Etwas wird sichtbar

 D 1982
114 min.
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Erinnerungen an einen Kampf, fünfzehn Jahre später: Wie man 1966 aus Liebe zum vietnamesischen Volk - das plötzlich ganz nahe war durch die Bilder und die Gefühle für sie - zu einer anderen Art von Liebe und Miteinander finden wollte und daran scheiterte. Erzählt wird die Geschichte von Anna und Robert, und durch ihre Geschichte die Geschichte eines Stücks Deutschland. "Anna: ,Wie unerlaubt das aussieht. Ein Bild von uns zwischen den Bildern vom Krieg.' Robert: ,Wie in einem Kriegsfilm. Eine erregende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund von Krieg und Völkermord.' Anna: ,Es sieht so obszön aus, weil wir unverletzt sind. Die Opfer auf diesen Bildern, die sind blutig, die Täter sind alle unverletzt.'" Wobei das Blut des Films nicht rot, sondern materialbedingt schwarz ist, aber es ist Blut, wie man am Anfang sieht, wenn auch das eines Tieres, das aber genauso tot ist wie ein Mensch. Farockis Verschränkungen dienen zur Klärung. (filmmuseum)

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Hanns Zischler, Bruno Ganz, Inga Humpe, Elfriede Irrall, Hartmut Bitomsky, u.a.
Harun Farocki
Ingo Kratisch
Harun Farocki

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