Hautnah

 USA 2004

Closer

Drama, Romanze 104 min.
7.30
film.at poster

Die Geschichte von zwei Männern und zwei Frauen, die sich ver- und entlieben und schlussendlich die große Liebe aus den Augen verlieren.

Anna (Julia Roberts) ist eine erfolgreiche Fotografin und frisch geschieden. Nach einem kurzen aber heftigen Flirt mit dem angehenden Romancier Dan (Jude Law) heiratet sie den selbstsicheren Dermatologen Larry (Clive Owen), setzt jedoch ihre Affäre mit Dan heimlich fort. Doch auch diese Beziehung steckt bald in der Krise und Dan ist zunehmend deprimiert, zumal seine Schriftsteller-Karriere nicht so recht in Schwung kommen will und er sich seinen Lebensunterhalt mit dem Verfassen von Nachrufen verdienen muss. Als Dan durch Zufall Alice (Natalie Portman) begegnet, die in einem Londoner Nobel-Club als Strip-Tänzerin arbeitet, blüht er sichtlich auf. Alice wird seine Muse und ermuntert ihn, für die Frau zu kämpfen, von der er glaubt, dass er sie wirklich liebt: Anna. Doch Larry ist nicht bereit, sich so leicht geschlagen zu geben.
Ein Kampf der Egos zweier Männer beginnt. Dabei scheint ihnen der Triumpf des einen über den anderen allerdings wichtiger zu sein, als die große Liebe für sich zu gewinnen...

Details

Julia Roberts, Jude Law, Natalie Portman, Clive Owen, Michael Haley u.a.
Mike Nichols
Patrick Marber
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • 2 Pärchen kreuz und quer
    Mike Nichols bietet uns eine Parabel in Dialogform an. In heftigen manchmal äußerst derben Wortgefechten hauen sich die „Verliebten“ ihre Argumente in einem Marathon um die Ohren. Von der Sache, um die es geht, sieht man allerdings nichts. Dass es trotzdem nie langweilig ist, liegt an den äußerst engagierten und überzeugenden vier Hauptakteuren. Dabei werden nach den nach wahrer Liebe suchenden, von Misstrauen getragenen, blitzschnellen Rededuellen auch schon mal die Bettfronten gewechselt. Man bleibt mit der offenen Frage zurück, ob uns die libertinäre Gesellschaft mit all ihren promiskuitiven Möglichkeiten irgendwie weiter gebracht hat. Wir sehen alle vier Personen am Ende frustriert, einsam und genauso weit wie am Anfang. Alle vier inklusive der Zuschauer sind an Erfahrung reicher, aber nicht gefeit davor, dieselben Fehler erneut zu begehen.

  • Nich doch,doch,doch...
    Es ist ein Vierpersonenstück, das eigentlich auf eine Bühne gehört. Die Beteiligten (Julia Roberts, Jude Law, Natalie Portman und Clive Owen) überzeugen total. Eine tolle Ensembleleistung. Sie spielen einen Arzt, eine Fotografin, eine Stripperin und einen Schriftsteller. Über 90 Minuten reden sie nur über Liebe und Sex, tun es aber nicht (wenigstens nicht vor der Kamera). Es geht um, Treue, Fremdgehen oder Dableiben, um die Vergänglichkeit der Liebe, um die Austauschbarkeit der betroffenen Personen, um Verletzen und Verzeihen. Dabei ist die Sprache das geeignete Kampfmittel. In knallharten, geschliffenen Dialogen gehen die liebenden Kontrahenten auf einander los. Ein Mix aus ’Zimmerschlacht’ und ’Who’s afraid of Virginia Woolf’. Es kann ein Genuss für denjenigen sein, der vielleicht von der Thematik selbst betroffen ist oder war und der heftige Debatten zwischen Liebenden mag.


  • gnadenlos und brutal ehrlich - so können liebe, sex und beziehungen sein... eine lebensnahe geschichte fernab von typischem hollywood-kitsch... tolle schauspielerische leistung aller 4 hauptdarsteller - 10 punkte!

  • unter die Haut gegangen
    Mein Freund, mit dem ich kürzlich zusammengekommen bin, hat sich den Film während einer Dienstreise allein angeschaut und mir davon erzählt, worauf ich ihn mir dann selbst angesehen hab. Ich war zum 1. Mal allein im Kino - wahrscheinlich hat der Film deshalb noch stärker gewirkt.
    Es geht in dem Film um Liebe, das Leben in einer Partnerschaft,
    (Un)Treue, Ehrlichkeit, Besitzanspruch an seinem Partner (den man meiner Meinung nach das ganze Leben nicht hat), die Faszination des Unbekannten und um weitere Themen, auf die man in einer Beziehung stößt.
    Die Schauspieler verkörpern ihre Rollen sehr subtil und absolut glaubhaft und ich hab mich in ihnen oft wiedererkannt.
    Technisch war der Film auch sehr gut gelöst - gute Schnitte, einfacher Szenenaufbau - sehenswert!!

