Flightplan - Ohne jede Spur

 USA 2005
Drama, Thriller 20.10.2005 98 min.
6.20
film.at poster

In einem Flugzeug verschwindet die kleine Tochter einer Amerikanerin, und alle bestreiten, sie überhaupt gesehen zu haben.

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes David ist Kyle Pratt (Jodie Foster) am Ende ihrer Kräfte. Nun muss sie sich mit ihrer sechsjährigen Tochter Julia (Marlene Lawston) auf ihren Rückflug von Berlin in die USA vorbereiten, der die Familie, einschließlich Davids Sarg, nach Hause bringen soll.

An Bord der großen, modernen Aalto Airlines E-474 bleiben Kyle und Julia unter sich und nehmen ihre Plätze im hinteren Teil des Flugzeugs ein. Ungestört vom Rest der Passagiere schlafen Kyle und Julia sofort ein.

Als Kyle einige Stunden später aufwacht, ist Julia verschwunden. Sie bittet die Stewardessen Fiona (Erika Christensen) und Stephanie (Kate Beahan) um Hilfe. Ihre Suche bleibt erfolglos und ergibt - zu Kyles größtem Entsetzen - dass ihre Tochter nicht auf der Passagierliste steht. Trotz ihrer panischen Beschwörungen, dass Julia mit ihr an Bord gekommen sei, kann niemand, nicht einmal die Stewardessen, bestätigen, dass sie das Kind gesehen hätten.

Details

Jodie Foster, Sean Bean, Erika Christensen, Peter Sarsgaard
Robert Schwendtke
James Horner
Florian Ballhaus
Peter A. Dowling, Billy Ray
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • sehr spannend - Teil 1
    Inhalt:

    KYLE PRATT (Jodie Foster) ist eine Triebwerksingenieurin und lebt mit Ihrem Mann in Berlin bis er durch einen Unfall stirbt. Er hinterlässt eine 6 jährige Tochter JULIA. KYLE nimmt sich vor für die Überführung des Leichnams zu sorgen und fliegt mit Ihrer Tochter endgültig in Ihre Heimatstadt New York zurück.

    Doch im Flugzeug angekommen passiert es. Tochter JULIA verschwindet. KYLE hat sie in dem modernen 474 Flugzeug der Alto Airlines kurz aus den Augen gelassen. Sie glaubt natürlich an Verschwörung und setzt alles in Bewegung bis hin zur Beschuldigung der Passagiere, in dem Fall 2 arabische Fluggäste.

    Und als der Kapitän RICH (Sean Bean) Ihr sagt, das man vom Krankenhaus in Berlin weiß, das die Tochter tot ist, muß sie sich abfinden das es nie eine Tochter gab, oder doch?

    Informationen:

    Unglaublich das Sean Bean einen Piloten spielt und in Wirklichkeit hat der Schauspieler aber Flugangst, und das nicht erst seit dem 11.9.2001. Robert Schwentke der für den deutschen Klon von ¿Se7en¿ ¿ ¿Tattoo¿ auch Regie geführt hat, hat sich wirklich hier in kein Fettnäpfchen gesetzt, denn er hat eines draufgesetzt, einen Spannungsbogen nämlich.

    Foster ist 2 fache Mutter und 2 fache Oscarpreisträgerin. Und sie mag Geschichten die sich in engen Räumen abspielen, und Geschichten die Intensität versprühen, wo man sich als Schauspielerin anstrengen muß.

    Die Schauspielerin Erika Christensen die, die blonde Stewardess Fiona spielt, mußte ein 15 cm dickes Manual lernen, das jeder Flugbegleiter zu lernen hat. Kate Beahan die Stephanie, die brünette Stewardess, die wirklich wunderschöne Augen hat, ist aus Australien und eine Newcomerin, und mußte sich anstrengen das Ihr Akzent beim Dreh nicht durchkommt.

