Malen oder Lieben

 F 2005

Peindre ou faire l'amour

Komödie 15.06.2006 98 min.
6.10
film.at poster

In dieser Liebeskomödie nahmen die beiden Brüder Larrieu den Zuschauer mit auf eine zehnjährige Reise durch eine Liebesbeziehung.

Madeleine und William sind seit dreißig Jahren glücklich verheiratet. Als die Tochter erwachsen wird, scheint ihr Leben von Stillstand bedroht. Doch dann kaufen die beiden spontan ein schönes altes Bauernhaus und ziehen aufs Land, wo sie die Natur, das Leben und die Liebe ganz neu für sich entdecken.
Überglücklich richten sie sich ein und entdecken nicht nur die Natur, sondern auch sich selbst und ihr Liebesleben neu. Angesichts der wieder gewonnenen Daseinsfreude verblassen die Erinnerungen an ihr altes Leben und seine Maßstäbe recht schnell. Die beiden Städter begegnen ihren Nachbarn aus dem Dorf mit großer Offenheit und saugen alle Eindrücke voller Begierde auf.

Details

Sabine Azéma, Daniel Auteuil, Amira Casar, Sergi Lopez, Philippe Katerine, u.a.
Arnaud Larrieu, Jean-Marie Larrieu
Philippe Katerine
Christophe Beaucarne
Arnaud Larrieu, Jean-Marie Larrieu
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Renovieren oder leben
    Über die Problematik kann man geteilter Meinung sein: Ist ein Partnertausch / Seitensprung legitim, wenn er die nach 30 Ehejahren in routinemäßigen Verhaltensmuster erkaltete Liebe wieder neu entfachen kann?
    Es ist schon interessant, wie die Beteiligten - selbst überrascht - auf ihre neuen Erfahrungen reagieren; und auch der Ehepartner. Ohne eine Lösung angeboten zu bekommen, kann man die herrliche Landschaft genießen, in der das wunderschöne alte Bauernhaus als Ort der Handlung. steht Dazu diverse französische Musikeinspielungen u.a. von und mit Jacques Brel. Am Ende fragt man sich: „Was soll’s?“ Ein Film, den die Welt nicht braucht. So ein fades Konstrukt wie der deutsche Titel. Das Original kommt der Sache zwar schon etwas näher: “Malen oder Liebe machen“, hätte auch heißen können “Renovieren oder Liebe machen.“
    Man kann sich höchstens über das Wiedersehen mit zwei tollen Schauspielern freuen: Sabine Azéma und Daniel Auteuil.

  • Fad und französisch - Teil 1
    Handlung und Vorgeschichte:

    Manche Frauen bilden sich ein dass sich Männer für französische Schnarchfilme interessieren müssen wie ¿Romance XXX¿ oder ¿Die Klavierspielerin¿ oder eben diesen Film der meiner Meinung nicht spannend war. Anspruchsvoll, nachdenklich, ein richtiger Frauenfilm. Wir Männer brauchen da schon was Deftigeres. Einmal hat es gebrannt im Film, keine Toten, keine Verzauberungen in der Luft, keine Voodoo Rituale. Wie langweilig.

    Also da ist mal der WILLIAM (Daniel Auteuil), und seine Frau die MADELEINE. Die sind wie Tropfsteinhöhlen. Lange am Leben, lange verheiratet und sind um die 50 Jahre alt. 30 Jahre haben sie Ihren Kopfpolster geteilt. Die Tochter ist schon aus der Wohnung ausgezogen, endlich gibt es mehr Freiheit. Und jetzt wird deren Leben langweilig, so ne Art Französische Langeweile a la ¿Papa ante Portas¿. Im Berufsleben hast du wenigstens Abstand vom Partner gehabt, jetzt siehst du das Monster schon 10 Stunden am Tag, schrecklich.

    MADELEINE malt gerne, und trifft einen Blinden, ADAM. Der ist sehr charmant und ein Frauenheld, obwohl er blind ist, aber das ist eh egal für ihn, in der Nacht sind eh alle Katzen schwarz und tief. Gründig natürlich oder auch. Der lotst sie zu einem Bauernhof. Der hat den Plan das Haus zu verkaufen oder so, und ja MADELEINE kann Ihren Mann überreden das Haus zu kaufen. Ja das Landleben ist eben anders als das Stadtleben und das sieht man ca. 100 Minuten im Kino. ADAM ist mit EVA verheiratet, und er ist geil auf MADELEINE und die schämt sich geil auf ADAM zu sein, während Ihr Mann WILLIAM vielleicht geil auf EVA sein könnte, die aber nicht so prüde und verklemmt zu sein scheint wie WILLIAM, und ja dann wird eben geredet, und ja Erotik ist auch irgendwie dabei.

    Meine Meinung:

    Klingt nach Seifenoper oder? Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Matsch. Arnaud und Jean-Marie Larrieu sind Geschwister und haben diesen Film gemacht. Wieso weiß ich nicht. Eva im Film spielt so ne Landkuh, so ne geile stille Gewässer Gewitter Ziege. Außen Hui, Innen wild. Im Kino haben ein paar Leute gelacht, keine Ahnung wieso. Was mir am Nerv ging ist, dass dauernd alles so lange dauert. Keine Schnitte in dem Drama, lange Einstellungen, ja das war irgendwie das sich wahrscheinlich der Zuseher fallen lassen soll und mit dem Film eins werden soll, ich wurde in der Zwischenzeit Eins mit der Toilette.

