Changing Times

 Frankreich 2004

Les temps qui changent

Romanze 17.05.2007 98 min.
6.20
film.at poster

Antoine hofft, in Tanger auf seine mittlerweile verheiratete Jugendliebe Cécile zu treffen.

Aus Europa kommend, trifft Antoine (Gérard Depardieu) in Tanger ein, wo er die Errichtung eines audiovisuellen Zentrums überwachen soll. Seine Aufgabe ist es, den Fortgang der Arbeiten zu beschleunigen. Doch insgeheim hofft er, hier Cécile wiederzufinden. Seit mehr als dreißig Jahren hat er nicht aufgehört, sie in stiller Besessenheit zu lieben. Cécile (Catherine Deneuve) hat Antoine vergessen. Sie ist nach Nordafrika ausgewandert und durch die Prüfungen der ehelichen Routine mit Nathan gegangen. Der ist ein marokkanisch-jüdischer Arzt und jünger als sie. Gemeinsam haben sie einen Sohn, Samy. Er lebt in Paris und besucht sie in den Ferien.

Details

Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Gilbert Melki, Lubna Azabal, Malik Zidi, Tanya Lopert, Jabir Elomri u.a.
André Téchiné
Juliette Garrigues
Julien Hirsch
André Téchiné, Laurent Guyot
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Kritiken

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User Kritiken

  • Liebe Liebe
    Alle Personen haben in diesem Film Probleme. Sie werden nicht geliebt – zumindest nicht von der/dem Richtigen. Als Gérard Depardieu seine große Jugendliebe (Catherine Deneuve) wiederfindet, weist diese ihn ab. Um sie herum befindet sich eine Gruppe von Figuren: Kinder, Ehemann etc, die aber auch Liebe brauchen. Drum wendet sich der ungeliebte Ehemann und Vater der Pseudo-Schwiegertochter zu, der Sohn geht seinen homosexuellen Neigungen nach und Depardieu bleibt am Ball und versucht seine alte Liebe wieder für sich zu gewinnen.
    Regisseur André Téchiné zeigt uns ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Dabei lässt der Titel “Changing Times“ zwei Deutungen zu: a) alles ist jetzt anders, alles ist im Wandel, nichts ist mehr so wie früher. Also die Liebe ist nicht mehr da, wo sie hingehört, zwischen Eheleuten, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Jungen und Mädchen. Oder b) alles wird sich ändern, alles kommt nach Irrungen und Wirrungen wieder ins Lot. Der Wandel verändert alles zum Besseren. Und so können Depardieu und die Deneuve am Ende doch Händchen halten. Es ist eine verkopfte Parabel, die nicht jeden interessiert.