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 GB 1998
Drama, Independent, Krimi 69 min.
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Ein junger Schriftsteller läßt sich von einem Einbrecher dazu überreden, gemeinsam mit ihm in Häuser einzusteigen.

Ein junger Schriftsteller, der unter dem Zwang leidet, anderen Leuten nachzugehen, gerät in Schwierigkeiten, als sich eines seiner "Opfer" als Einbrecher herausstellt, der ihn dazu anstiftet, mit ihm Häuser auszurauben.

Details

Jeremy Theobald, Alex Haw, Lucy Russel
Christopher Nolan
David Julyan
Christopher Nolan
Christopher Nolan

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der verfolgte Verfolger
    Eine geniale Dreiecksgeschichte in s/w mit einem wunderbar unvollendeten Ende und einer Hauptperson, die es gar nicht gibt – zumindest für die Polizei. Was für ein Debüt!
    Bill (Jeremy Theobald) verfolgt Leute aus Neugier, Cobb (Alex Haw) ist Einbrecher aus Spaß an der Freud‘. Zwischen ihnen und mit ihnen agiert Blondie (Lucy Russell). Der Zuschauer wird auf dem Wissensstand von Bill in eine teuflisch gut vorbereitete Handlung hineingezogen. Die entwickelt eine Eigendynamik mit blitzschnellen Wortwechseln, mafiösen Bestrafungsmethoden, und erst ganz am Ende wird kurz aufgeklärt. Der Zuschauer weiß aber mehr als die Polizei. Die gekonnte Verknüpfung von zwei Handlungssträngen, ihre Zusammenführung und wechselseitige Bedingung ist ganz große Klasse. Wir gleiten mit Bill vom Zufall in ein Debakel, und werden vom Ahnungslosen zum Mitwisser. Die Einbruchsphilosophie hat fast einen Hauch von Kim Ki-duk, denn in den Wohnungen gilt: ‘verstecken und entdecken‘ oder ‘Du nimmst was weg, um zu zeigen, was sie hatten‘. Bill fungiert letztlich als Alibi für Cobb und als Ablenkung für die Polizei.
    Man sieht, dass auch mit wenig Geld, ein großartiger Film gemacht werden kann, wobei die vielen kleinen Trivia über die Örtlichkeiten noch einen zusätzlichen charmanten Kick ergeben.