    Tochter Julia hat hier Ihr Debüt. Das Flugzeug war ein 100 Meter langes Set. Die Seitenwände bestanden aus Styropor. 16 Wochen wurde in einer 8.500 m² großen Filmbühne in Los Angeles verbracht. Das Set war nämlich sehr groß für den Bau des Flugzeuges auf dem Set.

    Und damit alles echt aussah und wirkte, mußte die Crew und alle Beteiligten einige Zeit an einem Spezial Crashkurs teilnehmen für Flugtechnik und allem was dazugehört. Das Außenmodell war ein 10 Meter langes Ding.

    Der Flughafen im Film ist der Flughafen in Leipzig der erst gerade gebaut wird, und da hat man 3 Tage dann gedreht.

    Meine Meinung:

    Definitiv einer der spannendsten Filme dieses Jahr. Obwohl er mit 95 Min. sehr kurz ist. Aber durch Jodie Foster, deren Darstellung an den Film ¿Panic Room¿ erinnert, wo auch alles immer so knapp geworden ist muß ich sagen, das diese Geschichte noch eines drauf setzt. Anfangs hat sie mich an ¿The sixth Sense¿ ein bißchen erinnert, dann eher an ¿Einsame Entscheidung¿. Der Film ist einfach spitze.

    Jodie spielt die Mutter nicht so wie ich es mir erwartet habe, was daran liegt, das sie mit Ihrer Tochter nicht zusammen ist, aber dann Ihre Reaktion, die einer perfekten Mutter sich um nichts zu scheißen, und alles rebellisch machen, sich nicht zu genieren das man sie auslacht, weil sie keine Tochter hat, obwohl jeder gegen sie ist, das ist schon eine starke Darstellung, für eine höchst starke Frau.

    Jeder andere wäre ganz geknickt da gesessen und hätte vielleicht erkannt, das es doch keine Tochter gibt, das sie sich den Tod eingebildet hat. Und viele andere hätten dann in den 2 arabischen Fluggästen auch Terroristen gesehen die Ihre Tochter entführt haben, doch sie bleibt ruhig und normal nachdem Ihr Handschellen angelegt wurden und überlegt was sie machen soll. Man merkt da richtig stark Ihre Mutterinstinkte. Den stärksten Instinkt den es überhaupt im ganzen Weltraum gibt. Leider wird er oft negativ ausgenutzt von ein paar Mistigen Vertretern der Gattung Mensch.

    Die Musik im Film habe ich gar nicht so richtig mitbekommen, war ganz in der Spannung drinnen, und ich glaube der Film hatte gar keine Musik, die auch nicht nötig war, denn er war einfach viel zu spannend für Musik. Das merkt man schon als si

    echt gut - Teil 3
    Gut gefallen hat mir hier der Kurzauftritt von Greta Scacchi als Therapeutin, aber die war leider nur kurz zu sehen. Wunderbar wie der Film versucht den Zuseher auf die falsche Fährte zu locken. Wieso eigentlich im Film fragt einer der Passagier die Flugzeugingenieurin Jodie Foster, ob sie sich die 5 er Reihe in der Mitte, die Sitze, ausgedacht hat, wo es doch schon seit langem in jeder 747 ¿ 400 Boeing 5 Plätze nebeneinander gibt. Das fand ich eigentlich nicht passend.

    Man erfuhr nichts vom Superflugzeug Airbus A 380, das größte Passagierflugzeug aller Zeiten, da hätte man den Film machen können, aber das macht nichts, das Flugzeug versprüht eine Menge an Atmosphäre und wirkt direkt sympathisch, und meine Freundin und ich sind überzeugt, trotz kleiner Fehler einer der spannendsten Filme dieses Jahres.

    Was mich gefreut hätte bei dem Film wäre eine Etablierung der Darsteller im Filmgeschehen, eben wie bei ¿Eine Frau verschwindet¿ bevor ein Multimediales Katz und Maus Spiel los geht.

