Jack and the Giants

 USA 2013

Jack The Giant Slayer

Drama, Fantasy, Abenteuer 15.03.2013 123 min.
6.30
Jack and the Giants

Als ein junger Landarbeiter unbeabsichtigt das Tor zwischen unserer Welt und dem Reich der fürchterlichen Riesen öffnet, flammt eine uralte Fehde wieder auf.

Jahrhundertelang konnten die Riesen nichts gegen die Erde ausrichten, doch jetzt setzen sie alle Hebel in Bewegung, um ihr einst verlorenes Land zurückzuerobern. Urplötzlich muss sich der junge Jack (Nicholas Hoult) im Kampf seines Lebens bewähren, denn es gilt, die Riesen um jeden Preis aufzuhalten. Dabei kämpft er nicht nur für König und Vaterland, sondern auch um die Liebe einer tapferen Prinzessin. Bisher hatte er die unüberwindlichen Krieger nur für eine Legende gehalten ... doch als er ihnen nun gegenübersteht, bekommt er die Gelegenheit, selbst eine Legende zu werden.

Details

Nicholas Hoult, Stanley Tucci, Ewan McGregor, Ian McShane, Warwick Davis u.a.
Bryan Singer
John Ottman
Newton Thomas Sigel
Darren Lemke, Christopher McQuarrie
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Super - 1
    Es war einmal vor langer Zeit, ein mächtiger König. Der hat von einer alten Prophezeiung erfahren. Erik nannte man ihn, mutig, groß und voller Stolz, zog er durch die Lande, er eroberte, zerstörte, brandschatze. Lang dauerte es bis er zur Ruhe kam. Eines Tages erfuhr er von Zauberbohnen, Mönche hatten sie vor sehr langer Zeit verwendet, um damit in den Himmel zu kommen. Wie? Ganz einfach, Zauberbohnen, die in Verbindung mit Wasser, Kilometerweit in den Himmel wachsen. Natürlich haben diese Mönchen, diese Himmelsleiter erklommen, und sind im Land Gargantua gelandet. Was sie nicht wissen konnten ist, dass es dort von Riesen wimmelt, von gefährlichen Tieren, und anderen Gefahren, auf die im Film nicht eingegangen wird. ERIK hat von dieser Prophezeiung erfahren. Und er hat auch die Bohnen gefunden. Auch er hat diese Ranke in den Himmel wachsen lassen. Auch er war im Land der Riesen, was aber keiner wissen konnte ist, dass er im Besitz einer Krone war, einer Zauberkrone, die alle Riesen von Gargantua ihm unterworfen haben. Eine Krone so mächtig wie der eine Ring von Mittelerde. Sie zu binden, die Gedanken zu verwahren, und sie einzusperren, in Ihrem kleinen begrenzten Horizont. Geführt und gefürchtet von ERIK. Ja das war damals die alte Sage, die alle Kinder kannten, mit denen man Ihnen Angst machte.

    Natürlich war ein bisschen mehr an der Sage dran, ob sie wahr ist, ich weiß es nicht, aber es besteht die Möglichkeit, denn dieser sehr stimmige Film von Bryan Singer, ist meiner Meinung nach der beste Film dieses Jahres würde ich sagen. Ich fahre sowieso voll auf Fantasy und Science Fiction ab, dieser Film lässt einem die Augen auf die Leinwand hinwachsen, die wie Zauberbohnen in den Himmel.

    Schade nur dass die Story in 3 D ist, ja ich habe keine Lust auf 3 D, ich mag das nicht, das ist rausgeschmissenes Geld, das ist nur Abzocke, und bei dem Film, naja die Effekte für 3 D sind so richtig minimal, in 2 D wäre mir der Film lieber, allerdings sind die Farben in 3 D sehr gut, man merkt nichts von einem Qualitätsverlust, und der Zugang zur 3. Dimension ist gar nicht übel, aber für den Film, nein da war kein 3 D nötig.

    So, der Film dauert 110 Minuten wenn ich mich nicht verzählt habe. Der 1989 geborene Engländer Nicholas Hoult spielt die Hauptrolle von JACK, der auch schon im Film „X-Men: Erste Entscheidung“ mitspielte, für mich die beste Comicverfilmung aller Zeiten nach „Superman“ und dieser JACK ist es, der natürlich der Held ist, er ist Bauernjunge, hat ein verschmitztes Gesicht, hat ein lustiges und ein trauriges Auge, und er hat 3 Gesichtsausdrücke. Naja, er muss halt noch lernen, ein guter Schauspieler zu sein.

