In einer heißen Nacht

 NL 1996

De Flat

Thriller 100 min.
film.at poster

Nach der Trennung von ihrem Mann lebt die Ärztin Roos Hartman (Renée Soutendijk) mit ihrem kleinen Sohn Davy (Jaimy Siebebpin einem Appartement-Haus am Meer.

Als in einer heißen Sommernacht eine andere Mieterin brutal ermordet wird, fällt der Verdacht sofort auf Eric Coenen (Victor Löw), einen attraktiven, aber etwas mysteriös wirkenden jungen Mann, der ebenfalls in dem Hochhaus-Komplex wohnt. Erics Frau ist erst kürzlich gestorben - angeblich an einer unheilbaren Krankheit. Hatte Eric dabei die Finger im Spiel? Verbirgt sich hinter der Fassade des braven Nachbarn ein Frauenmörder?

Roos zweifelt an Erics Schuld. Mehr noch: Die einsame junge Frau erliegt der erotischen Ausstrahlung des mutmaßlichen Mörders und lässt sich auf eine heftige Sex-Affäre mit ihm ein. Als Roos dann auf eigene Faust Nachforschungen anstellt, um Eric zu entlasten, erlebt sie eine böse Überraschung...

Details

Renée Soutendijk, Victor Löw, Hans Hoes, Jaimy Siebel u.a.
Ben Verbong

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die heiße Ärztin
    Arg konstruierte Story mit mehreren Anleihen an klassische Krimis oder Ehedramen. Außer der rasierklingenmäßgen Ärztin und Mutter (Renée Soutendijk), die die nächtliche Luft zum Flirren bringt und ältere Herrn zum Säfteln, wird noch eine klare Spur zum Nachbarn gelegt. Damit ist die Spannung weitgehend dahin, trotz einiger eingebauter Schlenker. Denn wenn er wirklich der Mörder ist, haben wir’s ohnehin schon lange gewusst und falls nicht, fühlen wir uns verschaukelt, wegen dieser eindeutigen und einzigen Spur. Andere angedeutete Möglichkeiten kann man gleich vergessen. Sie sind zu oberflächlich und nicht ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Auch die Personen im Umfeld sind etwas blass oder unverständlich. Einzig mit den Kameraeinstellungen, dicht am Objekt und unterlegt mit den üblichen Geräuschen/Tönen wird versucht die Aufmerksamkeit zu erhalten. Selbst der sonderbare Aufsitz auf der Fensterbank als ultimativer Liebesbeweis will nicht richtig greifen. Als Krimi zu wenig originär und vorhersehbar und als Beckenboden-Gymnastik zu wenig anschaulich. Hundert Minuten halt nur Renée…