Garp und wie er die Welt sah

 USA 1982

The World According to Garp

Literaturverfilmung, Tragikomödie 136 min.
7.20
Garp und wie er die Welt sah

Eine sehr schöne, episodisch angelegte Tragikomödie über das Leben, Liebe und Tod nach John Irving.

Nach dem Erfolgroman von John Irving inszenierter Film über das Leben,Glücksstreben und Streben des Schriftstellers T.S. Garp dessen ausgeprägter Familiensinn mit den Verücktheiten und Grausamkeiten dieser Welt nicht in Einklang zu bringen ist.Eine sehr schöne, episodisch angelegte Tragikomödie über das Leben, Liebe und Tod.

Details

Robin Williams,Mary Beth Hurt,Gleen Close u.a.
George Roy
Miroslav Ondrícek
John Irving

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein seltsamer Mensch
    Die Lebensgeschichte dieses Garp (Robin Williams) stammt voll aus dem prallen Leben. Nur dass dieses Mal der Romanautor John Irving viele autobiographische Details mit eingewoben hat. Und der Film ist neben den ernsten Absichten sehr amüsant. Dabei werden sexuelle Probleme recht offenherzig abgehandelt. Die zentrale Botschaft klingt ganz schön progressiv: Mutter Jenny (Glen Close) wollte ein Kind, aber nicht heiraten. Beide werden Schriftsteller. Sie verfasst ein politisches Manifest und ist viel erfolgreicher als ihr Sohn. Gegen Ende wird es dann nochmal dramatisch und spannend. Die kinderreiche Ehe von Garp verläuft wie viele; wird aber nach Problemen wieder gekittet. Es gibt fatale Zusammenstöße, aber auch Mord und Totschlag.
    Der ironische Blickwinkel macht die Handlung unterhaltsam ohne sich thematisch zu verbeißen. Achtziger Jahre Kino, ein bunter Strauß aus Problemchen, Tränen und munteren Späßen, musikalisch eingerahmt von den Beatles und Nat King Cole. Wer John Irving mag, wird den Film lieben. Man kann ihn sich immer wieder mal antun.