It's all about love

 USA/JAP/S/GB/DK/D/NL 2002
Drama, Independent, Thriller, Science Fiction 104 min.
5.50
film.at poster

Die Geschichte der Wiedervereinigung zweier Liebender im Jahr 2021.

Sieben Tage im heißen Sommer des Jahres 2021. John (Joaqin Phoenix) ist auf dem Weg nach New York, um seine Ehe mit Elena (Claire Danes) zu beenden. Von der weltberühmten Eiskunstläuferin lebt er schon lange getrennt, jetzt müssen nur noch die nötigen Papiere unterzeichnet werden. Elena will John noch einmal sehen.

Der Weg zu ihr führt durch ein gespenstisches New York. Vereinsamte Menschen, die auf der Straße an gebrochenem Herzen tot zusammenbrechen, und unvermittelte Klimaschwankungen widersprechen der aufreizenden Teilnahmslosigkeit, mit der sich die New Yorker durch ihre Stadt bewegen. Als Vorzeichen der Apokalypse mag niemand diese Zeichen deuten. In Elenas Team, das in der Suite eines leeren Luxushotels lebt, ist die Stimmung aus einem anderen Grund angespannt. Als John dem Geheimnis allmählich auf die Spur kommt, flieht er mit Elena. Sie finden wieder zusammen. Doch für ihr Glück ist es im heißen Sommer des Jahres 2021 zu spät. In einer Zukunft ohne Liebe ist auch ihre Liebe ohne Zukunft.

Details

Claire Danes, Joaquin Phoenix, Sean Penn, Alun Armstrong. Douglas Henshall, u.a.
Thomas Vinterberg
Zbigniew Preisner
Anthony Dod Mantle
Thomas Vinterberg & Mogens Rukov
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Tatsache
    Wenn man den Filmtitel gelesen hat, kennt man auch das Hauptthema.Mehr hat der Film nicht zu sagen außer, dass wir in einer Welt leben in der sich die Menschen ohnehin nicht füreinander interessieren.Tatsache ist jedoch, dass wir Beziehungen brauchen um überleben zu können und genau daran scheitern die Charaktere dieses Filmes.Die verwirrenden Dinge im Ablauf schildern das Gefühlschaos der Menschen, wo echte Liebe nicht existiert. Vinterberg zeigt mit seinem Film bloß die alltägliche Realität die oft einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt und vermittelt dennoch, dass es für die echte Liebe nie zu spät ist-auch wenn die Zukunft aussichtslos scheint.

  • Kommentar zum Film(??)
    Wir haben einen Apokalypse in der Zukunft, wir haben eine Liebesgeschichte, die für das Weiterbestehen der Welt notwendig ist, wir haben "etwas Böses", daraus lassen sich doch traumhafte Filme machen.
    wenn man allerdings noch einen Kunstfilm machen will, geht das sowas von schief.
    Denn auch für einen Kunstfilm hat der Film genug Veranlagungen: Zeitweise wunderschöne Bilder, einen wunderbaren Soundtrack, genug charismatische Charaktere.
    Wenn man den Film von Anfang an sieht, glaubt man, in einem Hitchcock-Film gelandet zu sein. Man bekommt so ein leichtes Kribbeln im Nacken, wird allerdings schrecklich enttäuscht, je länger der Film dauert.
    Es werden Handlungsstränge ohne jeden Zusammenhang eingeführt (und nie zueinander geführt) und schlussendlich ist es nur Johns Bruder, gespielt von Sean Penn, der die Rahmenhandlung ein bisschen erklärt.
    (Und was mich sowieso an Filmen aminesischer Provizienz stört: Sex hat man nun einmal ohne Kleidung!)

  • Dümmliche Peinlichkeit
    Sieht man davon ab, dass die Handlung kaum vorhanden, dafür aber wenigstens unlogisch ist, die Charaktere sich durch Unglaubwürdigkeit auszeichnen, und dass das Jahr 2021 noch nie mit weniger Liebe zum Detail umgesetzt wurde, so ist dies ein wirklich ausgezeichneter Film.

    Daran können auch grobe physikalische Unzulänglichkeiten nichts ändern, und so verwundert es umso mehr, dass die Akteure lustlos agieren, wo doch die schwankenden Kamerafahrten und unscharfe Bilder zeigen, dass es sich hierbei eindeutig um "Kunst" handeln muss.

    Fazit: Vinterberg macht seinem Namen alle Ehre und filmt Schneelandschaften. Leider hat er auf den dazugehörigen Film vergessen.