fehlt nur noch das Wort ’erfolgreich’, um alles zu verraten. Das Original heißt einfach ’Evelyn’. Das ist die Jüngste von drei Kindern.
    Hier hat der Altmeister Bruce Beresford einen emotional hoch aufgeladenen Film abgeliefert und gleichzeitig ein Dokument irischer Rechtsgeschichte erstellt. Nach eine wahren Begebenheit wird ein juristischer Widerspruch aufgedeckt, wobei mit Kritik an der klösterlichen Erziehung im Irland der 50 Jahre nicht gespart wird. Die Atmosphäre hier sowie auch die im Pub sind durchaus authentisch: äußerste Härte hier und ausgelassene Sauffreudigkeit da, aber immer streng katholisch!
    Von den tollen Promi-Schauspielern ragt besonders Pierce Brosnan heraus. Man traut seinen Augen und Ohren kaum, wenn man ihn überzeugend singen hört und saufen sieht. Vor allem die letzten eindrucksvollen Bilder, die wortlos und nur mit einem irischen Song unterlegt sind, erlauben ein sanftes Hinübergleiten in die Zukunft dieser neuen Familie.

  • Evelyn
    Wenn der Titel schon Inhaltsangabe ist, braucht man sich den Film gar nicht erst anschauen. Man kennt ja das Ende ohnehin schon. Im deutschen fehlt nur noch das Wort ’erfolgreich’, um alles zu verraten. Das Original heißt einfach ’Evelyn’. Das ist die Jüngste von drei Kindern.
    Hier hat der Altmeister Bruce Beresford einen emotional hoch aufgeladenen Film abgeliefert und gleichzeitig ein Dokument irischer Rechtsgeschichte erstellt. Nach eine wahren Begebenheit wird ein juristischer Widerspruch aufgedeckt, wobei mit Kritik an der klösterlichen Erziehung im Irland der 50 Jahre nicht gespart wird. Die Atmosphäre hier sowie auch die im Pub sind durchaus authentisch: äußerste Härte hier und ausgelassene Sauffreudigkeit da, aber immer streng katholisch!
    Von den tollen Promi-Schauspielern ragt besonders Pierce Brosnan heraus. Man traut seinen Augen und Ohren kaum, wenn man ihn überzeugend singen hört und saufen sieht. Vor allem die letzten eindrucksvollen Bilder, die wortlos und nur mit einem irischen Song unterlegt sind, erlauben ein sanftes Hinübergleiten in die Zukunft dieser neuen Familie.