Kiss & Kill

Killers

USA, 2010

FilmRomanzeKomödieAction

Die von Männern enttäuschte Jen trifft endlich ihren Mr. Right, den sie auch heiratet - erst als ihr Kugeln um die Ohren fliegen, wird ihr klar, dass der Traummann ein turbulentes Vorleben hatte.

Min.93

Start08/05/2010

Nach einer weiteren verkorksten Beziehung ist Jen Kornfeldt (Katherine
Heigbpsicher: Sie wird sich nie wieder verlieben! Aber dann reist sie
mit ihren Eltern nach Nizza - und trifft ihren Mr. Right: den schönen
und weltgewandten Spencer Aimes (Ashton Kutcher). Bald leben beide
frisch verheiratet in einer ganz normalen amerikanischen
Vorort-Idylle. Bis es am Morgen nach Spencers 30. Geburtstag zu einer
klitzekleinen Vertrauenskrise kommt. Es stellt sich nicht nur heraus,
dass Spencer ein internationaler Super-Spion war - plötzlich wird er
auch von einer ganzen Armee von Auftragskillern gejagt! Während die
beiden Kugeln ausweichen, die netten Verwandten auf Abstand halten und
in der Nachbarschaft das glückliche Paar spielen, haben sie also auch
eine Menge zu besprechen.

KRITIK

Es könnte ja ganz komisch sein, wenn gute Bekannte und liebe Nachbarn, mit denen man seit Jahren Umgang pflegt, plötzlich zu kopfgeldgierigen Killer werden und dem netten, scheinbar ganz harmlosen jungen Ehemann aus einem US-Villenvorort ans Leben wollen - aber definitiv nicht lustig wird die Angelegenheit, sobald sich Robert Luketic der Sache annimmt.

Der Film kommt unter seiner Regie niemals richtig in die Gänge: Was in der ersten Filmhälfte noch als leidlich passable Romantic-Comedy mit leicht kriminellem Einschlag und ein paar hübschen Nizza-Impressionen erscheint, läuft in den letzten 45 Minuten durch hirn- und witzlos abgespulte Standard-Action völlig aus dem Ruder.
Fehlende Glaubwürdigkeit müsste doch zumindest durch viel Ironie und augenzwinkernde Situationskomik wieder wett gemacht werden - aber von beiden Zutaten sind höchstens traurige Spurenelemente vorhanden. Nicht besser wird der Fall durch die kolossale Fehlbesetzung der männlichen Titelrolle: Aston Klutcher nimmt man höchstens den Charmeur, aber niemals einen Nachwuchs-James Bond ab. Katherine Heigl hingegen ist deutlich unterfordert, weil die einzigen Aufgaben, die das Drehbuch für sie bereithält, entweder in Kreischen oder im Hervorbringen eines staunenden Augenausdrucks bestehen.
Außerdem tut es richtig weh, einem wirklich alt gewordenen Tom Selleck beim Bemühen um Lustigkeit zusehen zu müssen, und Catherine O'Hara als seine dauerbetrunkene Filmfrau macht das Desaster nicht besser. Aber vermutlich hat sie ihr Mitwirken an diesem Film wirklich nur unter Alkoholeinfluss überstanden. Wer würde es ihr verdenken?

franco schedl

IMDb: 5.4

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