Las Bandidas

 Spanien/MEX 2008

Sòlo quiero camira

Drama, Thriller, Krimi 129 min.
5.80
film.at poster

Vier Frauen auf dem Rachefeldzug gegen einen mexikanischen Drogenbaron. Ein trashiger und überraschungsreicher Action-Thriller.

Die vier Spanierinnen Ana, Gloria, Paloma und Aurora sind nicht auf der Sonnenseite des Lebens aufgewachsen. Mit Prostitution und ihrer Spezialität "Tresore knacken" waren sie bisher nicht wirklich sehr erfolgreich, im Gegenteil, ihr letzter Coup brachte eine der Frauen ins Gefängnis. Als Ana bei einer Runde mexikanischer Geschäftsleute als Call-Girl angeheuert wird, passiert das Unglaubliche. Der Boss der Truppe macht ihr einen Heiratsantrag - für sie ein Ticket in eine neues sorgenfreies Leben. Sie folgt ihm nach Mexiko, wo sich jedoch herausstellt, dass er ein mächtiger und gefährlicher Drogenbaron ist. In ihrem goldenen Käfig, zwischen Alkohol und den Schlägen ihres Mannes, heckt Ana schließlich einen Plan aus, wie sie ihn und seine Gang loswerden kann. Als die Zeit reif ist, holen ihre ehemaligen Komplizinnen zum Gegenschlag gegen den Drogenboss aus.

SOLO QUIERO CAMINAR ist ein Genre-Film à la Quentin Tarantino, produziert von Hauptdarsteller und Mexicos Super-Star Diego Luna: Vier Frauen auf dem Rachefeldzug gegen einen mexikanischen Drogenbaron. Ein trashiger und überraschungsreicher Action-Thriller - die weibliche Antwort auf Roberto Rodriquez' MACHETE!

Details

Diego Luna, Victoria Abril, Ariadna Gil, Pilar López de Ayala, Elena Anaya, José María Yazpik
Agustín Díaz Yanes
Javier Limón
Paco Femenia
Agustín Díaz Yanes

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Blutschwestern
    Die Spannung bezieht der Film aus einer sehr komplexen, bisweilen unübersichtlichen Handlung, die Lücken einbaut und logische Fragezeichen aufwirft. Am Anfang sind es ungewöhnliche Gegensätze, die das Interesse wecken: ein poetischer Kommentar aus dem Off - man sieht eine Erschießung; ein Einbruch wird von Flamenco-Tanzeinlagen unterbrochen, Männer vermöbeln Frauen brutal und es gibt Blow-Jobs bei Gangstern und Staatsbeamten. Und so geht es weiter: ein Heiratsantrag wird von einem Mord unterbrochen etc. etc. Hier wird mit dem Cliché gespielt, dass Frauen die schlechteren Gangster seinen, einen Einbruch mit Tunnelbau z. B. einfach nicht bringen. Wir werden vom Gegenteil überzeugt. Sie benutzen ihr Geschlecht, dann das Hirn und auch die Muskeln. Und wir erfahren aus Gesprächen, dass Spanierinnen, wenn’s drauf ankommt, schlimmer sind als Helden in Actionfilmen. Der deutsche Untertitel: ’Kann Rache schön sein’ soll das wohl ironisierend zum Ausdruck bringen. Im Original heißt es dagegen ’Gehe nur so spazieren’. Von Paco de Lucia mag ich hier in dem Zusammenhang gar nicht reden.
    Die Männer sind hier die Brutalos schlechthin, etwas beschränkte Machos halt. Frauen versuchen es ihnen heimzuzahlen und am Ende müssen beide Seiten heftig Federn lassen. Eine Art Rahmenhandlung um Gabriel ’Babyface’ den Killer kommt etwas unausgegoren daher. Und die damit verbundene, seltsame Liebegeschichte stört mehr als dass sie erhellt.
    Alles etwas verwirrend, aber trotzdem blutig spannend.