Mansfield Park

 GB/USA 1999
Drama, Romanze, Literaturverfilmung 112 min.
7.10
Mansfield Park

Verfilmung des Romans von Jane Austen über eine Frau, die unbedingt sich selbst treu sein will, obwohl das zu ihrer Zeit als Frevel galt.

Fanny (Frances O'Connor) und Edmund (Johnny Lee Miller) sind eigentlich das ideale Paar. Doch die Ankunft der Geschwister Crawford, Mary (Embeth Davidtz) und Henry (Alessandro Nivola), bringt das emotionale Leben auf Mansfield Park ziemlich durcheinander. Henry hofiert Fanny, die eine Ehe mit ihm allerdings kategorisch ablehnt. Mit ihrer messerscharfen Intelligenz und instinktsicheren Emotionalität hat sie ihn als Blender durchschaut.

Auf Mansfield Park ist Fanny zur genauen Beobachterin herangereift. Ihre über Jahr hinweg heimlich geführten Tagebücher und die Briefe an ihre Schwester haben ihre Leidenschaft für das Schreiben geweckt - sie wird Schriftstellerin werden. Und Edmund, der zeitweilig dem eloquenten Charme von Mary erlegen war, wird den Weg zu ihr zurückfinden.

Die Kanadierin Patricia Rozema (GESANG DER MEERJUNGFRAUEN) hat Jane Austens 1814 erschienenen autobiographischen Roman "Mansfield Park" sehr modern bearbeitet. Die Hauptfigur Fanny Price stellt sie mit Zügen der Autorin Austen als eine charakterstarke junge Frau dar, die unbedingt sich selbst treu sein will, obwohl das zu ihrer Zeit als Frevel galt.

Details

Frances O´Connor, Embeth Davidtz, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola, Harold Pinter, Lindsay Duncan, sheila Gish, Victoria Hamilton
Patricia Rozema
Lesley Barber
Michael Cozlter
Patricia Rozema, nach Jane Austen

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Fanny
    Verfilmungen von Jane Austen-Romanen sind nicht einfach und meistens keine leichte Kost. Die Sprache kommt uns zum Teil schwer verständlich vor (dialoglastig) – wenn man nicht gerade ein Vertreter des Nebensatzes ist – und auch die Thematik liegt uns fern. Es wird eine Gesellschaft beschrieben, in der es das höchste und einzige Ziel der Frau ist, geheiratet zu werden. Regisseurin Patricia Rozema ist es gelungen, uns Jane Austen nahe zubringen. Sie nutzt die gute Kamera, bringt pyrotechnische Überraschungen und kann ein gleichförmig gutes Ensemble einsetzen. Gegen Ende gelingen noch einige bemerkenswerte Regieeinfälle: Schauspieler erstarren kurz, Textstelle wird wiederholt. So kommt auch noch Humor auf. Eine Doppelrolle für Lindsay Duncan: als einfache Proletenmutter (Mrs. Price) und als vornehme Lady Bertram, ihre Schwester, lässt einen zweimal hinschauen. So ein Film wird leider nachts um drei gesendet.

  • worth a look
    trotz vorhersehbarem ende (edmund & fanny sind aber sooo süß ;) besser als andere kostümschinken seiner art (etwa

  • worth a look
    trotz vorhersehbarem ende (edmund & fanny sind aber sooo süß ;) besser als andere kostümschinken seiner art (etwa emma, kenneth branagh

  • Zu lang und durchsichtig
    Nach den ersten 10 Minuten wusste man bereits wie der Film enden wird.Das weiß man zwar bei Columbo auch, aber alles was sich dann bis zum Schluß abspielte war oft langweilig und manche Szenen oft unnötig.===>> nicht unbedingt sehenswert