John Q. - Verzweifelte Wut

 USA 2002

John Q

Drama, Thriller 116 min.
7.00
John Q. - Verzweifelte Wut

Ein unbescholtener Familienvater nimmt in einem Spital Geiseln, um eine lebensnotwendige Operation für seinen todkranken Sohn zu erzwingen.

Familienvater John (Denzel Washington) führt ein nicht gerade sorgenfreies Leben. Mit Kurzzeitjobs versucht er seine Familie über Wasser zu halten, doch das Pech scheint ihn zu verfolgen: Innerhalb eines Tages wird sein Wagen abgeholt, weil er mit den Ratenzahlungen im Rückstand ist; einen Nebenjob bekommt er wegen seiner Überqualifikation nicht, und als er mit seiner Frau Denise (Kimberly Elise) ein Baseballspiel seines Sohnes anschaut, bricht dieser auf dem Platz zusammen. Im Krankenhaus wird den besorgten Eltern mitgeteilt, dass ihr Junge eine schwere Herzkrankheit hat und in akuter Lebensgefahr schwebt. Einzig eine Herztransplantation könnte ihren Sohn retten.

Doch die Pechsträhne hält an: Der verantwortliche Arzt muss die Behandlung ablehnen, da die Krankenversicherung nur einen kleinen Teil der Kosten übernehmen will. Völlig fassungslos erfährt John Q., dass die Versicherung ihn einfach herunter gestuft hat. Spendenaufrufe bei Freunden bringen auch lediglich nur einen Bruchteil der Kosten zusammen. Verzweifelt fordert Denise ihren Mann auf, etwas zu unternehmen. Und der brave Familienvater sieht rot: Er verschanzt sich, bewaffnet mit einem Revolver, in der Notaufnahme des Krankenhauses und nimmt sowohl Patienten als auch Angestellte als Geiseln. Während der arme Arbeiter versucht, auf diese Art eine Operation an seinem Sohn zu erzwingen, bereitet ein übereifriger Polizeichef ein gewaltsames Vorgehen vor. Doch auch die Medien haben von Johns Verzweiflungstat gehört...

Details

Denzel Washington, Robert Duvall, Anne Heche, Ray Liotta, Shawn Hatosy, Kimberly Elise, Keram Malicki-Sánchez
Nick Cassavetes
Aaron Zigman
Rogier Stoffers
James Kearns
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • wow
    John Q. ¿ Verzweifelte Wut

