In the Cut - Wenn Liebe tötet

 USA/AUS/GB 2003

In The Cut

Thriller, Erotik 110 min.
5.30
In the Cut - Wenn Liebe tötet

Literaturdozentin Frannie Avery (Meg Ryan) wird Zeugin in einem Mordfall und gerät selbst in das Visier des Serienkillers.

Frannie Avery (Meg Ryan) arbeitet an einer Anthologie für sexuelle Slangausdrücke, doch privat lässt es die schüchterne Literaturwissenschaftlerin eher ruhig angehen. Für die Leidenschaft ist ihre Halbschwester und beste Freundin Pauline (Jennifer Jason Leigh) zuständig, die von einer unglücklichen Affäre in die nächste schliddert. Doch als sich Frannie eines Tages mit ihrem Studenten Cornelius (Sharrieff Pugh) in der Red Turtle Bar trifft und hier unfreiwillig Zeugin eines Blow Jobs wird, ändert sich ihr Leben abrupt.

Denn wenig später wird die beteiligte Dame enthauptet aufgefunden und Frannie scheint die letzte Person gewesen zu sein, die sie lebend gesehen hat - vielleicht mit ihrem Mörder. Die Ermittlungen führen der bärbeißige Police Detective Malloy (Mark Ruffalo) und sein Partner Rodriguez (Nick Damici). Und die beiden abgebrühten Cops klären Frannie schon bald darüber auf, dass der brutale Frauenmord kein Einzelfall gewesen ist. Doch noch haben sie keine Spur, die sie zu dem Serienkiller führen könnte.

Eines wissen sie jedoch: Der Mörder liebt Rituale und schmückt seine Opfer mit einem Ring. Zu Frannies Überraschung zeigt Malloy auch privates Interesse an ihr und nach einem verunglückten Date landet sie schon bald in seinen Armen. Hin und her gerissen zwischen sexueller Begierde und tiefem Misstrauen gegenüber einem Mann, den sie schon bald für einen Killer hält, verstrickt sich Frannie in eine auswegslose Situation ...

In ihren Filmen spürte Neuseelands berühmteste Regisseurin, Jane Campion, schon immer den weiblichen Sehnsüchten und Begierden nach. Aber selten fand sie so drastische Bilder, stellte so hart die Wünsche der Frauen und die Welt der Männer gegeneinander wie in ihrem ebenso abgründigen wie düsteren Erotikthriller "In the Cut - Wenn Liebe tötet". (Text: ZDF)

Details

Meg Ryan, Jennifer Jason Leigh, Mark Ruffalo, Kevin Bacon u.a.
Jane Campion, Susanna Moore, nach dem Roman von Susanna Moore

Kritiken

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User Kritiken

  • Wackelige Vertrauensbasis
    Mit dieser Rolle ist Meg Ryan das Image als Everybody’s Darling wohl endgültig los. Hier spielt sie recht überzeugend das wilde, freizügige Sexluder. Sie beschreitet einen schmalen Grat, auf dem sie wandelt. Obwohl sie dem Polizisten sexuell verfallen ist, vertraut sie ihm doch nie so ganz. Ihre gute Mimik spiegelt die Turbulenzen ihres Innenlebens. Dabei kommt sogar etwas Spannung auf. Doch die Auflösung am Ende ist äußerst banal. Bei den allgemein recht ansprechenden Bildern lässt Jane Campion ziemlich viel rote Farbe versprühen. Und mit der literarischen Vorlage als Basis für den Film haben sich wohl auch einige logische Knacks nicht vermeiden lassen oder manche Sprünge sind der Schnitttechnik zum Opfer gefallen.