Identität

 USA 2003

Identity

Horror, Thriller, Action 90 min.
7.30
Identität

Während eines wilden Unwetters müssen zehn Reisende in einem merkwürdigen Motel Zuflucht suchen.

Während eines wilden Unwetters müssen zehn Reisende in einem merkwürdigen Motel Zuflucht suchen. Bald finden sie heraus, dass sie alles andere als Schutz gefunden haben. Einer nach dem anderen wird ermordet. Der Sturm nimmt zu, die Zahl der Lebenden ab, und es wird klar: Keiner der Reisenden ist durch Zufall hier gelandet. Sondern durch die Anziehungskraft von Mächten jenseits der menschlichen Vorstellung, von Mächten, die für jeden Überlebenden ein unvorstellbar erschreckendes Schicksal bereithalten.

Details

John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet, Alfred Molina, Rebecca De Mornay, u.a.
James Mangold
Alan Silvestri
Phedon Papamichael
Michael Cooney
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Superkillerei
    Neben praller Action und jede Menge Schocker gibt es hier auch noch kurze Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Aber dann wird es überraschend unübersichtlich. Rollen werden ins Gegenteil verkehrt. Die beiden als Cop auftretenden ‘Retter‘ outen sich als Schwerverbrecher. Und ein kleiner Bub ist auch noch der ganz ganz böse Killer. Wer hätte das gedacht? Wofür so ein bisschen Schizophrenie alles herhalten muss. Die Handlung bewegt sich in Richtung sinnfreie Killerei, ein krudes Splatter Imitat, das sich selbst aufhängt.
    Die angedeuteten Erläuterungen werden so flott durchgepeitscht, dass man nur ungläubig glotzen kann. Zum Unverständnis tut die deutsche Synchronisation noch ein Übriges und so soll hier wohl der fehlende Durchblick zur Steigerung der Spannung beitragen. Das kann aber nur gelingen, wenn man vorbehaltlos einverstanden ist, sich mit Dauergrusel berieseln zu lassen. John Cusack mutiert völlig unerwartet vom Superhelden mit chirurgischen Kenntnissen zum Erzbösewicht. Ray Liotta macht es ihm nach. Allein der schauspielerische Ansatz von Rebecca De Mornay als exaltierte Schauspielzicke und Pruitt Taylor Vince, wie immer als gequälte Natur, sind bemerkenswert. Nach dem Titel zu urteilen geht es hier um die ‘Identität‘. Sie wird ausgelöscht oder gewechselt. Klaro!?
    Bei so viel Murks fühle ich mich verhohnepiepelt. K.V.

  • Ein Wahnsinn!
    Wer hier über "Wer ist der Mörder" diskutiert, hat den Film nicht verstanden! Einer der besten Film, die ich je gesehen habe...Beginnt wie jeder 0815-Thriller und endet in Genialität..."...ich hab dich im Orangenheim gesehn...."

  • Spitzenmässig gemacht _ Teil 2
    Den Rest muss man sich im Kino anschauen. Klingt wie 10 kleine Negerlein mit einem Schuss
    ¿ Cocktail für eine Leiche ¿ und etwas ¿ Psycho ¿ meets ¿ Freitag der 13. ¿. Nur ist das ganze hochspannend gedreht worden. Nicht nur das viele bekannte Schauspieler mitspielen, nein sie sind auch gut geeignet für die Rollen, sie spielen nicht den üblichen Teenieslasherschund, sondern sie haben wirklich gute Rollen, und geben wirklich einen großen Teil Ihres Können.
    Keine einzige Minute ist mir langweilig geworden. Jede Bewegung in dem Film, von den einzelnen Akteuren, jeder Aufheuler von Musik wenn was spannendes passiert, das alles ist so gut gesetzt, das die ganze Zeit einige Male die Kinosessel vibriert haben, da jeder einen Herzinfarktsanfall bekommen hat.
    Die Story klingt vielleicht einfach, die Umsetzung ist es nicht. Sehr gefallen hat mir, das der Film nicht unnötige Splattereffekte hat, und einige Horrorszenen wohl dosiert sind.
    Normalerweise sieht man dann nach einigen Minuten schon wer der Mörder ist, falls es einen gibt, aber dieses Mal muss man bis zum Ende warten bis man erfährt wer der Mörder ist.
    Das ganze ist ein völlig überraschender Spießrutenlauf durch die Menschliche Seele. Den Film kann man nur weiterempfehlen. Er ist spannend, und gut gemacht. Vor allem gut hat mir Ray Liotta gefallen, er spielt den Bullen mehr als spannend. Amanda Peet spielt das Callgirl auch sehr gut, eine Frau die eine Zukunft hat außerhalb Ihres Milieus. Die Atmosphäre war so spannend, alles was grauslich ist, spielt sich in Nacht und Regen ab. Also anschauen.