    90,19 von 100

    Logik - na und? - Teil 2
    Das merkt man schon als sie am Flughafen in Berlin, nachdem Ihr Mann vom Dach gesprungen ist mit Ihrer Tochter nach Amerika fliegen wollte, um den Leichnam zu überstellen, und sie verliert auf einmal die Tochter. Da hat man so richtig die knisternde Spannung gemerkt, wie wenn auf einmal was passieren würde. Das lag wahrscheinlich an der guten Schnittführung des Filmes, oder an den guten Kameraeinstellungen, vielleicht an beidem, ich weiß nicht, es war jedenfalls sehr gut gemacht.

    Ich finde das Jodie für Rollen von Frauen die in Extremsituationen über sich hinaus wachsen am besten spielt, außer vielleicht noch ganz wenige andere, aber sie ist echt dafür prädestiniert. Alleine schon von Ihrem hageren ernsten Aussehen. Mich erinnert der Film auch an den Hitchcock Klassiker ¿Eine Frau verschwindet¿ der ähnlich aufgebaut ist.

    Gut fand ich auch Sean Bean als Pilot der eine wirklich angenehme ruhige Art hat, und seiner Rolle als Pilot, also der Schauspieler, wirklich gut klar kommt. Er wirkt nicht überheblich und er wirkt genau, und er spielt seine Rolle die ihm aufgetragen wurde sehr gut. Ob als Bösewicht oder Schwert tragender Kämpfer Boromir, er macht eigentlich immer eine gute Figur, bis auf ganz wenige Ausnahmen, was aber daran liegt das es dämliche Filme sind. Hier hat er aber eine gute Rolle bekommen. Die ihn zwar nicht anstrengen läßt, aber dennoch sehr gut in seiner Rolle aufgehen läßt.

    Wer mich auch gut gefallen hat ist Marshall Gene Carson, der seine Rolle als Aufpasser von Jodie Foster sehr gut und wirklich einfühlsam gespielt hat. Er hat wirklich einen leidigen Job. Da fliegt man mal mit einem neuen Flugzeug von Berlin in die USA, und dann ist da eine Dame mit Wahnvorstellungen, und man hat nicht mal Ruhe zum Schlafen, und das hat mich dann ein bißchen gestört, die Leute sahen nicht müde aus, abgekämpft, verschlafen, furzten und rülpsten nicht, kamen nicht vom Klo, und sahen zu künstlich aus. Das war etwas blöd gemacht.

    Dieser famose Thriller zeigt vor allem eine tolle Jodie Foster kurz vor dem Nervenzusammenbruch, herrlich gespielt. Und erinnert mich an Rachel McAdams im Thriller ¿Red Eye¿ der eine ähnliche Story aufweist und noch gar nicht lange her ist. Vielleicht entdecken die Filmemacher das Flugzeuge gut fürs Geschäft sind.

    Blöd fand ich die Erfindung einer 474, einer Alto Airlines, das sah blöd konstruiert aus. Und einen großen Kritikpunkt muss ich dem Film doch vorwerfen, der meiner Meinung nach Ähnlichkeiten mit ¿The Forgotten¿ hat, die Auflösung finde ich etwas langweilig, unvermutet aber dann etwas blöd, einfach und schlecht umgesetzt, und es fehlen einfach wertvolle Filmminuten, so liegt eigentlich die ganze Spannung in der ersten Hälfte des Filmes bis zur Auflösung, und bis zu Ende hin, wird der Film eigentlich dämlich meiner Meinung nach. Aber das macht nichts, er ist trotzdem spannend und gut gelöst.

    Also das Ende ohne Jodie Foster, und der Film wäre was für den Müll. Dann noch etwas Unlogik dazu. Die Araber wurden verdächtigt als Terroristen im Flugzeug zu sein, das konnte gar nicht sein, weil seit dem 11.9.2001 die Kontrollen für Araber irre groß sind, dann noch dazu das keiner der Fluggäste und Stewardessen gesehen hat das ein Kind an Board war, das ist auch etwas dämlich gewesen.

    Schade das gegen Ende des Filmes der Peter Sarsgaard, der Carson spielt, so blass und ruhig war, und vom schauspielerischen her nicht gerade besonders sich angestrengt hat, das hat mich dennoch ein bißchen gestört, was nicht heißt das der ganze Film schlecht ist, aber es macht den Film nicht besser.

