Ganovenehre

 BRD 1966
Krimi, Kabarettfilm 95 min.
6.70
Ganovenehre

Mit Mario Adorf und Gert Fröbe drehte Staudte eine Gaunerkomödie, die ihren Humor vor allem aus der Umkehrung und Spiegelung bürgerlicher Anstandsregeln bezieht.

Berlin in den 1920er-Jahren: Artisten-Orje - ein Geldschrankknacker - wird aus dem Gefängnis entlassen und von seiner Frau Nelly - eine Prostituierte - im »Sparverein Biene« aufgenommen, der in Wirklichkeit eine Zuhälter-Organisation ist. Orje nimmt es gelassen und verfällt alsbald den Verführungskünsten Olgas. Die Folge: Ein »Ehrengericht« tagt, mit dem Ergebnis, dass Olga und Nelly aus dem Verein ausgestoßen werden. Orje sieht das nicht ein und nimmt die Damen in Schutz, weshalb die Mitglieder des »Sparvereins« nun Orje aus dem Weg räumen wollen ...

Wolfgang Staudte hatte nach HERRENPARTIE einen schweren Stand in der deutschen Filmindustrie und drehte daher verstärkt Filme fürs Fernsehen. Nach zweijähriger Kino-Abstinenz wurde ihm ein Stoff angeboten, der bereits 1932 von Richard Oswald erstmals verfilmt worden war. Mit Mario Adorf und Gert Fröbe drehte Staudte eine Gaunerkomödie, die ihren Humor vor allem aus der Umkehrung und Spiegelung bürgerlicher Anstandsregeln bezieht.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Gert Fröbe, Mario Adorf, Karin Baal, Helen Vita, Curt Bois, Gretl Schörg, Ilse Pagé
Wolfgang Staudte
Hans-Martin Majewski
Friedl Behn-Grund
Curth Flatow, Hans Wilhelm nach dem Theaterstück von Charles Rudolph

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