Ganz normal verliebt

 USA 1999

The other Sister

Romanze, Komödie 128 min.
6.40
film.at poster

Eine romantische Komödie um eine etwas "zurückgebliebene" junge Frau, die ihre eigenen Wege gehen möchte - und die dazugehörigen Schwierigkeiten.

Die 24jährige Carla Tate (Juliette Lewis) ist geistig leicht behindert . Die jüngste von drei Töchtern wohlhabender Eltern kehrt nach 10 Jahren in einem speziellen Internat mit einem Schulabschluß in der Tasche und voller Ambitionen und Zukunftsträume nach Hause zurück.

Mit den meisten Einschränkungen, die ihre angeborene Besonderheit mit sich bringt, kann Carla inzwischen bestens umgehen, nur eine Hürde scheint unüberwindlich: ihre überbesorgte Mutter Elisabeth (Diane Keaton), die alle Unabhängigkeitbestrebungen ihrer Tochter im Keim zu ersticken droht. Die Konflikte im Haus Tate sind unausweichlich. Carla will aufs College, sie verliebt sich zum ersten Mal, und sie will eine eigene Wohnung - alles Dinge, die die meisten anderen Menschen für ziemlich selbstverständlich halten.

Auf dem Weg in die Zukunft ist es vor allem Danny (Giovanni Ribisi), der eine ähnliche Behinderung hat wie Carla und als ihr Weggefährte, Vertrauter und schließlich als ihre große Liebe die
zähen Kämpfe, kleinen Siege und große Triumphe mit ihr teilt...

Details

Juliette Lewis, Diane Keaton, Tom Skerritt, Giovanni Ribisi, Poppy Montgomery, Sarah Paulson, Linda Thorson, Joe Flanigan u.a.
Garry Marshall
Alexandra Rose, Blair Richwood

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ganz außergewöhnlich!
    Da man zu Geistig Behinderten gegenüber noch größere Berührungsängste hat als gegenüber "nur" Körperbehinderten, war ich fest davon überzeugt, daß mich der Film nur marginal interessieren würde. Weit gefehlt! Einer der witzigsten, originellsten Filme der letzten Jahre - und das ohne billige Klischees, die übliche Mitleidtour oder den Jahresbedarf an Feh-Taschentüchern. Ich kannte Juliette Lewis bis dato nur als Schlampen-Darstellerin, und war ganz überrascht, daß sie auch etwas anderes überzeugend spielen kann.

  • ganz normal verliebt
    Für diesen Film braucht man wirklich 3000 Taschentücher. es ist eine kömidie aber man kann sich sehr gut in die lage versetzen !!!!

  • Liebe Unterhaltung
    Zuerst hab ich mir gedacht, was soll daran komisch sein, behinderte (eigentlich geistig zurückgebliebene) Menschen von Schauspielern darstellen zu lassen. Geht mir eigentlich seit jeher auf den Geist, all die Dustin Hoffmanns und Robert DeNiros und wie sie alle heissen mögen, die sich da in ihrer ach so großen Schauspielkunst gegenseitig übertreffen. Hat am Anfang von diesem Film auch ein bisschen nach unfreiwilliger Verarsche gerochen, v.a. die deutsche Synchronisation (da wäre wieder ein Vergleich zum Original interessant). Je länger er allerdings gedauert hat, umso mehr wurde man von Juliette Lewis kindlich-neugierigem Charme überzeugt und jeglicher Kritik beraubt. Diane Keaton gibt ein ganz gut gezeichnetes Bild einer Mutter ab, die - gefangen zwischen ihren selbstauferlegten gesellschaftlichen Zwängen und der Notwendigkeit alle Entscheidungen im Hause zu treffen, weil ihr Mann vor Jahren noch mit dem Alkohol verheiratet war - offensichtlich nur das Beste für ihr Kind will. Ein bisschen Kitsch am Ende. Und man fühlt sich wieder pudelwohl. Einfach lieb gemacht.

  • Ganz normal verliebt
    Ich habe "The other sister" im Sneak-Preview gesehen, und ich kann diesen Film jedem empfehlen,
    der nicht unbedingt nur auf Aktion steht. Es ist eine herrliche Liebeskomödie mit zahllosen
    Witzen und Schmähs.