Frühling auf dem Eis

 A 1951
Romanze, Komödie, Musikfilm / Musical 95 min.
8.00
Frühling auf dem Eis

Die Eisrevue als Filmkomödie.

Der Radioreporter Haller sorgt mit einer Sendung über das große Talent der populären Eiskunstläuferin Alida unwissentlich dafür, dass eine hochbegabte Eisrevuetruppe ihr einziges Engagement verliert. Die Gruppe um die arglose Eistänzerin Eva war einst Teil der Show Alidas, wurde aber von dem Star und ihrem reichen Mann Gordon ins Abseits gedrängt. Sie sehen sich daher gezwungen, auf eigene Kosten zu arbeiten und sich nachts auf den Platz Gordons zu schleichen, um dort zu trainieren. Haller lernt Eva dort zufällig kennen, gerät aber - als Unterstützer der unabhängigen Truppe wie auch als Liebhaber Evas - wenig später in Misskredit, weil er immer wieder in Gesellschaft Alidas ertappt wird.
Länge: 98 Min.

Details

Eva Pawlik, Hertha Mayen, Hans Holt, Harry Fuß, Albin Skoda, Karl Skraup ua.
Georg Jacoby
Hans Elin
Johannes Mario Simmel

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Europameisterin als Filmstar
    "Frühling auf dem Eis" ist der einzige Film, in dem eine Hauptrolle mit einer österreichischen Eiskunstläuferin von Weltgeltung besetzt wurde. Eva Pawlik, Europameisterin 1949 und Olympia-Zweite 1948, später lange Zeit Top-Star der Wiener Eisrevue und erste Sportfachkommentatorin des ORF, konnte sich in diesem Streifen auch als Schauspielerin behaupten. Kunstlaufhistorisch betrachtet, kommt diesem Film daher eine weit höhere Bedeutung zu, als man nach dem seichten Buch von Johannes Mario Simmel vermuten würde.
    Kuriosum am Rande: Heinz Conrads erhielt seine erste Filmrolle.

    Re:Europameisterin als Filmstar
    Ich habe den Film 1951 gesehen (er lief in der DDR sogar zwei Monate früher als in der BRD) und war sofort begeistert. Schlagartig verdrängte er den "Weißen Traum" von Platz 1 meiner Revuefilme - und das ist bis heute so geblieben.