Leben und Lieben in L.A.

 USA 1998

Playing by Heart

Romanze, Tragikomödie 121 min.
7.20
film.at poster

In Los Angeles ist elf scheinbar völlig unterschiedliche Menschen, jeder für sich, auf der Suche nach ihrer Vorstellung von Liebe und Glück. Starbesetzter Episodenfilm

Los Angeles: In der faszinierenden Metropole sind elf scheinbar völlig unterschiedliche Menschen, jeder für sich, auf der Suche nach ihrer Vorstellung von Liebe und Glück:

Meredith (Gillian Anderson) ist zu sehr Single, um sich ihren Mr. Right, den charmanten Trent (John Stewart) zu angeln. Hannah (Gena Rowlands) und Paul (Sean Connery) stecken nach 40 Jahre wegen eines lange zurückliegenden Seitensprungs in einer Ehekrise. Gracie (Madeleine Stowe) und Roger (Anthony Edwards) glauben, sie hätten ihre Sex-Only-Affäre völlig unter Kontrolle. Mildred (Ellen Burstyn) muss sich der letzten Begegnung mit ihrem totkranken Sohn Mark (Jay Mohr) stellen. DIe junge Joan (Angelina Jolie) sucht in der Club-Szene nach einem neuen Lover und trifft auf den bindungsscheuen Keenan (Ryan Philippe). Und Hugh (Dennis Quaid) ist ein einsamer Bargänger, der gerne jedem seine Lebensgeschichte erzählt - allerdings immer wieder eine andere...

Und obwohl sie Menschen verschiedener Generationen und Lebensstile sind, ist ihr Schicksal eng miteinander verwoben.

Details

Gillian Anderson, Sean Connery, Gena Rowlands, Angelina Jolie, Ryan Philippe, Dennis Quaid, Ellen Burstyn, Madeleine Sto
Willard Caroll
John Barry
Vilmis Zsigmond
Willard Caroll
Buena Vista Austria

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Ein bißchen Schade
    Der Filme ist witzig, sinnlich und tiefgründig. Noch mehr Weite in bezug auf das Thema Liebe hätte dem Film allerdings gut getan. In diesem Sinn war mir der Schluß zu kitschig.

  • traurig und lustig
    Ich finde, dass dieser Film zu unrecht in Amerika kritisiert worden ist. Es werden hier sehr gut die verschiedensten Charaktäre dargestellt. Gillian Anderson ist der Sprung in dieses Filmmilieu gut gelungen. Es ist interessant, wie man versucht die verschiedenen Charaktäre mit einander zu verbinden.
    Der Film ist auf jeden Fall sehenswert.

  • gefuehle sehr vereinfacht
    LEBEN UND LIEBEN IN L.A. macht es sich leicht, die komplexe menschliche gefuehlswelt vor allem in extremsituationen, z.b. dem tod des eigenen kindes,
    darzustellen. mehr als ein traurig dreinschauen, dezentes traenenkullern und befreites laecheln gibts da nicht. und so gleicht dieser film wohl eher einer gelungenen dallasfolge, als einem ehrlichen film ueber familie, tod und liebe. aber gerade diese oberflaechliche oder naive darstellung der spezies mensch ist irgendwo auch sympathisch. LEBEN UND LIEBEN ist also ein nettes blabla-filmchen, aber wahrheit und ausweglosigkeit gibts hier nicht. 5/10

    - mutige filme die zeigen wozu dieser film zu gemuetlich oder scheinheilig war sind z.b. HAPPINESS und MAGNOLIA.
    da regnets am ende froesche und kroeten und das ist doch wenigstens ein statement.

  • Sehr einfühlsam
    Mit welchen Film wird man "Playing by heart" wohl vergleichen? Richtig geraten: mit "Magnolia". Obwohl der Vergleich dann doch ein wenig hinkt.
    "Magnolia" brachte den Zuschauer mit seinen Gefühlen an den Rand der Verzweiflung. "Playing by heart" geht die Sache von der anderen Seite an.
    Hier bekommt man die Liebe nicht in all ihrer Hoffnungslosigkeit und Schwierigkeit präsentiert, sondern leicht verdaulich in Form aufkeimender
    Gefühle für den anderen, erster sanfter Berührungen und der totalen Liebe.
    Und um ehrlich zu sein: So gefällt mir die Liebe dann doch besser....Eine ausführliche Kritik zu dem Film gibts übrigens auf http://beam.to/filmkritik....Schladi

  • Wirklich sehenswert
    Ein toller Film, der nie langweilig wird, hochkarätig bestetzt. Unspektakulär aber sehr einfühlsam werden dietiefen und untiefen im leben einiger menschen erzählt.
    schönes ende

  • Etwas für Soap-Opera-Fans
    "Playing by Heart" wendet wieder einmal das Prinzip der Soap-Operas an: Ein Kaleidoskop der unterschiedlichsten Eindrücke und Gefühle verschiedenster, in irgend einer Art miteinander in Verbindung stehender Menschen, zerhackt in einzelne, parallel erzählte Handlungsstränge. Im Vergleich zu Magnolia - ein Vergleich der vielleicht nicht ganz zulässig ist, der sich aber allein durch seine äußere Form geradezu aufdrängt - muß man "Playing by Heart" mehr Gefühl zugestehen. Die Liebe steht im Mittelpunkt, ob zwischen Mann und Ehefrau, von Beziehungen enttäuschten Frauen und ihren neuen Liebeleien oder zwischen Mutter und Sohn. Magnolia widmet sich einer Vielzahl von Gefühlen und wirkt dadurch auf mich etwas spannender und vielschichtiger. Wie ich allerdings schon in meiner Kritik zu Magnolia hingewiesen habe, bleibt er mir eine Spur zu distanziert und erlaubt dem Zuschauer nicht wirklich in die Figuren und ihre Schicksale "hineinzukippen". Bei "Playing by Heart" gelingt das einen Deut besser. Das einzige Problem das sich für mich bei Filmen dieser Machart ergibt ist, daß man sich irgendwann im ersten Drittel des Films einer bestimmten Person oder Situation emotinal am meisten zuwendet und es dann fast schon als störend empfindet, wenn man wieder zwei oder drei andere Handlungsstränge vorgesetzt bekommt, die einem von "seinem" Film wieder wegbringen. By the way: Der Architekt war doch wirklich ein schleimig-überheblicher Kotzbrocken.

    Re:Etwas für Soap-Opera-Fans
    Ich hab den Film gesehn fand ihn aber ziemlich fad - obwohl ich ein murz großer Sopa-Fan bin.