Komm und sieh das Paradies

 USA 1990

Come See the Paradise

Drama, Romanze, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 138 min.
6.70
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Der britische Erfolgsregisseur Alan Parker geht in diesem einfühlsamen Drama nach "Mississippi Burning" erneut auf ein düsteres Kapitel amerikanischer Geschichte ein.

Der Ex-Gewerkschaftler Jack McGurn (Dennis Quaid) will als Filmvorführer in einem japanischen Kino in Los Angeles 1936 ein neues Leben beginnen. Er verliebt sich in Lily Kawamura (Tamlyn Tomita), die Tochter des Kinobesitzers, und heiratet sie gegen den Willen ihres Vaters. Sie sind überglücklich, als die kleine Tochter zur Welt kommt, aber bald ziehen die ersten Wolken herauf. Sie finden wieder zueinander, doch dann fallen japanische Bomben auf Pearl Harbour...

Der britische Erfolgsregisseur Alan Parker geht in diesem einfühlsamen Drama nach "Mississippi Burning" erneut auf ein düsteres Kapitel amerikanischer Geschichte ein. Deshalb nominierte ihn die amerikanische "Political Film Society" für ihre alljährliche Auszeichnung. Parker erhielt eine weitere Nominierung für die "Goldene Palme" in Cannes. (Text: BR)

Details

Dennis Quaid, Tamlyn Tomita, Sab Shimono, Shizuko Hoshi, Stanford Egi, u.a.
Alan Parker
Alan Parker

Kritiken

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User Kritiken

  • Amerika das Paradies???
    Alan Parker hat uns schon oft mit tollen Filmen erfreut. Dabei hat er sich sowohl musikalische, psychologische als auch politische Themen ausgesucht. Und immer waren Emotionen voll dabei und haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die beiden Hauptfiguren dieses Films vertreten zwei Randgruppen: ein linker Gewerkschaftsmann und eine in Amerika aufgewachsene Japanerin. Es geht um ein für die USA heikles Thema: die Internierung von japanischstämmigen Amerikanern im eigenen Land nach Pearl Harbour. Er zeichnet historisch genau die Auswirkungen des Rassismus nach und bettet in dieses Umfeld eine Love Story ein. Manche Bilder aus dem Lager kommen uns Deutschen sehr vertraut vor. Nur dass in Amerika nicht vergast, sondern nur diskriminiert wurde. Schlimm genug! Parker gelingt es, ein ernstes Thema mit einem ironischen Titel zu versehen und als gute, gefühlvolle Unterhaltung zu präsentieren. Das kann eigentlich niemanden kalt lassen.