Frankenstein (1931)

 USA 1931
Horror, Kultfilme 69 min.
Frankenstein (1931)

Henry Frankenstein erschafft aus Leichenteilen ein lebendes Wesen. Doch anstatt eines Menschen hat er ein Monster erschaffen.

Baron Henry Frankenstein ist besessen von der Idee, Leben zu erschaffen. Mit Hilfe seines Faktotums Fritz gelingt ihm sein vermeintliches Meisterwerk: Einen künstlichen Menschen, zusammengesetzt aus Leichenteilen, zum Leben zu erwecken.

Was Frankenstein nicht weiß, ist, dass Fritz anstatt eines "normalen" Gehirns das eines psychopathischen Verbrechers besorgt hat. Die erschaffene Kreatur ist ein Monster! Ein erwachsener Körper von außerordentlicher Stärke, in dem eine kindliche Seele und ein unterentwickelter Geist ohne Vorstellung von Moral wohnen.

Als Frankenstein realisiert, wie weit entfernt von einem perfekten Menschen seine Schöpfung geraten ist, wendet er sich enttäuscht von ihr ab. Das Monster wird in einem dunklen Verlies gefangengehalten, wo es vom sadistischen Fritz gequält wird. Es setzt sich zur Wehr, sprengt seine Ketten und erdrosselt Fritz, mehr aus Notwehrüberschreitung denn aus Absicht. Von nun an ist das Monster nicht mehr unter Kontrolle zu halten. Dank seiner Stärke und Zähigkeit überlebt es alle Tötungsversuche, es flieht in die Wälder, terrorisiert die Landbevölkerung und zieht eine blutige Spur des Todes hinter sich her.

James Whales Frankenstein-Version aus dem Jahr 1931 war nicht die erste Verfilmung des Stoffes, doch sie ist diejenige, die am stärksten stilbildend gewirkt hat. Die Story hält sich nur vage an die Romanvorlage von Mary Shelley, dennoch ist es ist es in erster Linie dem Film (und seinem Nachfolger Bride of Frankenstein) zu verdanken, dass "Frankenstein" zu einem Synonym für menschliche Hybris und das Monster zu einer Ikone und einer Art modernem Archetyp geworden ist.

Details

Boris Karloff, Colin Clive, Mae Clarke, John Boles, Eeward Van Sloan, Frederick Kerr
James Whale
Giuseppe Becce, Bernhard Kaun
Arthur Edeson
Francis Edward Faragoh, Garett Fort nach dem Roman von Mary Shelley

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