Magic in the Moonlight

 USA 2014
Komödie 04.12.2014 97 min.
6.60
Magic in the Moonlight

In dieser romantischen Komödie versucht ein berühmter Zauberkünstler (Colin Firth) eine Hellseherin (Emma Stone) als Betrügerin zu entlarven.

Woody Allens Komödie spielt in den 1920er-Jahren an der luxuriösen Côte d'Azur: Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem Künstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford (Firth) verbirgt, der sehr von sich überzeugt ist und jene angeblichen Spiritisten nicht leiden kann, die behaupten, tatsächlich zaubern zu können. Von seinem langjährigen Freund Howard Burkan (Simon McBurney) lässt Stanley sich zu einer entsprechenden Mission überreden: Er reist an die französische Riviera und besucht dort die Catledge-Familie in ihrer Villa: Mutter Grace (Jacki Weaver), Sohn Brice (Hamish Linklater), und Tochter Caroline (Erica Leerhsen). Er stellt sich als Geschäftsmann namens Stanley Taplinger vor, um die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker (Stone) bloßzustellen, die dort mit ihrer Mutter (Marcia Gay Harden) zu Gast ist. Grace hat Sophie eingeladen, weil sie davon überzeugt ist, dass das Mädchen den Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann herstellen kann. In der Villa ist Sophie Brice begegnet, der sich Hals über Kopf in sie verliebt hat.

Details

Emma Stone, Colin Firth, Marcia Gay Harden
Woody Allen
Darius Khondji
Woody Allen
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Zauber einer Mondnacht
    Dieses Mal hat sich der Vielfilmer Woody Allen ein an sich interessantes Thema ausgesucht und die beiden Hauptrollen wirklich passend besetzt. Der Illusionist Stanley Crawford (Colin Firth), der auf der Bühne Elefanten verschwinden lässt, gibt anfänglich den Gegenpol zum Medium Sophie (Emma Stone) ab, die angeblich Kontakt mit dem Jenseits herstellen kann. Und das funktioniert mit den bekannten Klopfzeichen: einmal für ‘Ja!‘, zweimal für ‘Nein‘.
    Beide umkreisen sich, er will sie der Scharlatanerie überführen. Das Drehbuch findet eine Fülle von Bezeichnungen für Sophies Tätigkeit. Alles läuft auch so ganz nett und glatt. Klar, dass Stanley dem Medium auf die Schliche kommt und sich die beiden in einander verlieben. Woody Allen ist hier weniger scharf und pointiert als sonst. Auch die Dialoge wirken etwas poliert. Der kleine Hauch von britischem Understatement reicht nicht aus, um Vergnügen aufkommen zu lassen. Der Nebenbuhler von Stanley ist klischeehaft dämlich und unsympathisch. Emma Stone, die Kindfrau, bezaubert durch ihre großen Augen mit dem verlorenen Blick. Colin Firth hat die nötige Distanz zum Geschehen, braucht sich aber schauspielerisch nicht besonders aus dem Fenster zu lehnen. Das Thema wird in einem Observatorium abgearbeitet. Aufgabe erfüllt, sonst nichts.
    Lediglich der vorhersehbare Schluss kommt dann doch noch ganz nett daher: der abgewiesene Stanley fragt sich ‘Mein Gott, liebt sie mich denn nicht?‘ Es klopft einmal!…
    Nicht überragend, aber auch nicht ärgerlich. Nur der Soundtrack swingt und dixied unverdrossen gut und bringt das Feeling der 30er Jahre.