    Dann ist da noch die geile Stewardess Erika Christensen Fiona, die nicht glaubt was Kyle Pratt sagt, die man aus dem Film ¿Swimf@n¿ kennt, aber die ist hier leider blass, obwohl Ihre Rolle, überhaupt gegen Ende hin viel mehr an Motivation und Eleganz verlangt hätte, und vor allem spannendes Dreinschauen, aufregendes Augen aufschlagen, und herzerschütterndes Sich bewegen.

  • Logikfehler
    Prinzipiell finde ich den Film sehr spannend. Er nimmt letztendlich eine Wandlung die zwar in einer Form vorhersehbar war, aber doch wieder nicht ganz. Leider strotzt der Film vor Logikfehlern - es gibt viel zu viel, dass überhaupt nicht klar ist und für den Seher auch nicht wirklich nachvollziehbar ist. Am Meisten allerdings hat mich die Schlussszene gestört, in der Jodie mit der Tochter am Arm durch die schweigende Menschenmenge bist zum Auto geht - einfach nur lächerlich.

    Re:Logikfehler
    Warum hat dich diese Schlusszene gestört? Sie verdeutlicht doch nur auf visuelle Art noch mal die Thematik um die es im Film ging...


  • Um Welten besser als Red Eye, wenngleich man nicht allzuviel über den Plot nachdenken sollte, weil der Film dann nicht mehr so gut funktioniert... Es geht primär um das "Wegsehen" in der Gesellschaft und das wurde thematisch auch gut getroffen. Solide, gute Umsetzung, aber Drehbuch wie gesagt mit einigen Schwächen ab dem letzten Drittel... 3,5 von 5

  • ****
    also ich finds traurig dass anscheinend keiner ein gutes haar an dem film lassen kann. die hauptrolle ist wie maßgeschneidert für jodie foster und mir war auch keine minute langweilig. alles in allem war ich gut unterhalten und meine 5,50 nicht vergeudet!

  • ganz schlecht
    schlecht - schlecht - schlecht - mehr gibts zum dem film auch schon nicht mehr zu sagen - den rest hab ich sowieso vergessen weil er so bedeutungslos war! schade jodie, hattest wohl geldnöte weil dein zweites poolhaus soviel kostet.

  • kann man sich anschaun...
    anfangs ziemlich spannender und unkonventioneller thriller - handwerklich sensationell, spitze kamerführung und schnitte.
    leider is das drehbuch dann ab der mitte voller logikfehler und luftlöcher die einen ziemlich ärgern können.


    und jetzt ein SPOILER, nur lesen wenn du film gesehn hast:

    was is das eigentliche ziel des skymarshalls? er wollte die kyle doch erschießen wenn alles vorbei is, aus dem flugzeug gehn und allen leuten sagen er musste sie erschießen, jetzt is alles ok. aber dann wäre kyles tochter noch im flugzeug und ein beweis für die unschuld von kyle. wenn der marshall allerdings das flugzeug gesprengt hätte beim rausgehn um alle beweise und zeugen zu vernichten gäbe es ein erklärungsproblem - WARUM sollte kyle wenn sie alles hat was sie wollte (geld am konto, flucht-jet bereitstehn) - warum sollte sie dann noch das flugzeug sprengen mit ihr drin? und noch weniger sinn macht es, dass der mickrige sprengstoff ja eh nur den einen raum kaputtmacht... ÄRGERLICH solche fehler, machen den film kaputt...

    Re:kann man sich anschaun...
    naja, wenn die bombe in der luft gezündet worden wäre, dann wäre die kiste wohl abgestürzt.

    Re:kann man sich anschaun...
    also ich seh das auch so - die erste hälfte war echt gut gemacht und gespielt und ziemlich spannend. Doch dann wirds immer fader und unlogischer und das ende, also die letzten minuten hätten sie sich im interesse des film sparen sollen - alles in allem, trotz der wirklich guten schauspieler, enttäuschend.