Gesetz der Straße

 USA 2009

Brooklyn's Finest

Drama, Krimi 02.04.2010 140 min.
6.70
Gesetz der Straße

Spannender Cop-Thriller mit Richard Gere, Ethan Hawke und Don Cheadle als Polizisten-Trio, das es mit Wesley Snipes als Unterweltgröße aufnimmt.

Die Geschichte dreier Cops in Brooklyn: Eddie Dugan (Richard Gere) hat nur noch ein paar Tage bis zur Pensionierung, als er noch einmal in einen großen Einsatz geschickt wird. Tango (Don Cheadle) ermittelt als Undercover-Cop in Brookylns Drogenszene. Sal (Ethan Hawke) ist Mitglied in einem Spezialkommando, das die Umschlagplätze überwacht und das Drogengeld aus dem Verkehr ziehen soll. Als Tango auf den Drogenkönig Caz (Wesley Snipes) angesetzt wird, kreuzen sich die Wege der drei Polizisten auf unheilvolle Weise.

Details

Richard Gere, Ethan Hawke, Don Cheadle, Wesley Snipes, Ellen Barkin u.a.
Antoine Fuqua
Marcelo Zarvos
Patrick Murguia
Michael C. Martin
Lunafilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Drei Cops
    Fast schon ein bisschen zu perfekt, aber eindrucksvoll in der Kernaussage und Bildgestaltung. Über den verkürzten Titel kann man Ergänzungsüberlegungen anstellen. Ist etwa Brooklyns feinste Wohngegend gemeint oder vielleicht Brooklyns beste Bewohner? Beides wäre äußerst sarkastisch. Hier kommt alles zusammen, was sonst nur für sich allein genommen schon einen Krimi füllt. Diese Welt ist nicht mehr unterteilt in Gut und Böse, sondern alle Figuren haben menschliche Schwächen. Die Rolle von Richard Gere ist am zwielichtigsten. Die von Ethan Hawke dagegen ist klar; die mörderische Geldgier spielt er überzeugend gut. Und die von Don Cheadle am tragischsten, weil er sich zwischen Freundschaft und sozialem Aufstieg entscheiden muss. Alles eigentlich tragische Anti-Helden im Gegensatz zu der eiskalten Agentin Ellen Barkin und dem eindimensionalen Gangsters Wesley Snipes. Das bunte Kaleidoskop dieses Mini-Universums enthält trotz aller Action manchmal auch langatmige Phasen, über die man aber gut hinwegkommt bei dieser blutigen Unterhaltung.

  • Eine Zumutung...
    "Spannender Cop-Thriller"?!? Das ich nicht lache!!!
    Starbesetzung, allerdings mit einer derart flachen Leistung. Gepaart mit einer stinklangweiligen, pseudomoralischen, typischen Ami Story. Alle, die etwas bösen tun sterben zuletzt, und die "Guten" und "Braven" bleiben natürlich am Leben. Ansonsten ist der Film einfach nur depresiv und zaht sowas von owe... Suggeriert einfach nur, daß das Leben in NY ja sowas von besch***en ist, die Polizisten sowieso die ärmsten aller Menschen sind. (Wirklich schlecht) vorgespielte Authentizität, aber in Wirklichkeit absolute Pseudorealität. Und das Ganze zieht sich auch noch elends lang, wie die Fäden eines klebrigen Kaugummis, der nicht von den Schuhen abgeht. Die Handlung ist zu oft vorhersehbar.
    Ich finde, daß der Film sogar versteckten Rasissmus beinhaltet. Zumindest gibt es ausser den kaputten, korrupten (natürlich nur deswegen, weil das Leben ja zu ihnen sooo böse ist) Polizisten, keinen!!! einzigen weißen Kriminiellen. Komisch aber auch!?
    Ich bin jedenfalls froh, daß ich zumindest nix dafür bezahlen musste (Gratiskarten),
    obwohl ich es trotzdem vorgezogen hätte lieber 140 min. Nase zu bohren, als mir diesen, Entschuldigung, primitiven, niveaulosen Sch*** an zu tun...
    Meine Empfehlung: Lieber mal Grand Torino anschaun. Leider spielts den nicht mehr im Kino, aber der hat wirklich absolut Klasse!