  • Toller Film "Kammerflimmern"
    Hallo, ich habe gestern in Köln den Film "Kammerflimmern" gesehen und kann nur sagen, dass dieser Film ein äußerst kräftiges Lebenszeichen aus dem deutschen Film ist (wenn man schon die Filme nach Herkunftsländern einteilen muss, was ich sehr zweifelhaft finde). Kurz die Geschichte (schaut doch mal auf www.kino.de): Ein junger Mann, der als Kind durch eine Autounfall beide Eltern verloren hat, ist Rettungsfahrer und als solcher auf der Suche nach Menschen, denen er helfen kann, zugleich aber auch nach seiner Traumfrau (aber nicht in der herkömmlichen Bedeutung). Der Film besticht durch hervorragende Schauspielkunst, tolle Kameraführung, Wahnsinnsmusik und bei allem Ernst auch durch sehr viel Witz und Charme. (Ja, die Erotik kommt auch nicht zu kurz, in diesem Fall die Erotik einer schwangeren Frau ...) Ihr könnt euch wohl vorstellen, dass ich einigermaßen schockiert darüber bin, dass dieser Film in Österreich anscheinend überhaupt nicht anläuft!!! Jedenfalls, wer die Gelegenheit hat, den Film zu sehen, der soll diese Gelegenheit unbedingt nützen, denn aus Hollywood ist ein solches Meisterwerk nicht zu erwarten (bei allem Respekt gegenüber Hollywood) und aus Frankreich schon gar nicht (bei allem Respekt gegenüber ganz wenigen Filmen aus Frankreich).

  • Sehr gut.
    Ausgezeichnet. Ein Film mit wunderbaren SchauspielerInnen, die ihre Emotionen absolut authentisch rüberbringen. Ja, es gibt Kraftausdrücke. Ein Film über Sex ohne eine einzige Sexszene. Ja, es geht manchmal recht derb zu. Ja, die wenigsten Menschen sind im wirklichen Leben so mutig, sich diese "Wahrheiten" ins Gesicht zu sagen... Nur vier Menschen, die miteinander reden. Mit der Zeit wird es immer spannender, die Kinobesucher werden immer stiller, aufmerksamer, gespannter... Ja, an Wörtern aus dem Kinsey Report darf man sich nicht stoßen. Nichts für Pseudomoralisten und "Die Braut die sich nicht traut"-Fans... Einfach nur ein wirklich gelungener Film für Erwachsene. Man sollte sich diese Emotionen auf der großen Leinwand nicht entgehen lassen. Noch besser in der Originalversion. Ganz besonders großartig: Clive Owen. Unbedingt anschauen.

  • Nervig
    Hat mir nicht gefallen, der Film ist kalt, triebgesteuert und nicht gefühlsbetont, dazu die "gestelzten" Dialoge, einfach nervig. Aus Hollywood kamen zuletzt nur Enttäuschungen, die interessanteren Filme aus Europa.

  • Kammerspiel der Leere
    Starker Film mit guten Schauspielern (insbesondere Clive Owen und Natalie Portman). Aber auch anstrengend, weil er von kalten und substanzlosen Menschen handelt, die einander hassen und es Liebe nennen. Die Benutzung des Menschen durch den Menschen. Ohne Gnade.


  • Mir hat der Film gefallen. Gute Schauspieler. Gute Dialoge. Sehr gut gemacht. Theorie ist eben nicht Praxis. Was ist uns doch alles wichtiger als die Liebe! Warum wollen wir einander besitzen anstatt einander lieben? Warum sagen wir Liebe, wenn wir Sex meinen? Warum sind wir besessen? Warum endet Besessenheit von einer Sekunde auf die andere? Wohin geht die Liebe, wenn sie geht? Clive Owen ist großartig als wilder Macho. Herrlich. Wie konnten wir ohne diesen Schauspiler leben? Theorie: Ja, wir sollten vergeben... Praxis: "Ich hab einfach nicht die Größe, dir zu vergeben..." Manchmal hilft eben ein mit Schwung in die Windschutzscheibe des Betrügers geworfener Pflasterstein (Szene aus "RAY") besser als Vergebung über die Momente des Betrogenwordenseins hinweg... Guter und ehrlicher Film.

  • leb wohl. ich liebe dich nicht
    "Wo ist denn deine Liebe? Ich kann sie nicht sehen, nicht riechen und nicht spüren". mir hat er auch gefallen! brutal ehrlich. und lässt viel raum zum spekulieren, zum nachsinnieren.

    Re:leb wohl. ich liebe dich nicht
    mann wennst ne bescheuerte schnulze willst schau da nen andren film an
    chickflicks suck!!
    closer is echt scheisse..voll fad...keine story dahinter

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