    90 von 100

  • irrsinnig spannend und gut gemacht _ Teil 1
    Identität



    So geschwitzt wie bei dem Film habe ich schon lange nicht. Meine Freundin hat lauter Biss und Kratzspuren von meinen Zehennägel, und ich habe so ziemlich alle Kinosessel zerbissen voller Spannungsepilepsieanfälle.

    Die Story ist ein Wahnsinn.

    Leider dauert der Film nur 90 Min.

    MALCOLM RIVERS ist ein Mörder. Er soll demnächst hingerichtet werden. Die Beweise für seine Taten sind ziemlich sicher und genau. Nur einer will verhindern das er hingerichtet wird. Sein Psychiater
    Dr. MALICK ( Alfred Molina ). Seine Entdeckung ist spektakulär, und so verfrachtet er RIVERS zum Gouverneur.

    In der gleichen Nacht fahren einige Leute durch ein Tal im Süden der Usa. Es ist eine regnerische Nacht.

    Das Callgirl PARIS ( Amanda Peet ) fährt aus Las Vegas weg in Richtung Südosten. Sie hat Geld gestohlen, und verliert einen High Heel.

    Genau über diesen fährt GEORGE YORK mit seiner ALICE YORK und seinem Stiefsohn TIMOTHY.
    Eine Panne. Reifenplatzer. Er hält. Er versucht den Reifen zu wechseln. ALICE steht gerade vor ihm und will ihm was sagen, als ein Auto kommt und ALICE über den Haufen fährt. Sie bleibt regungslos liegen, der Wagen stehen. Aber das auch nur weil der Chauffeur der Limousine, ED ( John Cusack ) seine Chefin die eine Schauspielerin ist, CAROLINE SUSANNE ( Rebecca deMornay ) dazu bringt stehen zubleiben, die auf dem Weg in ein Luxushotel nach Las Vegas unterwegs war.

    Leider funktioniert das Handy von CAROLINE nicht, der Akku hat keinen Saft mehr, und so fährt ED mit GEORGE zurück zu einem Motel das sie gesehen haben.

    ED fährt sofort los nachdem er ALICE samt Familie abgesetzt hat, eine Rettung zu holen, aber leider sind die Straßen total überflutet und seine Fahrt wird durch einen Erdrutsch behindert.

    Dort trifft er GINNY ( Clea Duvall ) und Ihren frisch Verlobten LOU die gerade von Las Vegas kommen, die auch nicht weiter können, und bittet sie ihn wieder zurück ins Motel zu fahren, da sein Wagen einen Unfall hat und nicht mehr von der Stelle kommt. Am Rückweg gabelt ED und GINNY / LOU, das Callgirl PARIS auf, deren Auto eine Panne hat.

    Seine Chefin SUZANNE muss mit dem Motel Vorlieb nehmen. Sie ist eine totale Zimtzicke, und nichts ist Ihr gut genug, und am liebsten hätte ED Ihr freundlich mit einem Stahlkappenmilitärstiefel Ihr freundlich das Gesicht zertreten, aber er kann sich beherrschen.

    In dem Moment kommt der Cop RHODES ( Ray Liotta ) mit dem Verbrecher MAINE ( Jack Busey ) an, und da sein Wagen kein Benzin hat, das Motel keine Tankstelle muss er leider dableiben und kettet MAINE inzwischen an ein Rohr an, im WC.

    Während sich alle aufmachen einen gemütlichen Platz zu suchen, alle Ihre Betten beziehen um für die Nacht ein Obdach zu haben, und Motelbesitzer LARRY sich über Geld freut das in den letzten Monaten nicht reinkam, wacht ED von lautem Geräusch auf. Als er dem nachgeht hört er in der Wäscherei etwas eigenartiges, das ein komisches Geräusch verursacht. Als er eine Waschmaschine aufmacht, entdeckt er den abgehackten Kopf seiner Chefin SUZANNE.
    RHODES ist sofort zur Stelle und als sie überprüfen wo sich MAINE befindet, ist dieser auf der Flucht, und kommt komischerweise wieder dort an wo er geflüchtet ist, im Motel, und nach kurzer Zeit findet ED den Zimmerschlüssel 10, neben dem Kopf von SUZANNE.

    In der Zwischenzeit läuft MAINE, RHODES direkt in die Arme, der ihn sofort an einen Pfahl fesselt und LARRY bittet auf ihn aufzupassen.

    In der Zwischenzeit kommt es zwischen GINNY und LOU zu einem Streit. Kurz darauf wird LOU erstochen, daneben liegt ein Schlüssel mit der Nummer 9.

