The Saddest Music in the World

 CAN 2003
Romanze, Komödie, Fantasy, Musikfilm / Musical 100 min.
7.20
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Es ist die Zeit der Weltwirtschaftskrise und der Prohibition in den USA. 1933 wird Winnipeg in Kanada zur traurigsten Stadt der Welt gekürt.

Die lokale Chefbrauerin Lady Port-Huntly wittert Profit und ruft einen internationalen Wettbewerb für die traurigste Musik der Welt aus. Der Preis: eine Krone aus gefrorenen Tränen, jede Menge Bier und 25.000 "Depression-Era-Dollars". Musiker aus aller Welt reisen nun nach Winnipeg, aber auch der bankrotte Broadway-Produzent Chester Kent mit seiner entrückten Sängerin Narcissa. Mit Lady Port-Huntly verband den Zyniker vor langer Zeit eine Liebesbeziehung, von der nur noch eine Mischung aus Verlangen und Hass übrig geblieben ist. Nun gilt es, die Lady wieder zu erobern, zumal sie in der Jury sitzt. Auch Chesters Vater Fyodor, ein einstiger Chirurg, der sich als Straßenbahnfahrer durchschlägt, war der Lady verfallen und vertritt im Turnier Kanada. Doch wer kann schließlich die traurigste Musik der Welt zum Besten geben und Lady Port-Huntly zum Weinen bringen?

In oft surrealen, an die Anfänge der Filmgeschichte erinnernden Schwarzweißbildern voller emotionaler Kraft, Montagetechnik und Blenden im Stil der Stummfilmzeit sowie theaterhafter Ausstattung verknüpft der kanadische Regisseur Guy Maddin Liebe und Verrat, Lust und Verzweiflung, Komik und Tragik zu einer anrührenden Geschichte über die Traurigkeit. Herausragend unter den beeindruckenden Darstellern spielt Isabella Rossellini, der diesjährigen Jury-Präsidentin der Berlinale. Die Tochter von Ingrid Bergman und Regisseur Roberto Rossellini wurde vor allem durch die Filme David Lynchs international bekannt. Guy Maddin, geboren 1956 in Winnipeg, Kanada, entwickelte seit seinem Spielfilmdebüt "Tales from the Gimli Hospital" (1988) eine persönliche Bild- und Erzählästhetik, die in der Tradition des klassischen Stummfilms und frühen Tonfilms steht.

Details

Marc McKinney, Isabella Rossellini, Maria de Medeiros, David Fox u.a.
Guy Maddin
Christopher Dedrick
Luc Montpellier
Kazuo Ishiguro, George Toles

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