Heimliche Spiele

 Frankreich 2003

Choses secretes

Drama, Romanze, Erotik 19.12.2003 115 min.
film.at poster

Zwei Freundinnen nützen die Macht ihrer Erotik für den sozialen Aufstieg.

Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass ihr Körper eine machtvolle Waffe sein kann.

Die zwei Frauen setzten ihre Erotik bewusst und skrupellos ein, um sozial aufzusteigen. Sie nehmen Stellen in einem großen Bankhaus an, wo sie eine rasante Karriere machen. Mit schmutzigen Tricks und vorgetäuschten Orgasmen bringen sie ihre Vorgesetzten unter Kontrolle. Erst als Christophe, Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, auf der Bildfläche erscheint, wird ihr Spiel gefährlich. Denn Christophe akzeptiert nur seine eigenen Regeln.

Die einflussreichen Cahiers du Cinéma erkoren die erotische Fabel um Sex und Macht zum besten Filme des Jahres 2002.

Details

Coralie Revel, Sabrina Seyvecou, Roger Mirmont, Fabrice Deville, Blandine Bury
Jean-Claude Brisseau
Jean-Claude Brisseau
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nur eine Parbel
    Tut mir Leid für alle, die den Film nicht erfasst haben, weil sie sich auf die Handlung konzentriert haben, die hier aber nur ein Rahmen für die Aussage war, oder einfach nur ihre voyeuristische Ader befriedigen wollten.
    Ein Rat an die männlichen Voyeure - kaufts euch an Porno und bleibts daheim. Ein Rat an die weiblichen Besucher - probiert nicht es nachzumachen - so funktioniert es nicht - es ist nur eine Parabel. ;-)

    In der Tat handelt es sich um einen künstlerisch gut gemachten, fast barock anmutende Parabel über Macht, Manipulation und Intrige. Auch die barocke Filmmusik gibt in diesem Zusammenhang die richtigen Akzente.
    Echte Erotik oder Gefühle haben hier keinen Platz, und werden daher nur als schemenhafte Silhouette oder skurill überzeichnet dargestellt. Die Jagd nach Befriedigung ist das Leitmotiv, diese wird aber nie erreicht oder verpufft in den wenigen Momente der "echten" Orgasmen. Die totale Freiheit durch das Ignorieren aller gesellschaftlichen und moralischen Regeln im Spannungsfeld mit der durch diese Freiheit entstehenden Orientierungslosigkeit. Wer keine Angst mehr vor dem Tod hat, kann alles tun, aber nicht(s) (er)leben. Das Spiel mit der Macht als verzweifelter Versuch Lust zu erleben.

    "Das Herz der Finsternis" und "Crash" lassen grüßen.

    Für mich jedenfalls einer der sehenswertesten, wenn auch nicht einfachen Filme der letzten Jahre.

  • feedback
    ein sehr interessanter film der im grenzbereich aufzeigt was aus dem wald wieder raus kommt wenn wir etwas in den wald reinschicken.
    sicherlich nicht dazu geeignet sich daran ein vorbild zu nehmen und vorweg für alle fans amerikanischer pistolen/mord/blut-parties, bleibt zu hause!

  • Nachtrag
    Nachtrag: Wer sind diese "einflussreichen Cahiers du Cinéma", die diesen Film zum besten Filme des Jahres 2002 gekürt haben?
    Sowas grenzt ja eigentlich an Irreführung...

  • Fürchterlich
    Klingt ja ganz witzig, ist es aber nicht.
    Schwache Schauspieler, absurde Dialoge und eine lächerliche Handlung. Die Handlung berührt überhaupt nicht und die Figuren sind dem Zuseher egal. Selbst die gewagten Sexszenen sind unglaublich unerotisch.

    Fazit: langweilig und einfach schlecht gemacht.