    Als Adam mit Madeleine im Wald war, da war es dunkel, ja der Film auch, man hört die Grillen krähen, den Bach wiehern, und irgendwas knackst da herum, und keiner springt mit einer Kettensäge raus. Wie langweilig. Wieso ist da bloß alles dunkel? Na weil es realistischer ist, in den anderen Film ist nichts dunkel, da ist immer alles hell. William ist irgendwie so ein Depp, der sieht nicht das seine Frau begeilt wird von Adam.

    Teilweise ist der Film wirklich gut, weil er sich keinen Stress macht, weil er langsam auf die wichtigen Ereignisse eingeht, weil er den Protagonisten Zeit lässt sich für Ihre Rolle zu entwickeln und rein zu leben. Ich hätte gerne mehr von der Tochter in Italien gehört, und vom Job als Bürgermeister den Adam ausführt, und wieso er das überhaupt wurde. Was an dem Film so nett ist, ist diese Strukturiertheit, wie in ¿Tony Takitani¿, langsam, sinnlich, nachdenklich, aber für einen Kinofilm eine Folter. Gut wird es erst als die Partner untereinander Sex haben, so als wisse keiner was vom anderen, und doch wissen sie es, und sprechen es nicht aus, und was passiert in der Ehe von Willi und Maderl? Na die lernen das Leben erst so richtig schätzen, das sie vorher nicht wollten weil alle beide aneinandergeklebt sind.

    Gedreht wurde der Film in Grenoble hauptsächlich, Musik ist nicht bemerkbar, und wenn dann sind es grässliche langweilige Töne, und alles in dem Film ist einfach langsam, so ne Art Kunstfilm.

    Zum Einschlafen fand ich ihn, 50 von 100

  • Malen oder lieben
    Weder wird man auf eine "zehnjährige Reise durch eine Liebesbezieh-ung" mitgenommen, noch erfährt man, dass die beiden dreissig Jahre verheiratet sind; man erfährt, dass die beiden nach seiner Versetzung in den unerwarteten "Vorruhestand" Probleme haben, ihre Beziehung neu zu gestalten; die Freunde der beiden bleiben Randerscheinungen und tragen nicht zur Erhellung der Beziehungsstruktur zwischen den beiden Hauptpersonen bei, die - vielleicht aus der inneren Erkennntnis, etwas in ihrem gemeinsamen Leben verändern zu müssen - kurzentschlossen ein altes Bauernhaus kaufen. Dass sie dabei auch neue, unerwartete Erfahrungen mit ihren Nachbarn machen, verwirrt nicht nur die Akteure, sondern auch den Zuschauer. Und dass bleibt so bis zum Ende des Films, denn Erklärungen für die Handlungsweisen der Personen bleiben aus: man rätselt bis zuletzt, ob es sich nur um peinliche oder um neue, das bisherige Leben durchaus lustvoll verändernde Erlebnisse oder letztendlich doch nur um einfach Ratlosigkeit hinterlassende Einblicke in das Leben anderer Menschen und in die eigene "Befindlichkeit" handelt. Die Wankelmütigkeit der Hauptdarsteller, die ihre eigenen Gefühle nicht kennen, überträgt sich auf den Zuschauer: man schwankt zwischen Verwirrung und Langeweile, es fehlt an Witz, die Dialoge sind matt, die Darsteller hat man schon besser gesehen. Ich hoffe auf ein gutes Remake des Films mit einem anderen Regiesseur. Die Idee ließe das zu.

  • Malen oder lieben
    Weder wird man auf eine "zehnjährige Reise durch eine Liebesbezieh-ung" mitgenommen, noch erfährt man, dass die beiden dreissig Jahre verheiratet sind; man erfährt, dass die beiden nach seiner Versetzung in den unerwarteten "Vorruhestand" Probleme haben, ihre Beziehung neu zu gestalten; die Freunde der beiden bleiben Randerscheinungen und tragen nicht zur Erhellung der Beziehungsstruktur zwischen den beiden Hauptpersonen bei, die - vielleicht aus der inneren Erkennntnis, etwas in ihrem gemeinsamen Leben verändern zu müssen - kurzentschlossen ein altes Bauernhaus kaufen. Dass sie dabei auch neue, unerwartete Erfahrungen mit ihren Nachbarn machen, verwirrt nicht nur die Akteure, sondern auch den Zuschauer. Und dass bleibt so bis zum Ende des Films, denn Erklärungen für die Handlungsweisen der Personen bleiben aus: man rätselt bis zuletzt, ob es sich nur um peinliche oder um neue, das bisherige Leben durchaus lustvoll verändernde Erlebnisse oder letztendlich doch nur um einfach Ratlosigkeit hinterlassende Einblicke in das Leben anderer Menschen und in die eigene "Befindlichkeit" handelt. Die Wankelmütigkeit der Hauptdarsteller, die ihre eigenen Gefühle nicht kennen, überträgt sich auf den Zuschauer: man schwankt zwischen Verwirrung und Langeweile, es fehlt an Witz, die Dialoge sind matt, die Darsteller hat man schon besser gesehen. Ich hoffe auf ein gutes Remake des Films mit einem anderen Regiesseur. Die Idee ließe das zu.