Höllentour

 D/CH 2004
Dokumentation 18.02.2005 120 min.
film.at poster

Dokumentation über das härteste Fahrradrennen der Welt, die Tour de France.

Das härteste Fahrradrennen der Welt, die Tour de France, wurde 2003 100 Jahre alt. Jahr für Jahr fesselt das spektakuläre Großereignis Millionen Zuschauer, die weltweit die Bilder von Massenankünften, quälenden Berganstiegen und kräftezehrenden Zeitfahren verfolgen.

Oscar®-Preisträger Pepe Danquart hat diese Jubiläumstour mit drei Kamerateams begleitet und einen faszinierenden Film geschaffen, der neue Maßstäbe setzt. Höllentour ist alles andere als ein "offizieller" Tour-de-France-Film, wenngleich die Magie des Rennens überzeugend erfasst wird. Inmitten der Schönheit der Landschaft und der Spannung des Rennens schildert Danquart auch das Leiden und die Schmerzen, die Ängste und Schwächen seiner Helden. Er liefert eine Innenansicht der Tour und bringt uns die Menschen auf dem Sattel nahe - allen voran die sympathischen langjährigen Freunde Erik Zabel und Rolf Aldag. Daneben wird von der Geschichte der Tour erzählt, von der medialen Schlacht, dem gigantischen Organisationsaufwand und den radsportverrückten Zuschauern auf den Straßen, in den Kneipen und vor den Fernsehern.

Details

Erik Zabel, Rolf Aldag, Andreas Klöden, Alexander Winokurow, Steve Zampieri, "Eule" Dieter Ruthenberg, Mario Kummer, Ser
Pepe Danquart
Till Brönner, Arne Schumann, Josef Bach
Michael Hammon, Wolfgang Thaler, Filip Zumbrunn
Pepe Danquart
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Kritiken

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User Kritiken

  • Naja...
    Man hätte schon mehr draus machen können. Es ist einerseits zwar interessant, das T-Mobile-Team während der Tour zu begleiten, aber irgendwann hat man einfach genug von Erik Zabels Visage. Nicht daß er unsympathisch wäre, aber zuviel ist zuviel.
    Andererseits werden Lance Armstrong, Jan Ullrich (der damals für das Team Bianchi fuhr) und überhaupt die Spitze der Gesamtwertung weitgehend ausgespart, - nur die letzten 7-9 Minuten kommt diesbezüglich etwas Stimmung auf. Wenn ich ehrlich bin: Was interessieren mich die Flachetappen und blödsinnige Schlußsprints?! Was ich sehen will, sind die spannenden Duelle der Spitzenreiter in den Bergen. Aber auf die muß man hier fast gänzlich verzichten.

  • eine große endtäuschung
    als radsportler und tour de france-fan war der film für mich natürlich pflicht. leider war ich aber dann doch relativ endtäuscht. der stoff der tour 2003 war dramatisch wie selten zuvor. erik zabel, andreas klöden und rolf aldag sind auch richtig sympathische typen. also eigentlich beste voraussetzungen für einen guten dokumentarfilm. das ergebnis ist leider mager und oberflächlich und erinnert an eine auf 120 minuten aufgeblasene durchschnitts-doku von der ard. der film kann sich nicht entscheiden zwischen: rennfahrer- und fanperspektive, zwischen sportlern und technik des jahres 2003 und heldenverehrung aus früheren jahrzehnten, zwischen persönlichem schicksal von erik zabel und schicksal der führenden (jan ullrich, lance armstrong). und so wird es leider ein alles und nichts!
    vieles wird ein bischen beleuchtet, und doch geht der film nie in die tiefe. leider ein grobes versagen des regieseurs! - den kinobesuch leider nicht wert!