Die Augen der Laura Mars

 USA 1978

Eyes of Laura Mars

Horror, Kultfilme, Thriller 104 min.
6.10
Die Augen der Laura Mars

Die Modefotografin Laura Mars erringt mit ihren Schockinszenierungen Erfolge und Aufmerksamkeit - bis ihre Arrangements zum Vorbild für tatsächliche Morde werden.

Die Modefotografin Laura Mars (Faye Dunaway) erringt mit ihren Schockinszenierungen Erfolge und Aufmerksamkeit. Just ihre Arrangements werden aber nun zum Vorbild für tatsächliche Morde. In Anfällen von Hellsichtigkeit wird die Protagonistin, gemeinsam mit dem Publikum, Zeugin der blutigen Taten. Mit Ausnahme der Ermittler und der Opfer - sämtliche aus Laura Mars' Umfeld - sehen alle mit den Augen des Serienkillers. Der Versuch, dem Verbrecher mittels der unerwünschten Eingebungen auf die Schliche zu kommen, macht Mars zur Kassandra, die Gabe der verwöhnten Künstlerin wird zum Fluch. Von der Polizei verdächtigt, vom Killer verfolgt, droht auch sie Opfer der eigenen Inszenierungspraxis zu werden.

Wie kaum in einem anderen Film verbinden sich in "Eyes of Laura Mars" Suspense und Medienreflexion zu einem einzigartigen Thriller von STAR WARS-Regisseur Irvin Kershner. (Thomas Ballhausen)

Details

Faye Dunaway, Tommy Lee Jones, Brad Dourif, Raúl Julia, Frank Adonis u.a.
Irvin Kershner
Artie Kane
Victor J. Kemper
John Carpenter, David Zelag Goodman

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Beine der Laura Mars
    Die in diesem Film aufgebaute Spannung scheitert an der Glaubwürdigkeit der Story. Eine Starfotographin (Faye Dunaway zeigt viel Bein) mit seherischen Fähigkeiten verliebt sich in den ermittelnden Polizisten (Tommy Lee Jones). Das ist nicht gerade originär. Wieso er dann der Todesengel ist, erschließt sich aus John Carpenters Drehbuch nicht so recht. Die Entwicklung der Handlung erscheint auch im Nachhinein etwas altbacken und konstruiert. Sie mimt die Diva, er kann sich über den Durchbruch in seiner Karriere freuen. Irvin Kershners Film versucht Telepathie mit Cop Thriller zu verbinden. Wenn dann am Ende der schizophrene Mörder, der bis dato recht cool und normal agiert hatte, aus dem Hut gezaubert wird und nur seine schlimme Kindheit als kurze Erklärung herhalten muss, fühlt man sich leicht verschaukelt. Der Titel wird mehrfach optisch betont, dient aber nur dem allgemeinen Klamauk um den weiblichen Star. Ihre Beine sieht man öfters. Sie machen allerdings nicht so viel her. Die reichlich rote Farbe bringt weder Spannung noch Schocker und die Lovestory ist nur lauwarm. Lauras Ex (Raul Julia) soll wohl nur eine falsche Fährte legen, auf die aber niemand reinfällt.
    Faye hatte vielleicht nur zwischen ‘Bonny & Clyde‘ und ‘Barfly‘ (zwei wirklich großartige Filme) mal etwas ganz anderes machen wollen. Das hier ging allerdings in die Hose.