Ich kämpfe um dich

 USA 1945

Spellbound

Romanze, Thriller, Mystery 111 min.
Ich kämpfe um dich

Ein vermeintlicher Psychiater stellt sich als Betrüger heraus, der jedoch an Amnesie leidet, und sich an seine wahre Identität nicht erinnern kann.

Dr. Constance Peterson arbeitet als Ärztin im Green Manors Asylum. Sie ist eine anerkannte Spezialistin, besitzt jedoch kaum Privat- und scheinbar auch kein Gefühlsleben. Als der bekannte Psychiater Dr. Murchison sich von der Leitung der Klinik zurückzieht, wird Dr. Edwards sein Nachfolger. Dr Edwards gelingt es, Constances Gefühle zu wecken, die beiden verlieben sich ineinander. Eines Tages jedoch entdekct Constance, daß der vermeintliche Edwards ein Betrüger ist, und der richtige Dr. Edwards möglicherweise tot.

Es stellt sich allerdings heraus, daß Edwards an Amnesie leidet - er kann sich nicht an seine Vergangenheit erinnern, auch nicht an seinen richtigen Namen. Er kennt nur seine Initialen J. B., die sich auf seinem Zigarettenetui finden. Weder weiß er, wer er war bevor er Dr. Edwards wurde, noch weiß er, ob er den richtigen Dr. Edwards getötet hat.

Constance entschließt sich dazu, Edward nicht der Polizei auszuliefern, sondern mit ihm gemeinsam zu fliehen um das Geheimnis seiner Vergangenheit aufzudecken.

Spellbound verbindet erstmals Motive aus der Psychoanalyse mit dem Genre des mystery-thrillers. Die Handlung wird vorangetrieben von flash backs, Erinnerungsbildern und einer grandios gefilmten Traumsequenz in Dekorationen von Salvador Dali.

Details

Ingrid Bergmann, Gregory Peck, Jean Acker
Alfred Hitchcock
Miklós Rózsa
George Barnes
Ben Hecht

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Verzaubert
    Der deutsche Titel lässt Arges vermuten, was gottseidank nicht zutrifft. Der des Originals bezieht sich wohl eher auf die Hauptdarstellerin Ingrid Bergman. Sie ist von ihrem Partner Gregory Peck einfach ’verzaubert’ und gibt die trockene Wissenschaftlerin Constanze, die mit Männern ebenso Probleme hat, wie mit ihrer großen Brille. Soll heißen Blaustrumpf erliegt Charmebolzen! Das ist bei der Bergman doppelt amüsant, da man weiß, dass sie im wirklichen Leben ein partnerverschlingender Vamp war.
    Immerhin ist es einer der ersten Filme, die versuchen sich der Psychoanalyse thematisch zu nähern. Es geht um Gedächtnisverlust und die Frage ist ihr Geliebter ein Mörder und Betrüger? Natürlich nicht! Hilfe gibt es von einem führenden Wissenschaftler, der eher als drolliger Zausel daherkommt. Die fachliche Grundlage der Dialoge gehört heute eher in die Schmunzelecke. So hat sich das wohl Klein Erna anno 1945 vorgestellt.
    Optisch bemerkenswert sind die Traumsequenzen und die Skiabfahrten. Die Spannung kommt erst gegen Ende und hält sich in Grenzen.
    So bleibt der Film ein archivarischer Eckpfeiler, den man sich ganz entspannt anschauen kann.