Leidenschaft in dunklen Tagen

 CZ/GB/D/DK/I 2001

Tmavoamodry Svet

Drama, Romanze, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 108 min.
film.at poster

Zwei tschechische Piloten kämpfen im Zweiten Weltkrieg gemeinsam auf der Seite der Briten gegen die Nazis - bis eine Frau sie entzweit.

Der kleine tschechische Ort und sein Flugplatz Oblomovic im Frühsommer 1939. Der Pilot, Berufssoldat und Fluglehrer Frantisek (Ondrej Vetchy) ist glücklich mit seiner geliebten Hanicka (Linda Rybová), die er nicht nur in die Anfänge des Fliegens einweist. Sein talentierter Schüler Karel (Krystof Hádek), der Franta bewundert, besteht die Prüfung mit Glanz und Gloria. Dass die Welt vor dem Abgrund steht, vergisst man fast. Doch dann besetzen die Deutschen die Tschechoslowakei. Die Flugplätze, die Flugzeuge gehören nun ihnen, die Piloten sind ihnen unterstellt. Franta und Karel setzen sich kurz entschlossen ab, um an der Seite der Briten gegen die Nazis zu kämpfen. Drei Monate werden sie mit anderen Tschechen auf einem Luftwaffenstützpunkt der Royal Air Force in Englisch unterrichtet und auf dem Boden militärisch gedrillt. Vor allem der temperamentvolle Karel verliert mehr als einmal die Geduld, er versteht nicht, warum man sie nicht kämpfen lässt.

Nach drei Monaten aber ist es soweit, sie fliegen die ersten Einsätze, erleben die ersten tödlichen Abstürze ihrer Kameraden, geraten in höchste Lebensgefahr. Sie werden unzertrennlich, ihre Freundschaft scheint unzerstörbar. Doch dann lernt Karel die dreißigjährige Engländerin Susan (Tara Fitzgerald) kennen. Es kommt zu einer stürmischen Nacht zwischen ihnen. Für Karel ist Susan die große Liebe. Kein Wunder, dass er sie stolz seinem besten Freund Franta vorstellt. Doch Franta und Susan verlieben sich ineinander. Sie versuchen, gegen dieses Gefühl anzugehen, doch vergebens. Die Situation wird unerträglich, als Karel die Wahrheit erfährt. Sein Hass ist ebenso tief, wie es seine Zuneigung war.

Details

Ondrej Vetchy, Krystof Hadek, Tara Fitzgerald, Charles Dance, u.a.
Jan Sverak

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Sehenswert
    Ein wunderbarer Film. Im Vergleich zu Pearl Harbor sehr viel leiser und echter. Glaubwürdige zwischenmenschliche Ereignisse und gekonnt und dezent eingesetzte Special-Effects machen diesen Film zu einem Genuss. Hollywood-Streifen neigen da leider oft zur überzogenen Darstellung von Gefühlen, so dass auch der letzte Talkshow Gast versteht, worum es grad geht. Dieser Film hat das nicht nötig. Große Schauspieler, wunderschöne Flugzeuge, hervorragende Flugszenen, feines Gespür für Gefühle und kein erzwungenes Happy-End. Ganz nach meinem Geschmack! Und darüber hinaus eine endlos hübsche Hauptdarstellerin (Foto) !!!