    Macht nichts, der Film ist mit sicher 300 Effekten vollgekleistert. Die sind nicht immer so super perfekt wie in „Der Hobbit“ das ist schon klar, aber das macht nichts, sie sind trotzdem super gut, und gut gewählt. Die Rolle von Jack hätte natürlich jeder sein können oder fast jeder, aber ich muss sagen, Jack in der Rolle spielt gar nicht mal so schlecht, er ist witzig, und er hat irgendwas von einem Leonardo DiCaprio von „Titanic“, da sind ein paar so Schmuse Romanze Szenen die schon echt heftig auf die Tränendrüsen vor Freude drücken, aber das ist GOTT sei Dank nur sehr kurz.

    Der FSK 12 Film der meine Meinung nach um 1 Stunde zu kurz ist, hat noch eine nette Hauptrolle und zwar die Prinzessin ISABELLE die von Eleanor Tomlinson gespielt wird. Die 1992 geborene Schauspielerin kennt man vielleicht noch aus einer kleinen Rolle in „Alice im Wunderland“, ein Film der mir gar nicht so gefallen hat, obwohl ich Johnny Depp liebe, aber hier in dem Film, naja ich muss sagen, sie ist mehr Statist.

    gefiel mir - 3
    Das Originalmärchen auf das der Film basiert ist eigentlich „HANS und die Bohnenranke“. Die erste niedergeschriebene Version stammt von Benjamin Tabart aus dem Jahre 1807, aber bekannt wurde die Geschichte erst 1890 durch die Veröffentlichung in den "Englischen Märchen" von Joseph Jacobs. Jacobs’ Version ist die heute am häufigsten verbreitete. Im Film ist es sein Onkel, der den verstorbenen Vater ersetzt und Jack auf den Markt nach Gloicester schickt, das Königreich im Film, im Original ist es HANS der eine Kuh verkaufen soll und von einem fremden eine Bohne kriegt oder 5 Bohnen bekommt, im Film wiederum ist es ein Mönch der die Bohnen gestohlen hat, von RODERICK der damit die Weltherrschaft erlangen will oder so, und der sie dann JACK gibt, damit er sie dem Kloster zurückgibt.

    Im Film verkauft JACK sein Pferd weil ihm sein Karren gestohlen wird, und durch einen Zufall landet die Bohne im Keller seines alten Hauses, und es regnet. Im Original ist es die Mutter die HANS zur Sau macht, weil er kein Geld aber 5 Bohnen heimbrachte, in beiden Versionen wachst die Bohne bis in den Himmel, im Film ist es ISABELLA die auf Abenteuersuche ist und bei JACK im Haus landet um vor dem Regen sicher zu sein, und dann kam die Bohnenranke, und reißt das Haus mit in die Höhe.

    HANS scheitert beim Versuch Ihr zu helfen, der König mit Gefolge kommt, die mutigsten Männer sind nun auf Rettungstour die Königin zu holen. Im Film ist es ELMONT, der freundliche Ewan McGregor, den jeder kennt, eigentlich, und der die ganze Tour leitet, er ist die rechte Hand vom König, ihm treu ergeben und wie halt Ewan ist, immer lustig, verschmitzt, freundlich, und einen Sinn für Humor, mutig, hat keine Angst und er rettet natürlich wieder alle, genaueres hebt man sich für das Kino auf.

    Übrigens, den Riesen FALLON, der wird von Bill Nighy gespielt, ja super muss ich sagen, die Riesen sind gut animiert worden, man merkt auch wie der Hass auf die Menschen aus Ihren Augen scheint, hat man gut gemacht, ich hätte mir mehr gewünscht, z.B. die Story von der Gans die goldene Eier scheißt, oder die Harfe die ja die Riesen verzaubert und müde macht, all das hat man ausgelassen, aber es gibt 'ne 170 Minuten TV Verfilmung die einfach sehr gut ist, wo die Originalgeschichte dargestellt wird, ein herrlicher Film war das. Ach ja, das war 2001 der Film „Jagd auf den Schatz der Riesen“ mit Matthew Modine, Richard Attenborough und Vanessa Redgrave.

    Im Film kommt so ein Limerick vor. Das „Fie! Fie! Foe! Fum!“ des Riesen wurde bereits von William Shakespeare in König Lear verwendet. Und im Film auch, da waren es die 4 Namen von den 4 Gehilfen des Riesen Fallon.