    Es gibt wohl im Leben nichts schlimmeres als sein Kind zu verlieren, oder zuzusehen wie du dein Kind begräbst, noch schlimmer als seine Fernbedienung zu verlegen und sein Handy nicht zu finden weil es mal wieder auf Lautlos geschalten wurde. ¿ Mad City ¿ oder ¿ Die Jury ¿ oder ¿ Und das Leben geht weiter ¿, auch ein bisschen von ¿ Heart ¿ und ¿ Ein ungewöhnlicher Fall ¿ ist in dem Film. Der Film ist einfach spannend, und das die ganzen 115 Min. lange. Die Story ist ausgebaut bis zum Ende, es ist nicht nur eine Story, sondern es sind mehrere Storys in einem Film, und trotzdem hat Nick Cassavetes der Regisseur nicht vergessen, jedem sein eigenes Geschichtchen zu widmen. JOHN QUINCY ARCHIBALD ( Denzel Washington ) spielt in dem Drama einen Fabrikarbeiter. Er hat mit Schwermaschinen zu tun. Kürzlich ist es erst her, das seine Frau DENISE einen Job als Teilzeitverkäufern in einem Supermarkt annahm. Alles nur um den Sohn MICHAEL durchzubringen den sie über alles lieben. Und was passiert ? Die Bank will Geld sehen, Das Haus will JOHN nicht verkaufen, also nahmen sie das Auto mit. In seiner Freizeit die karg ist, sucht sich JOHN einen 2. Job, bei dem sich außer ihm noch 400 Leute bewerben, hat aber Pech, da er überqualifiziert ist, wie immer und noch dazu ist nur eine einzige Stelle frei. Nach dem Sonntäglichen Gottesdienst gibt es ein Baseball Match in dem MICHAEL der ganz große Star ist. Doch kurz bevor er zum 2. Base laufen kann um zu gewinnen, fällt er zusammen und hat einen Anfall. Sofort fahren die Archibalds mit dem Auto, das sie auslösten ins Krankenhaus, um ihn dort zu behandeln. Dort erfahren sie, hauptsächlich von Dr. TURNER ( James Woods ), das Ihr Sohn ein zu großes Herz hat, 3 x so groß wie normal, und das die Lunge als Schwamm fungiert um das ganze Blut zu bewältigen. Entweder Transplantation oder Tod. Und so entscheidet man sich schweren Herzens für die Lebensgefährliche Herztransplantation, nur ein Problem gibt es, laut REBECCA PAYNE ( Anne Heche ) der Leiterin des Spitals. Sie seien nicht genügend versichert. Die Operation ist privat, und kostet 250.000 $, und als Anfang verlange man 30 % der Summe als Anzahlung, sprich 75.000 $, und das ist unerschwinglich. Also bleibt mal nichts anderes über, als Spottbillig alles zu Geld zu machen was zu Hause ist. Die Freunde, die Kirchengemeinde, jeder gibt Geld, und dann erfährt JOHN noch dazu das er von seiner Firma, wo er versichert ist, herabgestuft wurde, und die Versicherung ihm nur Kosten bis zu 20.000 $ zahlt. Einsparungsmaßnahmen. Von Pontius bis Pilatus laufen die ARCHIBALDS und sind bald am Ende, denn die Mühlen der Gerechtigkeit und die der Ämter sind langsam. Es kommen zwar etwas über 6.000 $ zusammen, aber das ist nichts, und selbst als alles ausgeschöpft ist, und die Krankenhauskosten 30.000 $ übersteigen, und schon das Geld überwiesen ist, ist es noch zuwenig, und so sagt man DENISE das MICHAEL nicht operiert werden könne. In einem System wo alles privat ist, und sich auch ein Spital sowas nicht leisten kann, in einem Staat wo 50 Millionen Menschen keine Versicherung haben, täglich Kinder sterben, solle sich JOHN und DENISE nicht so anscheißen, mehr oder weniger, schließlich sterben täglich Kinder. JOHN sieht rot, und am nächsten Tag geht er in die Notaufnahme mit einer Pistole und nimmt Dr. TURNER als Geisel. Auch ein paar andere Krankenhausinsassen. Jetzt ist er der Chef. Und als das 1. Unfallsopfer in die Notaufnahme geht, muß JOHN entscheiden. Inzwischen ist auch die Polizei angekommen mit FRANK GRIMES ( Robert Duvall ) der die Spezialeinheit zur Geiselbefreiung leiten soll, wird aber bald vom dem eingebildeten Polizeichef MONROE ( Ray Liotta ) abgelöst. Und ein Eklat jagd den anderen. Wie bei einer Hendljagd, und man fragt sich wirklich, was ist das für ein verschissenes System. Ein Staat mit
    6.000 Milliarden $ Schulden, ein Sta