    Den Rest muss man sich im Kino anschauen. Klingt wie 10 kleine Negerlein mit einem Schuss
    ¿ Cocktail für eine Leiche ¿ und etwas ¿ Psycho ¿ meets ¿ Freitag der 13. ¿. Nur ist das ganze hochspannend gedreht worden. Nicht nur das viele bekannte Schauspieler mitspielen, nein sie

  • Gut gemacht, Ende zu bizarr
    Ich fand den Film sehr gut bis die letzten 20 Minuten anbrachen. Wurde mir einfach zu bizarr. Ein realistischeres Ende wäre mir lieber gewesen. Auch wenn es dann ein typisches 08/15 Ende gewesen wäre. Aber andere Zuseher finden das Ende vielleicht auch wiederum genial. Naja, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Trotz allem Sehenswert. Spätestens auf DVD.

    Re: Gut gemacht, Ende zu bizarr
    Inhaltlich hätte man den Schluß nicht wirklich anders (einfacher) gestalten können. Die "Identity" Grundidee läßt filmpsychologisch gesehen nur diesen Schluß zu (das Prinzip des Films ist kein neues, auch wenn diese Art Kino derzeit etwas unterzugehen droht) - Handwerklich hätte man sich aber die Rückblenden zu den Morden sparen sollen.

  • Eine Quelle unter den Hollywood-Schlammtümpeln
    Vorhin habe ich mir aus Interesse die Kritiken zu "Bad Boys 2" durchgelesen und ca. 75% finden den Film sehr gut - großartig.
    Seltsamerweise fragt hier niemand nach dem Sinn,
    vielleicht weil es keinen gibt?!? *ggg*
    Aber bei "Identität" wird nach realer Möglichkeit und Logik gegraben, anstatt sich mit wohltuenden Suspense dieses Horrorstreifens zufrieden zu geben.
    Ihr habt wahrscheinlich z.B. auch die Glaubwürdigkeit von "Ring" hinterfragt?
    Die Geschmäcker sind verschieden, aber bei dem ohnehin dürftigen Angebot an nennenswerten Horrorfilmen, sollte man durchaus fähig sein, zu erkennen, was "Identität" ist: weit über dem Durchschnitt liegender Suspense, wo halt die Autos nicht fliegen und die U-Boote nicht in Venedig herumkrebsen.

    mfg
    wolf_vienna

    Re: Eine Quelle unter den Hollywood-Schlammtümpeln
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich kann es auch schon nicht mehr mitansehen, wenn jeder Film nach Logik und Realitätsnähe bewertet wird. Zumindest bei Filmen dieser Art ist das vollkommen falsch. Scheinbar können viele Leute nicht einfach ins Kino gehen um sich unterhalten zu lassen. Frage mich aber auch: Warum hat so mancher anspruchsvoller Film, der zum Nachdenken anregt, so wenige Zuschauer hat?

  • Suuuper
    Also ich war restlos begeistert! Das Ende war zwar ziemlich verwirrend, aber irgendwann checkt es jeder. Sehr gute Darsteller und geniale Story!

  • nix grossartiges
    Ein wenig erinnert "Identity" an einen bei weitem noch nicht ausgereiften Film. Regisseur James Mangold schafft es nicht, dem Film jenes Flair und jene Atmosphäre zu verpassen die wohl notwenig wäre um die nötige Spannung zu erzeugen. Zudem enthält der Film eine ordentliche Portion unfreiwilliger Komik, die einiges zerstört.
    Die Grundidee zu "Identity" ist nicht neu, aber dennoch ganz nett.

    Fazit:
    Für die Kommerzielle Oberliga fehlt dem Streifen qualitativ doch einiges. Aus meiner Sicht gesehen dennoch recht solide Unterhaltung.

  • fast sehr gut
    ausgezeichnete schauspieler
    ein gutes set

    ABER: mit dem ende hat man es sich schon leicht gemacht
    weil: da sitze ich , grusle michunddann soll das alles nur (VORSICHT SPOILERALARM) die kranke fantasie eines dicken verwirrten mannes gewesen sein

    na ich weiss nicht
    trotzdem einen besuch wert...

  • Günter
    Teilweise musste ich bei diesem Film schon lachen: Einfach deswegen, weil das Ganze mir irgendwann zu skurril und auch zu blöd vorkam. Und aus Ironie lachen möchte ich bei einem "Psycho-Thriller" eigentlich nicht. Meine Begleitung und ich kamen übrigens zum gleichen Urteil: Über diesen Film ist kein Wort zu verlieren, nichts zu diskutieren .. schade um die Zeit!

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