    Wie gesagt dem Film fehlt viel, es fehlt der Reiz, es fehlt der Anspruch, es fehlt viel mehr an der Story, viel war mir zu kurz aber im Kino wenn du da sitzt, ich muss sagen, 92 % vergebe ich dem Film auf alle Fälle auch wenn viel fehlt, Ich mag den Film einfach.

    toll - 2
    Ohne die Effekte, wäre die austauschbare ISABELLE eigentlich uninteressant gewesen aber das was sie sagt, Ihr Drehbuch, die paar Worte, irgendwie lässt das hoffen das besseres nachkommt. Strenge genommen, nein ist es nicht, aber macht nichts, der Film wird hauptsächlich von Action, Romantik und den Riesen aus Gargantua getragen.

    Weiter im Film gibt es einen Bösewicht, Stanley Tucci spielt ihn, Lord RODERICK ist es, der die Königin heiraten soll, die gerade mal 18 ist, er ist an die 40 oder so. Der Schauspieler ist 1960 geboren und man kennt ihn aus „Captain America – The First Avenger“, ein super Film, und ich muss sagen, ja alleine schon die Vorstellung, 53 Jähriger Mann ist auf 18 jährige geil, arg, wenn das heute wäre, dann würde jeder sagen, he du geiler alter Sack, krall dir 'ne andere ältere Braut und lass die Frau in Ruhe, was soll die mit so einer Mumie, aber damals war es einfach normal wenn du als 40 – 50 Jähriger 'ne 16 – 18 Jährige abgeschleppt hast.

    Nur im Film war das so dass RODERICK ein machtbesessenes Schwein war, und alle ausgenützt hat, hat er gut gemacht, und wie in jedem Film ist der Bösewicht immer so die Rolle, an der man den Film messen kann. Ist der Bösewicht gut gemacht und spielt er gut, dann ist der Film spitze geworden. Nun ich hätt e mir mehr von ihm gewünscht, die paar Dinge die man von ihm sieht, sind gut, ja da gibt’s nix zu meckern, allerdings ist das Drehbuch meiner Meinung nach viel zu wenig lang mit ihm umgegangen. Er hätte viel mehr Vorgeschichte gebraucht, wie wurde er so böse und machtbesessen, er hätte viel mehr Rolle haben sollen, und ich hätte mir mehr von ihm zu sehen gewünscht, nicht weil ich das Böse mag, aber ich mag solche Rollen und sie passen gut in solche Märchen.

    Weiter geht es mit Ian McShane, der König BRAHMWELL spielt, ja die Rolle ist gut, auf seinen Leib geschneidert, und wer den 1942 geborenen Schauspieler aus „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ noch kennt, weiß dass er hier auch was gutes abliefert, geheimnisvoll, gütig, streng, weise und einfach ein guter König. An ihm gibt es wenig zu meckern, guter Schauspieler, aber wieder hat er zu wenig Rolle, auch von ihm hätte ich mir mehr gewünscht.

    Bei dem Film ist eigentlich nur wichtig, wie ist der Held drauf, ist er so gut wie in anderen Heldenfilmen, kann er gut reiten, kämpfen, mit dem Säbel umgehen, kann er gut küssen und morden und töten, naja das kommt halt nicht so vor in dem Film weil er für Kinder gemacht ist, und ich glaube man hat auch einiges geschnitten in dem Film, weil jegliche Szenen, es waren 3 oder so, wo Riesen Menschen fressen sind nicht zu sehen gewesen, finde ich schade, aber verständlich, weil es eben ein Kinderbild ist und auch gut so ist.

    Ach ja, Warwick Davis, spielt mit als Old HAMM, der 110 cm Zwerg ist 1970 in London geboren und man kennt ihn aus den Harry Potter Filmen, ja er ist ein guter Darsteller, ich mag ihn, leider kommt er zu kurz vor. Dass die 195 Millionen US $ Produktion nicht mal 60 Mille in Amerika eingespielt hat, ist klar, sie ist zu wenig erwachsen, zu kindisch, hat Sachen die schon jeder 100 x gesehen hat, aber ich sage, lieber was 100 x gut sehen als 3 x was mies sehen.

    Nun der Film lässt vieles vermissen, extreme Charaktereigenschaften, so richtig das sich aus der Seele spielen, und ich muss sagen, an Herr der Ringe, das ja das Beste im Fantasy Bereich ist, messe ich jeden Film, Herr der Ringe war für mich wie der Hobbit 100 %, ja der Film ist für mich 92 %, aber immerhin, denn ein Fantasy Film soll ja gut und spannend sein, nicht kitschig und er soll abenteuerlustig sein, das hat er alles und er ist nach von einer Buchvorlage gedreht, leider hat der Film eines nicht, 60 Minuten mehr, Spannung und Anspruch, super Darsteller, und mehr Action.