    Re: wow
    Es kommen zwar etwas über 6.000 $ zusammen, aber das ist nichts, und selbst als alles ausgeschöpft ist, und die Krankenhauskosten 30.000 $ übersteigen, und schon das Geld überwiesen ist, ist es noch zuwenig, und so sagt man DENISE das MICHAEL nicht operiert werden könne. In einem System wo alles privat ist, und sich auch ein Spital sowas nicht leisten kann, in einem Staat wo 50 Millionen Menschen keine Versicherung haben, täglich Kinder sterben, solle sich JOHN und DENISE nicht so anscheißen, mehr oder weniger, schließlich sterben täglich Kinder. JOHN sieht rot, und am nächsten Tag geht er in die Notaufnahme mit einer Pistole und nimmt Dr. TURNER als Geisel. Auch ein paar andere Krankenhausinsassen. Jetzt ist er der Chef. Und als das 1. Unfallsopfer in die Notaufnahme geht, muß JOHN entscheiden. Inzwischen ist auch die Polizei angekommen mit FRANK GRIMES ( Robert Duvall ) der die Spezialeinheit zur Geiselbefreiung leiten soll, wird aber bald vom dem eingebildeten Polizeichef MONROE ( Ray Liotta ) abgelöst. Und ein Eklat jagd den anderen. Wie bei einer Hendljagd, und man fragt sich wirklich, was ist das für ein verschissenes System. Ein Staat mit
    6.000 Milliarden $ Schulden, ein Staat mit so vielen Armen Leuten, ein Staat der nur herrschen will ¿ was soll das ? Was ist das für ein System das arme verhungern läßt ? Sicher von beiden Seiten kann man die Story hören und mitverfolgen, mitheulen und dann im Kinosaal ein Segel aufspannen und auf 12.000 Sektkorken herumrudern, im Sea of Tears, aber das ändert nicht so ganz viel am System. Wie sehr wird noch auf die Leute geschissen ? Denzel spielt die Rolle hervorragend, und ihm ist ja als Familienvater die Rolle auf den Leib geschrieben. Anfangs etwas langweilig, und auch so ohne Pepp und Spannung produziert könnte man meinen, einfach ne Lange Folge von ¿ Emergency Room ¿ oder ¿ Doogie Howser ¿ im Drogendezernat. Aber man täuscht sich, denn wenn man als Familienvater hinsieht, hat man eine ganz andere Sichtweise für deren Probleme. Man kann die alle nur ins Herz schließen. Vielleicht kann man noch sagen das die Mutter und der Sohn etwas zu gewöhnlich für den Film waren, die Dialoge etwas ruhig, und das ganze so produziert worden, als würde ein Heiliger einen Banküberfall machen, einfach lieb, Freundschaftlich und süß, aber das ist wohl so wenn man nett ist. Keine Action, kein Blut, keine Explosionen, einfach nichts. Aber dafür viel Familientrauerheulschluchzweinanfallslei denschaftlichkeitsandieschulterlehnbiszu rohnmachttränenkotzende 115 Min. Einfach anschauen, mit nicht gemischten Gefühlen und einfach den Film geniessen. Alle spielen gut, und Denzel ist einfach spitze, er paßt sowieso für jede Rolle, er hat einfach Talent. Leider ist der Film etwas schwarzweiß, und das ganze hätte als Serie oder 3 Std. Film ausgebaut werden sollen, und viel actionreicher, dann wäre er perfekt, so ist er nur

    83,10 von 100

  • `*heul*----taschentücher nicht vergessen!!!
    er war uuur traurig ich kann jetzt nochimmer zum heulen beginnen echt traurig!
    leute schauts ihn auch an er ist nicht zu schnulzig oder irgendwas es ist halt so wie es im richtigen leben auch manchmel ist also gebe ich euch einen großen tipp: TASCHENTÜCHER NICHT VERGESSEN!!!!!lol

  • gut!
    Mag sein, dass er etwas schnulzig war, finds aber gut, dass gerade aus den USA mal auch USA-kritische Sachen kommen! Fand den Film alles in allem echt gut und sehenswert!

  • i hated it!
    schmalz, schmalz, schmalz...
    mehr kann man dazu kaum sagen..echt, mir is jetzt noch schlecht vor lauter triefender hollywood-ruehrseligkeit..

  • Just loved it!
    Nach den ersten Szenen mit bombastischer Musikuntermalung war Böses zu befürchten - vor allem, weil ich irgendwo eine recht schlechte Kritik in Richtung "in Rührseligkeit ertränkt" gelesen hatte - und mit "armes Kind braucht dringend Mutter, Vater, Geld, Operation etc.-Thematik." kann man mich normalerweise jagen. Aber glücklicherweise entwickelt sich das Ganze in einen mehr als nur passablen, spannenden und trotz einiger Ungereimtheiten glaubwürdigen Film, der das Publikum mitreißt und zu Szenenapplaus animiert. Denzel Washington - in dieser Rolle bei weitem besser als in seiner zu Unrecht hochgelobten Oscarrolle - ist charismatisch wie eh und je, auch wenn der Waschbrettbauch einigen sich unterm T-Shirt klar abzeichnenden Ersatzreifen gewichen ist. Positiv fällt weiters auf, daß man aus der white/black Freundschaft unter blue collar Arbeitern kein pathetisches "Ach, wie sind wir doch tolerant"-Schauspiel macht, sondern sie als gegeben in die Handlung einbaut.
    Auch wenn die Handlung ansatzweise etwas an "Mad City" mit John Travolta und "Verhandlungssache" mit Kevin Spacey erinnert, wirkt der Film authentisch und keinesfalls wie ein Plagiat. Im Endeffekt einer der wenigen guten Filme, den das Apollo uns Sneakern in diesem Jahr beschert hat!