Lethal Weapon II - Brennpunkt L.A.

 USA 1989

Lethal Weapon 2

Komödie, Krimi, Action 108 min.
7.20
film.at poster

In Teil 2 der Action-Saga sind Mel Gibson und Danny Glover alias Riggs und Murtaugh auf der Spur südafrikanischer Diplomaten, die ihre Immunität für kriminelle Aktivitäten benutzen.

Die ungleichen Cops Riggs (Mel Gibson) und Murtaugh (Danny Glover) verfolgen ein paar zwielichtige Typen. Dabei gehen sie äußerst radikal vor und hinterlassen in einigen Straßen L. A.s ein Schlachtfeld. Dafür soll ihr nächster Job eine richtige Herausforderung sein: Sie sollen Kindermädchen für einen Kronzeugen, die Quasselstrippe Leo Getz (Joe Pesci), spielen. Doch dieser führt sie zu den Hintermännern der nächtlichen L.A.-Aktion. Doch bei den Schurken handelt es sich um südafrikanische Diplomaten, die auf Schmuggel umgestiegen sind, aber dennoch weitestgehend unantastbar sind. Die 'diplomatische Immunität' lässt die Polizisten an ihre Grenzen stoßen, doch das stört Riggs und Murtaugh nicht wirklich. Die Ermittlungen der beiden Cops gehen weiter und haben tödliche Folgen. Während eines Schäferstündchens mit der Botschaftssekretärin Rika in Riggs Wohnwagen werden Kollegen von Riggs&Murtaugh der Reihe nach umgebracht. Riggs und Rika können entkommen, doch Murtaugh hat Pech. Er sitzt auf der Toilette. Steht er auf, geht eine Bombe hoch. Riggs ist mit Murtaughs Rettung beschäftigt, als die Killer einen weiteren Mord begehen. Ein Mord zu viel. Riggs rastet aus, setzt sich in seinen Geländewagen und zieht in die Schlacht.

Details

Mel Gibson, Danny Glover, Joe Pesci, Patsy Kensit, u.a.
Richard Donner
Eric Clapton, Michael Kamen, David Sanborn
Stephen Goldblatt
Shane Black

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Zwei tödliche Cops
    Diese ‘zweite tödliche Waffe‘ von Richard Donner ist ein Dauerbrenner im deutschen Fernsehen. Und zwar mit Recht, denn sie ist besser als die anderen drei der Folge. Die Witze sind noch frisch und stammen aus der Kiste ‘coole Sprüche‘. Sie sind gut platziert und bilden eine Antipode zur Spannung. Außerdem reichen sie bis in den persönlichen Bereich der beiden Supercops Riggs und Roger (Gibson / Glover), die, wenn einer von ihnen auch mal etwas dämlich aussieht, herzhaft darüber lachen können. Dieser Film ist prominent besetzt mit Joss Ackland als Bösewicht und Patsy Kensit als tragisches Liebesabenteuer von Riggs. Joe Pesci sorgt als überdrehter Schutzbefohlener für zusätzliche Komik, die bis an den Rand von Slapsticks reicht. Die Bösen sind faschistoide Südafrikaner, die sich als Geldfälscher betätigen und ihre sogenannten ‘Heldentaten‘ werden durch einen Mord in der Vorgeschichte nochmals verschlimmert. Spektakuläre Explosionen, sowie der Ausbruch aus dem Container sind einfach gut gemacht. Der flotte Schnitt lässt gegensätzliche Aktionen parallel laufen und den Zuschauer manchmal im Ungewissen. Etwaige Fragezeichen werden aber von der sich überschlagenden Handlung überrollt. Während Roger in Lebensgefahr schwebt, vergnügt sich Riggs mit Patsy und das halbe Polizeipräsidium fliegt in die Luft. Das Alter des Films erkennt man an Gibsons Matte.
    Damit das Ganze nicht zu einem pyrotechnischen Klamauk ausartet, wird immer wieder der familiäre Hintergrund der Supercops beleuchtet. Da menschelt es dann echt.